Verwaltung: Bund und Länder wollen "souveränen" IT-Arbeitsplatz

Neun Länder und der Bund wollen zur "digitalen Souveränität" einen gemeinsamen IT-Arbeitsplatz erstellen. Das geht wohl nur mit Open Source.

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Bund und Länder wollen einen einheitlichen Arbeitsplatz für die Verwaltung.
Bund und Länder wollen einen einheitlichen Arbeitsplatz für die Verwaltung. (Bild: Pixabay)

Um sich unabhängiger von großen Monopolanbietern zu machen, wollen die Bundesregierung sowie neun Bundesländer künftig gemeinsam einen sogenannten "souveränen Arbeitsplatz für die öffentliche Verwaltung" erstellen, wie diese mitteilen. Bisherige Vorhaben in diese Richtung sollen dabei synchronisiert und abgestimmt werden.

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Hintergrund der Entscheidung ist ein Strategiepapier, das die "Stärkung der digitalen Souveränität für die IT" der öffentlichen Verwaltung zum Ziel hat. Konkret beschrieben wird dies nun auch in der gemeinsamen Erklärung von Bund und den teilnehmenden Ländern mit "Wechselmöglichkeit", "Gestaltungsfähigkeit" und "Einfluss auf Anbieter". Der Staat soll also weniger abhängig von Software-Anbietern werden, besser eigene Bedürfnisse umsetzen können und er soll diese bei den Software-Anbietern durchsetzen können.

Zur Umsetzung des Arbeitsplatzes heißt es: "So werden in einem ersten Schritt die notwendigen Basisfunktionen des souveränen Arbeitsplatzes in den Bereichen Produktivität (u.a. Textverarbeitung), Kollaboration (u.a. organisationsübergreifende Zusammenarbeit) und Kommunikation (u.a. Videokonferenzen) bereitgestellt, erprobt und iterativ erweitert. Der souveräne Arbeitsplatz fördert Modularität und Interoperabilität, indem Schnittstellen verwendet werden, die offen und frei von technischen oder juristischen Beschränkungen in Bezug auf die Nutzbarkeit sind."

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Praktisch umsetzbar werden viele dieser Ziele wohl nur durch Open-Source-Software, an deren Entwicklung auch der Staat selbst teilhaben kann. Die Software soll laut der nun veröffentlichten Absichtserklärung (PDF) auch selbst entwickelt werden. Darüber hinaus soll mit bestehenden Anbietern verhandelt werden, "um Schmerzpunkte gezielt zu reduzieren". Beteiligt sind an dem Projekt unter anderem die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg, die bereits angekündigt haben, soweit es geht auf Open-Source-Software wechseln zu wollen.

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