Abo
  • IT-Karriere:

Verwaltung: Südkorea will von Windows 7 auf Linux wechseln

Mit dem Support-Ende von Windows 7 Anfang des kommenden Jahres will die Regierung Südkoreas auf ein System mit Linux-Basis wechseln. Einem Medienbericht zufolge soll die Verwaltung so unabhängiger von einem Hersteller werden.

Artikel veröffentlicht am ,
In Südkorea nutzt die Verwaltung wohl bald Linux-Systeme.
In Südkorea nutzt die Verwaltung wohl bald Linux-Systeme. (Bild: mike, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Die Regierung des Landes Südkorea will zum Betreiben seiner Verwaltung künftig auf das freie Linux setzen, statt wie bisher auf Windows. Das berichtet die englischsprachige Tageszeitung The Korea Herald in ihrer Onlineausgabe. Dem Bericht zufolge hat das Ministerium für innere Angelegenheiten und Sicherheit diese Entscheidung bereits vergangene Woche bekanntgegeben.

Stellenmarkt
  1. interhyp Gruppe, München
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Weiter heißt es, dass das Ministerium zunächst einen Testlauf mit Linux-Systemen auf seinen Rechnern sowie eine Sicherheitsüberprüfung durchführen möchte. Außerdem soll versucht werden, eine Kompatibilität zu bisher genutzten Windows-Programmen und Webanwendungen auf dem neuen System herzustellen beziehungsweise diesen Teil der Migration zu erproben. Sollten diese Tests erfolgreich ablaufen, sollen die Linux-Systeme in der gesamten Verwaltung der Regierung ausgerollt werden.

Als Hauptgrund für den Wechsel von Windows 7 zu Linux, nennt der Bericht vor allem die zu erwartenden sehr hohen Kosten für den sicheren Weiterbetrieb des veralteten Systems von Microsoft. Die reguläre Unterstützung von Windows 7 durch Microsoft endet offiziell Mitte Januar 2020. Darüber hinaus bietet der Hersteller aber auch noch einen erweiterten Support über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei die Kosten für die Lizenzen dabei jährlich steigen.

Für den Kauf neuer Rechner und die Migration auf Linux-Systeme veranschlagt die Regierung rund 780 Milliarden Won (rund 585 Millionen Euro). Zusätzlich zu der Einsparung der Kosten durch die Verwendung von Open-Source-Komponenten, will sich die Regierung mit dem Schritt aber auch unabhängiger von einem einzelnen Anbieter für das verwendete Betriebssystem machen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 4,99€
  3. 3,99€
  4. 2,49€

rpm-U 27. Mai 2019 / Themenstart

@FactCheck Wir haben 2019. Lass uns rechnen. 2019-30=1989 Linux wurde : Wikipedia: "The...

Bosancero 23. Mai 2019 / Themenstart

Wer wird es verhindern? Spenden and Politiker oder ein Bonus von M$ selbst? Korea ist ja...

mylka 23. Mai 2019 / Themenstart

mit den probeläufen hätte man vielleicht schon viel früher anfangen müssen die umstellung...

hG0815 22. Mai 2019 / Themenstart

In Deutschland geht das nicht, wie soll denn die USA sonst unsere Daten ständig...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (7390) - Hands on

Das XPS 13 Convertible (7390) ist Dells neues 360-Grad-Gerät: Es nutzt Ice-Lake-Chips für doppelte Geschwindigkeit, hat ein höher auflösendes Display, eine nach oben versetzte Kamera und eine magnetisch arbeitende Tastatur.

Dell XPS 13 (7390) - Hands on Video aufrufen
Hyper Casual Games: 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
Hyper Casual Games
30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Ob im Bus oder im Wartezimmer: Mobile Games sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Hyper Casual Games sind ihr neuestes Untergenre. Dahinter steckt eine effiziente Designphilosophie - und viel Werbung.
Von Daniel Ziegener

  1. Mobile-Games-Auslese Die Evolution als Smartphone-Strategiespiel
  2. Mobile-Games-Auslese Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten
  3. Mobile-Games-Auslese Große Abenteuer im kleinen Feiertagsformat

Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test
Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
    Webbrowser
    Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

    Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
    Eine Analyse von Sebastian Grüner

    1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
    2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
    3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

      •  /