Verwaltung: Initiative fordert Repository für öffentlichen Code

Eine Initiative kommunaler IT-Dienstleister, der OSBA und weiterer Unterstützer schlägt eine Art Github für öffentlichen Open-Source-Code vor.

Artikel veröffentlicht am , /Kristian Kißling/Linux Magazin
Die Entwicklung von Open Source für die Verwaltung soll auf einer einheitlichen Plattform stattfinden.
Die Entwicklung von Open Source für die Verwaltung soll auf einer einheitlichen Plattform stattfinden. (Bild: Pixabay)

Die Open Source Business Alliance und Vitako, die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister, haben ein Arbeitspapier (PDF) erarbeitet, das sich mit dem Einrichten und dem Betrieb eines Code-Repositories für öffentlichen Code beschäftigt. Ziel ist es laut einer Pressemeldung, Open-Source-Projekte der öffentlichen Hand an einem zentralen Ort zu verwalten. Das Konzept erinnert dabei stark an Github oder ähnliche Code-Hosting-Dienste. Über die Plattform sollen vor allem die Entwicklungsteams im öffentlichen Bereich miteinander kooperieren, Code "strukturiert auffinden" und ihn rechtssicher entwickeln, austauschen und dokumentieren.

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Zu den Unterstützern gehören unter anderem verschiedene Digitalinitiativen wie Digitalcourage oder die Digitale Gesellschaft, Städte wie München, Frankfurt am Main und Oldenburg, Systemhäuser sowie in der Open-Source-Szene bekannte Organisationen wie die Free Software Foundation Europe (FSFE) oder die für Libreoffice zuständige Document Foundation. Die Initiative lädt nun die Politik ein, sich mit dem Konzept zu beschäftigen.

Das Projekt sei kein Großprojekt, heißt es in der Ankündigung, die Software dafür sei bereits als Open-Source-Software vorhanden. Das betreffe "Lösungskatalog, zentrale Nutzerverwaltung, Codeplattform (und) Informationsplattform". Gesucht werden nun Trägerorganisationen, die für eine stabile Finanzierung sorgen, um eine Community um das Repository herum aufbauen zu können.

Derartige Ideen und sind keinesfalls neu. So fordert etwa die FSFE mit ihrer Kampagne Public Money? Public Code! schon länger, dass Software der öffentlichen Verwaltung als Open Source verfügbar wird. Das geschieht in einigen kleinen Projekten auch bereits. Ebenso nutzten die Verwaltungen in Deutschland immer mehr Open-Source-Software, was sich etwa an der Beteiligung der OSBA an dieser Initiative zeigt, deren Mitgliedsunternehmen dort viele Kunden haben und unter dem Schlagwort der Digitalen Souveränität verstärkt darum werben. Eine gemeinsame Plattform zum allgemeinem Austausch aller Beteiligten passt dabei zum Open-Source-Gedanken und ist eigentlich eine logischen Konsequenz.

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