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Speicheranbieter: HP setzt sich im Bieterwettstreit um 3Par durch

Bis zuletzt hatten Hewlett-Packard und Dell um den Hersteller von Storage-Arrays für Cloud-Computing gewetteifert. In der letzten Nacht kam es zur Entscheidung, als ein Angebot über 2,1 Milliarden US-Dollar vorgelegt wurde.
/ Achim Sawall
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3Pars InServ T800, T400, F400 und F200
3Pars InServ T800, T400, F400 und F200

Der Speicherhersteller 3Par geht für 2,1 Milliarden US-Dollar (33 US-Dollar pro Aktie) an Hewlett-Packard. Das gab der Computerkonzern am 3. September 2010 bekannt. Dell hatte sich zuvor aus dem Bieterwettstreit zurückgezogen.

Die Aktie von 3Par war vor dem ersten Übernahmeangebot von Dell am 16. August 2010 mit 10 US-Dollar gehandelt worden. Dell hatte zu der Zeit 1,1 Milliarden US-Dollar zahlen wollen. Die Aktie des Hard- und Softwareherstellers für Cloudbetreiber kletterte im Zeitraum von zwei Wochen um mehr als das Dreifache.

Die Konkurrenten HP und Dell waren noch am Mittwoch dieser Woche entschlossen, den Bieterwettstreit nicht aufzugeben: Das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) berichtet aus informierten Kreisen, Dells Banker und Rechtsanwälte hätten 48 Stunden fast ohne Unterbrechung an einem neuen Angebot gearbeitet. Firmenchef Michael Dell ließ sich ständig persönlich vom Stand der Verhandlungen unterrichten. Mittwochnacht hatte das Bieterteam von Dell dann erstmals den Rückzug diskutiert. Doch dann wurde ein neues Angebot über 32 US-Dollar pro Aktie von Dell vorgelegt, gekoppelt an eine Reihe von Bedingungen.

Doch Hewlett-Packard hatte schon fünf Tage lang an seinem Angebot über 33 US-Dollar pro Aktie gearbeitet und zog kurz darauf nach, so die Zeitung. Der Aufsichtsrat Hewlett-Packards hatte die Übernahme schon vorsorglich genehmigt, so dass das Management schneller reagieren konnte.

3Par-Chef David Scott, ein ehemaliger Hewlett-Packard-Manager, kann seine Anteile nun für 100 Millionen US-Dollar verkaufen. Auch für die Finanzinvestoren, die 3Par mitfinanziert hatten, lohnte sich das Warten: Menlo Ventures, Worldview Technology Partners und Mayfield Fund machten zusammen 560 Millionen US-Dollar Gewinn. Seit dem Börsengang im Jahr 2007 konnten die drei Investoren ihre Anteile nicht gewinnbringend verkaufen.


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