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BGP-Resets: Schwachstelle in Cisco-Routern

Ciscos Software IOS XR enthält eine Schwachstelle bei der Verarbeitung von BGP-Paketen, die zu Denial-of-Service-Angriffen ausgenutzt werden kann.
/ Jens Ihlenfeld
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Kündigt ein BGP-Partner ein Prefix mit einem bestimmten validen, aber unbekannten Attribut an, kann es bei Routern von Cisco zu Problemen kommen. Ciscos IOS XR zerstört in diesen Fällen das Attribut, was dazu führt, dass Router andere Hersteller, denen solche Pakete gesendet werden, die BGP-Session resetten.

Dieses Verhalten entspricht der Spezifikation, kann aber ausgenutzt werden, um Denial-of-Service-Angriffe auf Cisco-Routern zu fahren.

Einen Workaround für das Problem gibt es nicht, Cisco hat aber für einige IOS-Versionen ein Update veröffentlicht, das die BGP-Schwachstelle behebt. Updates für weitere IOS-Versionen sollen folgen. Details sind dem Security Advisory Cisco IOS XR Software Border Gateway Protocol Vulnerability(öffnet im neuen Fenster) zu entnehmen.


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