Oracle: Solaris 10 9/10 samt Clustering und IDE veröffentlicht

Die aktuelle Version 9/10 des Solaris-Betriebssystems(öffnet im neuen Fenster) bringt vor allem Verbesserungen im Bereich der Virtualisierung und beim Einsatz in Cluster-Umgebungen mit. Mit dem neuen Onlinemanagement für ZFS sollen Kunden Änderungen an der Konfiguration des Dateisystems im laufenden Betrieb vornehmen können. Neue Werkzeuge sollen auch bei der Wiederherstellung von Daten bei Ausfällen helfen.
Netzwerk- und Datenbankoptimierungen sollen den Einsatz von Solaris in Oracle Real Application Clusters (Oracle RAC) verbessern. Für die Solaris-Container bietet Oracle die neue Funktion P2V (Physical to Virtual), um physische Solaris-10-Installationen nahtlos in virtuelle Cluster zu übertragen. Zudem soll die Verlässlichkeit von virtualisierten Solaris-Instanzen in Oracle VM auf Sparc-Maschinen - sogenannten Logical Domains - verbessert worden sein. Patches zum Betriebssystem und den entsprechenden Datenbanken sollen jetzt besser koordiniert und verifiziert werden.
Auch Oracle Solaris Cluster(öffnet im neuen Fenster) wurde auf Version 3.3 aktualisiert und soll nach wie vor nahtlos Oracle Weblogic Server, Oracles Siebel CRM, MySQL Cluster und Oracle Business Intelligence Enterprise Edition unterstützen. Die entsprechenden Entwicklungswerkzeuge mit dem Namen Oracle Solaris Studio(öffnet im neuen Fenster) wurden auf Version 12.2 aktualisiert.