Erst im Juli 2010 hatte Anssi Vanjoki die Leitung von Nokias Sparte Mobile Solutions übernommen. Kaum zwei Monate später kündigt Nokias Handy-Chef seinen Rückzug an.
Android wird immer beliebter und wird zusammen mit Symbian den Markt für mobile Betriebssysteme in den kommenden Jahren dominieren, sagen die Marktforscher von Gartner. Gemessen am Marktanteil hat Android in diesem Jahr iOS, RIMs Backberry-Plattform und Windows Mobile überholt.
Alibaba, eines der größten chinesischen Internetunternehmen, hat öffentlich seine Partnerschaft mit Yahoo infrage gestellt. Yahoo ist der größte Aktionär der Alibaba Group Holding.
SAP freut sich unverhohlen darüber, dass sein Hauptkonkurrent Oracle von Hewlett-Packard verklagt wird. Während Oracle plötzlich ins Servergeschäft eingestiegen sei, bleibe SAP seinem Kerngeschäft Software treu.
Media-Saturn startet seine neuen Eigenmarken in Kürze mit Telefonen, LCD-Fernsehern, Displays, Notebooks, USB-Sticks und Kabeln. Die Produkte gibt es auch online. Wichtigen Anteil hat ein Gemeinschaftsunternehmen mit Foxconn.
Der Veröffentlichungstermin der kommenden Version 7 des Java Developer Kit verzögert sich um mindestens ein halbes Jahr bis Mitte 2011. Die Verzögerung erstand durch die Übernahme von Sun durch Oracle und die noch nicht integrierten Projekte Lambda und Jigsaw.
Der Streit zwischen NetApp und Sun um Patentverletzungen wird beigelegt. NetApp einigte sich mit seinem langjährigen Partner Oracle, der Sun mittlerweile übernommen hat.
In der kommenden Woche startet Intels großes IDF in San Francisco, kurz vorher gibt CEO Paul Otellini gern Interviews. Dem Wall Street Journal verriet er nun, wie der Konzern seine Geschäftsfelder erweitern will - und was zur jüngsten Gewinnwarnung geführt hat.
Amazon hat Amie Street gekauft. Die Musik- und Socialplattform war Ende 2006 mit einem kostenlosen Angebot an den Start gegangen. Sie stellt ihre Dienste mit der Übernahme von Amazon in Kürze ein.
Oracle hat ein Update für sein Solaris-Betriebssystem mit der Versionsnummer 9/10 veröffentlicht. Parallel dazu wurden auch Solaris Cluster und die dazugehörige Entwicklungsumgebung Oracle Studio aktualisiert.
Erst senkte Gartner seine Wachstumsprognose für den PC-Markt, nun sieht Samsung Electronics eine neue Überproduktionskrise bei DRAMs herannahen. Samsung will die Speicherfertigung trotzdem wie geplant weiter hochfahren.
Research in Motion hat bestätigt, Dataviz, den Hersteller der mobilen Office-Software DocumentsToGo, gekauft zu haben. Die US-Firma soll sich künftig auf die Blackberry-Plattform konzentrieren.
Hewlett-Packard will einen Wechsel seines früheren Vorstandschefs Mark Hurd zu Oracle mit einer Klage verhindern. Oracle bezeichnete das als Rachefeldzug und kündigte Hewlett-Packard die Zusammenarbeit auf.
Die Deutsche Telekom will mit intelligenten Netzen bis 2015 rund 1 Milliarde Euro erwirtschaften. Bisher liegt der Umsatz in dem Bereich noch bei null.
Der Polizeichef von Dubai beschuldigt die USA, Blackberry-Daten zu Spionagezwecken zu benutzen. Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate fordert Zugang zu den verschlüsselten E-Mail-Daten.
In einem asiatischen Forum sind zwei Fotos aufgetaucht, die zwei Modelle von AMDs nächster Grafikkartenserie darstellen sollen. Eins soll eine Radeon 6870 darstellen, das andere eine Mittelklassekarte. Dabei gibt es aber viele Ungereimtheiten.
Oracle wird sich bei seiner Offensive im Serversektor auf den erst kürzlich von Hewlett-Packard gefeuerten Mark Hurd stützen. Übernahmen im Hardwarebereich sollen folgen.
Ein Netzwerk von Mini-Börsen soll die Finanzierungsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in der EU verbessern. Entsprechende Pläne will Binnenmarktkommissar Michel Barnier im Oktober vorstellen.
Ifa 2010 Beim Thema Tablets gehört die Ifa 2010 Google, denn weder Apple noch Microsoft sind mit ihrem Betriebssystem so präsent wie Google mit Android. Nicht alle Android-Tablets überzeugen. Eine Übersicht.
Die US-Presse berichtet, dass der bei Hewlett-Packard gefeuerte Mark Hurd Vizechef bei Oracle werden könnte. Hurd und Larry Ellison gelten als enge Freunde.
Das Ubuntu-Team hat die einzige Betaversion von Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat veröffentlicht. Die nächste Ubuntu-Version wird mit einem überarbeiteten Installer und einem neuen Softwarecenter erscheinen.
Cisco will den Wireless-Sensor-Hersteller Arch Rock kaufen. Die Produkte des Unternehmens will Cisco in seine Angebote für intelligente Stromnetze und Rechenzentren integrieren.
Bis zuletzt hatten Hewlett-Packard und Dell um den Hersteller von Storage-Arrays für Cloud-Computing gewetteifert. In der letzten Nacht kam es zur Entscheidung, als ein Angebot über 2,1 Milliarden US-Dollar vorgelegt wurde.
Nach dem 100-Watt-Chip Geforce GTX 480M stellt Nvidia jetzt eine breite Palette von mobilen Grafikprozessoren vor, die auch in Notebooks mit kleinen Gehäusen passen. Die Zahl der Rechenwerke wurde weiter reduziert, erste Benchmarks sind dennoch vielversprechend. Dank Optimus können die Notebooks im Zusammenspiel mit Intels Core-i-CPUs lange laufen.
Wer eine vSphere-Lizenz von VMware erwirbt, erhält eine kostenlose Version von Novells Suse Linux Enterprise Server 11 SP1 samt Updates und Support. Das haben die beiden Konzerne im Rahmen ihrer im Juni beschlossenen Partnerschaft vereinbart.
Laut einem Bericht soll Red Hat die Übernahme des Cloud-Startups Makara verhandeln. Makara macht Cloud-Anwendungsmanagement und wird unter anderem vom Netscape-Gründer Marc Andreessen finanziert.
Der Auftragshersteller Flextronics erhöht die Löhne in seiner Fabrik in Südchina, wo 55.000 Menschen arbeiten. Künftig sollen die Arbeiter 126 Euro pro Monat erhalten. Für den Konzern aus Singapur ist das ein Grund, eine Verlagerung der Produktion zu prüfen.
Die aktuelle Version 0.7.1 von Schillix soll die letzte Version sein, die den Opensolaris-Kern verwendet. Künftig wird Schillix auf dem Illumos-Projekt basieren. Das Illumos-Projekt ist als Fork von Opensolaris entstanden, nachdem Oracle das Projekt zunächst ignoriert hatte.
3M, bekannt für Post-It-Klebenotizzettel und Scotch-Klebebänder, kauft ein weiteres Mal zu. Diesmal übernimmt der US-Konzern einen Anbieter elektronischer Fußfesseln für 230 Millionen US-Dollar.
Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat seine Prognose für den PC-Absatz im Jahr 2010 wieder gesenkt. Schuld ist das schwächer werdende Wachstum in den USA und Europa.
Der angeschlagene Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks wird wieder interessant für Investoren. Die Netzbetreiber geben wieder mehr Geld aus, das Joint Venture hatte Stellen abgebaut und bei Motorola kräftig zugekauft.
Cisco bietet angeblich 5 Milliarden US-Dollar für das Voice-over-IP-Unternehmen Skype, will Techcrunch erfahren haben. Auch Google soll Interesse an der Firma haben, die kurz vor dem Börsengang steht.
Google kauft weiter im Bereich soziale Netzwerke zu: Das Internetunternehmen hat einen Anbieter von Spielen für diese Plattformen übernommen. Es ist das zweite Unternehmen dieser Art, das Google in diesem Monat gekauft hat.
Die zögerliche Verbreitung von Elektroautos hat einen simplen Grund: Bisher schaffen E-Autos nur wenig mehr als 100 Kilometer, bevor sie zum Nachladen der Batterien an die Steckdose müssen.
Das jahrelange Ringen um die Freigabe von Sun-RPC hat ein Ende: Oracle hat die Lizenz für die Remote Procedure Calls auch für Glibc und Krb5 freigegeben. Sie werden unter die BSD-Lizenz gestellt. Damit ist die C-Klassen-Bibliothek Glibc vollständig GPL-kompatibel.
Mit der Übernahme von Angströ holt sich Google einen Kritiker des Internetkonzerns ins Haus. Google liefere mit seiner gewaltigen Infrastruktur riesige Mengen zufälliger Suchergebnisse, Angströ dagegen wenige intelligente Suchergebnisse, sagt das Startup über sich selbst.
Intel hat in der vergangenen Nacht eine Umsatzwarnung ausgegeben. Laut den Analysten ist der erneute Einbruch der US-Wirtschaft die Ursache. Aber auch in Europa zeigte sich eine schwächere Nachfrage.
Für rund 1,4 Milliarden US-Dollar übernimmt Intel den Geschäftsbereich Wireless Solutions (WLS) von Infineon. Intel will die UMTS- und LTE-Technik in seine Chipsätze für x86-Prozessoren integrieren.
AMD sortiert seine Marken neu. Statt mit ATI werden die Grafiklösungen des Unternehmens bald unter dem Namen AMD geführt. Den Kunden soll das durch eine bereits laufende Werbekampagne vermittelt werden. 2011 werden dann auch andere Marken durch "Vision" verdrängt.
United Internet wird sein Smartpad wieder vom Markt nehmen. Die letzten Geräte werden im September an Kunden ausgeliefert. Künftig will das Unternehmen Tablets anderer Hersteller anbieten.
In einer Roadmap hat Red Hat gezeigt, wie Kunden künftig plattformunabhängig Cloud-Technologien nutzen können. Dazu hat Red Hat die Deltacloud-API bei der Cloud Management Work Group der Distributed Management Taskforce eingereicht.
Im Wettrennen um die Übernahme des Storage-Array-Herstellers hat Dell aktuell wieder die Nase vorn. 3Par hat die letzte Offerte offiziell angenommen. Zu Ende ist der Übernahmekampf mit Hewlett-Packard damit aber noch nicht.
Intel und Infineon stehen laut einem Bericht kurz davor, einen Vertrag zu unterzeichnen. Der Bereich Wireless Solutions des deutschen Herstellers steht zum Verkauf.