Bitkom: Regierung verfehlt Ziele bei Digitalisierung

Vom Ziel, Ende kommenden Jahres 575 Verwaltungsleistungen digitalisiert zu haben, ist man laut Bitkom weit entfernt.

Artikel veröffentlicht am ,
ePA - die elektronische Patientenakte
ePA - die elektronische Patientenakte (Bild: Weber Shandwick)

Die schwarz-rote Koalition hat viele ihrer selbst gesteckten Ziele der Digitalisierung verfehlt und wird der nächsten Bundesregierung "drastischen Nachholbedarf" in Behörden und Schulen hinterlassen. Das ergab eine Analyse des IT-Branchenverbands Bitkom, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Von 135 Digitalvorhaben, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden, seien nur 64 vollständig und 47 teilweise umgesetzt worden.

Stellenmarkt
  1. Data Manager (m/w/d)
    Techtronic Industries Central Europe GmbH, Hilden
  2. SAP PP Consultant (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Mannheim
Detailsuche

24 Initiativen blieben komplett auf der Strecke. Ferner sei die Bundesregierung von ihrem Ziel, bis Ende 2022 insgesamt 575 Dienstleistungen zu digitalisieren, weit entfernt. "Ein digitalpolitischer Durchbruch ist in der jetzt endenden Legislaturperiode nur in einzelnen Bereichen wie dem Gesundheitswesen gelungen", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg dem Redaktionsnetzwerk.

Elektronische Patientenakte ein Erfolg

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) laufe nur sehr schleppend. Vom Ziel, Ende kommenden Jahres 575 Verwaltungsleistungen digitalisiert zu haben, sei man weit, weit entfernt, betonte Berg: "Die neu entwickelten digitalen Angebote dürfen nicht nur in einzelnen Pilotkommunen oder Ländern bereitstehen. Sie müssen flächendeckend nutzbar sein." Das sei eine Aufgabe für die kommende Bundesregierung, vor allem aber auch für die Verantwortlichen in Ländern und Kommunen.

Zu den erfreulichen Entwicklungen zählte er die Einführung der elektronischen Patientenakte. Corona habe aber in der Verwaltung zahlreiche Defizite aufgezeigt. Um sie zu beheben, müssten Dienstleitungen und Prozesse flächendeckend digitalisiert werden. Künftig müsse es ein Digitalministerium und einen "Digitalvorbehalt" geben: Vorhaben müssten künftig auf ihre Digitalisierungswirkung überprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


/lib/modules 22. Jul 2021

unklar, solche Statistiken gibts nur als Faxabruf :P

/lib/modules 22. Jul 2021

Das war doch durchgängig ein Desaster. Die Umsetzung ist unsicher: https://www.golem.de...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halbleiterfertigung
Keine modernen Belichtungsmaschinen mehr für China

Maschinen für EUV-Belichtung darf ASML bereits nicht mehr nach China exportieren, auch der Zugang zu älteren DUV-Anlagen soll gekappt werden.

Halbleiterfertigung: Keine modernen Belichtungsmaschinen mehr für China
Artikel
  1. Gewobag: 500 Ladepunkte für Mieter in Berlin geplant
    Gewobag
    500 Ladepunkte für Mieter in Berlin geplant

    Mieter der Berliner Gewobag sollen bis Ende 2024 etwa 500 Ladepunkte für ihre E-Autos nutzen können. Die Gesellschaft verfügt über 16.000 Stellplätze.

  2. Kryptowinter: Auch Bitcoin-Minern droht die Zahlungsunfähigkeit
    Kryptowinter
    Auch Bitcoin-Minern droht die Zahlungsunfähigkeit

    Nicht nur Bitcoin-Verleiher gehen in der Krise pleite. Auch professionelle Krypto-Mining-Unternehmen kämpfen um ihre Liquidität.

  3. Fake-Polizei-Anrufe: Bundesnetzagentur meldet starken Anstieg von Beschwerden
    Fake-Polizei-Anrufe
    Bundesnetzagentur meldet starken Anstieg von Beschwerden

    Seit März wachsen die Beschwerden stark an, weil Betrüger automatische Ansage von Polizei, BKA, Interpol oder Europol versenden. Dabei täuschen sie echte Telefonnummern vor.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Red Friday: Mega-Rabatt-Aktion bei Media Markt • PS5 bestellbar • EVGA RTX 3090 günstig wie nie: 1.649€ • MindStar (MSI RTX 3060 429€, MSI 31,5“ WQHD 165Hz 369€) • Samsung QLED 85" günstig wie nie: 1.732,72€ • Alternate (Tower & CPU-Kühler) • Der beste 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /