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SAP freut sich über den Streit zwischen HP und Oracle

SAP freut sich unverhohlen darüber, dass sein Hauptkonkurrent Oracle von Hewlett-Packard verklagt wird. Während Oracle plötzlich ins Servergeschäft eingestiegen sei, bleibe SAP seinem Kerngeschäft Software treu.

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SAP-Co-Chef Bill McDermott
SAP-Co-Chef Bill McDermott

SAP-Co-Chef Bill McDermott hat sich erfreut über den Streit zwischen Oracle und Hewlett-Packard geäußert. "Das ist einfach nur gut für uns", sagte McDermott der New York Times.

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Hewlett-Packard verklagt seinen früheren Vorstandschef Mark Hurd wegen dessen Wechsel zum Konkurrenten Oracle. Hurd habe eine Abfindungsvereinbarung gebrochen, hieß es zur Begründung. Oracle-Chef Larry Ellison erklärte, Hewlett-Packard mache damit eine Zusammenarbeit auf dem IT-Markt praktisch unmöglich. Hurds Erfahrungen im Hardwarebereich seien sehr wichtig für die kürzlich erfolgte Übernahme von Sun Microsystems.

Der Nutzen, den SAP aus dem Streit ziehe, liege darin, dass deutlich werde, welche unterschiedlichen Wege SAP und Oracle gingen, so McDermott. Er nannte die Übernahme von Sun "Oracles unkontrollierten Sprung ins Hardwaregeschäft". SAP bleibe dagegen seinem Kerngeschäft Software treu. Die Strategie der Beschränkung auf Software stelle sicher, dass wichtige SAP-Partner wie IBM und Hewlett-Packard auch Partner blieben. "Für Oracle sind sie nun zu Feinden geworden", sagte McDermott.

McDermotts Bemerkungen über Oracle sind auch als Antwort auf Larry Ellissons Witze über die zurückliegende Führungskrise bei SAP zu verstehen. SAP hatte sich im Februar 2010 von seinem erfolglosen Vorstandschef Léo Apotheker getrennt und die Doppelspitze mit McDermott und Jim Hagemann Snabe eingesetzt. Oracle-Chef Larry Ellison hatte dazu im März 2010 gesagt: "SAP liegt bei der Zahl der Vorstandsvorsitzenden für dieses Jahr klar vor uns: Sie haben schon den dritten und den vierten angekündigt, während wir nur einen hatten."

SAP setze auf drei Produktlinien, erklärte McDermott der New York Times. Dies seien Unternehmensanwendungen, Business Intelligence und mobile Unternehmensanwendungen. SAP will Softwaretools für Entwickler herausbringen, damit diese eigene mobile SAP-Applikationen programmieren könnten. "Was Apple auf dem Markt für Endkunden gemacht hat, machen wir für Business-Applikationen", so McDermott.



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Noch einer... 13. Sep 2010

Oracle als Komplettanbieter zu sehen, geht an der Realität vorbei. Sie integrieren ihre...

PH 11. Sep 2010

SAP hat sich etabliert. Doch wie viele Firmen würden gerne auf die teuren Lizenzmodelle...

Gary Ellison 11. Sep 2010

das im Text weit unten noch unser geliebtes Fabelunternehmen APPLE erwähnt wird! Apple...

SvenS 10. Sep 2010

Viel merkwürdiger finde ich, dass der Manager gegen die Bedingungen für seine Abfindung...


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