• IT-Karriere:
  • Services:

Digitale Souveränität: Hamburg will weg von Microsoft-Produkten

SPD und Grüne haben sich in Hamburg auf den Einstieg in den Microsoft-Ausstieg geeinigt. Die Stadt soll digital souverän werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Hamburger Senat will künftig Open Source stärker fördern.
Der Hamburger Senat will künftig Open Source stärker fördern. (Bild: Markus Daams, Flickr.com/CC-BY 2.0)

Nach der vorsichtig angekündigten Rückkehr zu Open Source Software in München durch SPD und Grüne soll künftig auch mehr freie Software in der Verwaltung der Hansestadt Hamburg genutzt werden. Darauf haben sich ebenfalls SPD und Grüne in ihren Koalitionsverhandlungen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands geeinigt. Der Koalitionsvertrag soll heute, am 2. Juni 2020, vorgestellt werden. Die Parteien müssen dem Vertrag noch zustimmen.

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Hagen

Wie die Grünen Hamburgs auf Twitter mitteilten, umfasst die Vereinbarung unter anderem den "Einstieg in Ausstieg Microsoft". In einer Erklärung zu den Ergebnissen sagte Carsten Brosda (SPD), dass die Stadtverwaltung "nicht einseitig abhängig" werden sollte. Die Beteiligten wollen also das Problem des sogenannten Vendor-Lock-Ins angehen.

Zusätzlich soll die Hansestadt "Vorbild digitaler Souveränität" werden, woraus sich die volle Kontrolle über die eigenen Systeme ergibt, was wiederum wohl nur über Open Source Software erreichbar ist. Das Schlagwort digitale Souveränität wird seit einiger Zeit vermehrt von Politikern verwendet, so zum Beispiel auch von der Bundesregierung. Open-Source-Firmen wie etwa Nextcloud nehmen das gern auf. Die Open Source Business Alliance (OSBA) bezeichnet sich inzwischen sogar als "Bundesverband für digitale Souveränität".

Große Teile der deutschen Verwaltung nutzen proprietäre Produkte einzelner Hersteller oder basieren darauf, das gilt insbesondere für die Windows-Betriebssysteme von Microsoft. Als Vorreiter gegen diese Entwicklung startete die Stadt München um die Jahrtausendwende das Limux-Projekt, um stattdessen Linux einzusetzen. Der Stadtrat wickelte das Projekt vor einigen Jahren ab, will nun aber wieder zurück zu Open Source.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Corsair Flash Voyager GT 512GB USB-Stick für 99,90€, Reolink RLC-410W WLAN...
  2. 26,97€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Asus TUF Gaming VG279Q1A 27 Zoll Full-HD 165Hz für 242,73€, ASUS ROG STRIX B550-F Gaming...
  4. (u. a. Spotify Premium: 15 Prozent Rabatt auf 60-Euro-Geschenkgutschein, Titanfall 2 Xbox One für...

Trollversteher 04. Jun 2020

OK, da gebe Ich natuerlich Recht - aber auch die Argumentataion wieso Open Source nicht...

berritorre 04. Jun 2020

Ich frage mich sowieso, wieso das alles auf so komischen Desktop-Geschichten basiert. Das...

cry88 03. Jun 2020

Wir schaffen aktuell nicht einmal bundesweit. Ja nicht einmal Bundesländer-weit. Vieles...

Trollversteher 03. Jun 2020

Natuerlich war sie das, weil Du nicht auf Basis von belastbaren Studien oder eigener...

tomatentee 03. Jun 2020

Windows ist ein Sicherheitsproblem, siehe Emotet&Co. Dazu die Bedenken bezüglich des...


Folgen Sie uns
       


Sony Playstation 5 - Fazit

Im Video zum Test der Playstation 5 zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsole von Sony.

Sony Playstation 5 - Fazit Video aufrufen
    •  /