Mit einem neuen Bündnis will die IT-Branche sich weltweit gegen Übergriffe von Staaten und Kriminellen wappnen. Einige der Unterzeichner haben jedoch am umstrittenen Prism-Programm der US-Regierung teilgenommen.
Der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung, ITZ Bund, setzt für den Dateiaustausch auf Nextcloud. Genutzt werden kann der Dienst damit von etwa 300.000 Anwendern in der Verwaltung. Die Entscheidung fiel auf Nextcloud, weil es sich um eine Open-Source-Software handelt.
Adobe hat die Übernahme von Sayspring bekanntgegeben. Das in New York ansässige Startup bietet sprachbasierte Anwendungen an, die sich in virtuellen Assistenten wie Alexa und Google Assistant integrieren lassen.
Das tschechische Elektroauto-Startup MW Motors hat ein leichtes vollelektrisches Fahrzeug vorgestellt, das mit Radnabenmotoren ausgerüstet ist. Es wiegt nur rund 800 kg und soll trotz kleinem Akku eine respektable Reichweite erzielen.
In einer E-Mail an G-Suite-Administratoren hat Google ein Redesign von Gmail angekündigt - dazu könnten auch neue Funktionen wie E-Mails mit Ablaufdatum gehören. Diese wären nur eine vordefinierte Zeit lang lesbar; realisiert wird das Konzept offenbar über Links.
Schon in zwei Jahren sollen bei Bosch alle elektronischen Produktklassen vernetzt sein. Um für seine Entwickler eine kreative Arbeitsumgebung zu schaffen, hat das Unternehmen in Berlin einen eigenen IoT-Campus eröffnet.
Die Initiative Applied AI fördert die Anwendung künstlicher Intelligenz in Europa. Mehrere große Partner wie Google, SAP und Siemens sollen dabei helfen. Das Projekt will Europa beim Thema KI konkurrenzfähig machen, muss aber auch über Risiken aufklären.
Wie schnell kann man auf einer Strecke von 1,2 Kilometern fahren und dann wieder bremsen? Elon Musk will es ausprobieren: Er will ein Fahrzeug in SpaceX' Hyperloop-Röhre auf über 600 km/h beschleunigen. Das könne Schrott geben, sagt Musk, sei aber aufregend.
SAP will sein Abrechnungsmodell umstellen. Automatische Systeme sollen nicht mehr als Nutzer gezählt, sondern nach Transaktionen bewertet werden. Umstrukturierungen bei den Projektteams sollen Verträge flexibler machen. In Zukunft sollen Kunden auch ihre eigenen Abrechnungen erstellen können.
Die Deutsche Telekom verhandelt wieder ein Zusammengehen mit Sprint in den USA. Im November hatte Konzernchef Tim Höttges die Gespräche beendet und dabei seinem Bauchgefühl vertraut.
Update Bei Airbus plant man, innerhalb der nächsten Jahre den Einsatz von großformatigen OLED-Monitoren in Flugzeugen zu ermöglichen. Diese sollen den Passagieren Informationen anzeigen. Die Technik eignet sich trotz Nachteilen besser für den Einsatz in Flugzeugen.
Ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen hat mit Verimi einen deutschen Login-Dienst gestartet. Er steht in direkter Konkurrenz zu den Single Sign-ons von Facebook und Google und soll ein hohes Maß an Datenschutz gewährleisten.
Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Die Deutsche Post entwickelt eigene Elektroautos der Marke Streetscooter, die nun erstmals über Ford in Deutschland erhältlich sind. Zum Start werden der Work und der Work L verkauft und gewartet.
Die Deutsche Glasfaser erreicht fast immer bereits im ersten Schritt der Interessennachfrage eine Kundenbeteiligung von mindestens 40 Prozent im Ausbaugebiet. Doch diesmal lief es anders.
Die Nasa macht Druck: Um die privaten Versorgungsmissionen zur ISS zu beschleunigen, soll Boeing seinen bemannten Testflug zu einer quasi regulären Mission ausbauen. So will die US-Raumfahrtbehörde sicherstellen, dass auch weiterhin US-Astronauten auf der Raumstation präsent sind.
Tencent, Visa und andere Konzerne investieren stark in deutsche Startups, die sich auf Finanzdienstleistungen spezialisieren. Allein im ersten Quartal 2018 sollen fast 300 Millionen Euro an die Fintechs gegangen sein.
Die Autobahnen sollen sauberer werden durch elektrische Antriebe. Lkw mit großen Akkus auszustatten, ist jedoch teuer und geht zulasten der Transportkapazität. Oberleitungen sollen die Fahrzeuge mit Strom versorgen. In Schweden läuft bereits ein Pilotprojekt für einen solchen E-Highway.
Es kann durchaus praktisch sein, wenn das eigene Unternehmen die Kommunikationskanäle kontrolliert. Facebooks Firmenchefs wissen das für ihre Zwecke auszunutzen.
Weil eine US-Behörde ihre Aufgabe plötzlich ernst nimmt, darf SpaceX nur noch eingeschränkt Bilder aus dem Weltall übertragen: Dafür brauchen private Raumfahrtunternehmen eine Lizenz der US-Behörde NOAA. Der sei bisher nicht aufgefallen, dass Raketen Bilder aus dem All übertrügen, sagte eine NOAA-Vertreterin.
Apple will wieder einen Mac Pro bauen, der modular aufgebaut und erweiterbar ist. Erstmalig hat sich das Unternehmen zum Erscheinungsjahr geäußert und den Aufbau einer neuen Abteilung für Produkte von Profianwendern angekündigt
Mit Dustin Kirkland verlässt ein wichtiger Langzeit-Mitarbeiter und der bisherige Produktmanager den Linux-Distributor Canonical. Der Open-Source-Entwickler mit Jahrzehnten an Erfahrung wechselt in das Cloud-Team von Google.
Nicht nur im Datenskandal um Cambridge Analytica könnten Zigmillionen Facebook-Nutzer zusätzlich betroffen sein. Das soziale Netzwerk schränkte nun die Suchfunktion ein, nachdem ein umfangreicher Missbrauch entdeckt wurde.
Der Scan der Hirnaktivitäten ist nicht gefährdet, das Krankenhaus aber schon: Sicherheitsexperten haben Schwachstellen in der Software von EEG-Geräten gefunden, die es ermöglichen, Code auf dem Gerät auszuführen und sich Zugriff auf das Krankenhausnetz zu verschaffen.
Vom E-Commerce- und Paket-Vorstand zum Auto-Vorstand: Die Deutsche Post hat einen neuen Vorstandsposten für den Streetscooter geschaffen. Zuständig für das Elektroauto ist Jürgen Gerdes.
Zwar hat eine Post-Tochter nur anonymisierte Daten für die Bundestagswahl 2017 verkauft. Datenschützer sehen durch die Verknüpfung vieler Daten dennoch Manipulationsgefahren.
Wieder nicht geschafft: Tesla wollte bis Ende März 2.500 Model 3 pro Woche bauen. Hergestellt wurden zum Quartalsende 2.000 der Elektroautos. Jetzt will Firmenchef Elon Musk die Leitung der Produktion übernehmen.
Update Elektroautos haben bekanntlich viele Probleme mit der Reichweite und tiefen Temperaturen. Daher wollten wir bei Golem.de wissen, welches Auto sich am besten zur nächsten Ladesäule schieben lässt.
Der Gründer des Containerspezialisten Docker, Solomon Hykes, zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Zuletzt war er Technikchef. Docker hat zuvor schon den langjährigen CEO Ben Golub verloren und musste seine Ausrichtung mehrfach ändern. Ein Enterprise-Fokus soll das Unternehmen retten.
Von wegen Kompromiss: Der Verhandlungsführer im EU-Parlament, Axel Voss, hat die Pläne für ein europäisches Leistungsschutzrecht noch deutlich verschärft. Nun drohen spanische Verhältnisse in ganz Europa.
Der Kamerahersteller Lytro schließt, die Mitarbeiter wechseln zum neuen Eigentümer Google. Damit endet die kurze Geschichte des Unternehmens, das Lichtstrahlen aufnahm.
Update In dem jahrelangen Rechtsstreit Oracle gegen Google um Java-Urheberrechte hat Oracle ein Berufungsverfahren gewonnen. Googles Java-Nutzung in Android ist demnach kein Fair Use. Das könnte Milliarden an Schadensersatzzahlungen bedeuten.
GTC 2018 Das DGX-2 enthält doppelt so viele GPUs wie das DGX-1, die obendrein auf einen verdoppelten Speicher pro Chip zugreifen können. Auch bei den CPUs und deren RAM hat Nvidias Deep-Learning-System mehr von allem.
Raketen aus dem 3D-Drucker, Milliarden-Investitionen aus dem Silicon Valley und Träume von künstlicher Intelligenz, die mit Lichtgeschwindigkeit durchs All reist: Die Digitalisierung sorgt für einen Boom in der Raumfahrt.
Zubehörteile, Switches und Sensoren: Foxconn kauft Belkin und damit alle seine Produkte und Patente. Damit wird ein US-Konzern von Taiwanern aufgekauft, was beim US-Präsident bereits vorher nicht gut angekommen ist. Die Marke Belkin wird wohl erhalten bleiben.
Laut Firmenchef Uwe Nickl wird die Quote von 40 Prozent Kundennachfrage, die die Deutsche Glasfaser zur Voraussetzung für den Ausbau macht, meist schnell erreicht. Im weiteren Verlauf steige die Kundenzahl von Deutsche Glasfaser dann verlässlich.
Kostenlose Hotspots machen den Mobilfunkbetreibern Konkurrenz, weshalb der Bund der Steuerzahler Berlin sie nicht will. Wer das Internet nutzen wolle, könne diese Leistung problemlos einkaufen.
Die Liste der verlorenen Prozesse wird immer länger. Wenige Wochen vor der BGH-Verhandlung zu Adblockern sind Zeit und Handelsblatt mit ihrer Klage gegen Eyeo gescheitert.
Das Gemeinschaftsunternehmen United Internet und Drillisch hat starke Geschäftszahlen vorgelegt. Im laufenden Jahr will United Internet rund 300 Millionen Euro zusätzlich für Smartphone-Subventionen ausgeben.
Einige Unternehmen wie Red Hat, Facebook, Google und IBM haben sich einer Erklärung der Linux-Entwickler angeschlossen, wie diese die GPL im Sinn der Community durchsetzen wollen. Der Initiative folgen nun auch CA, Cisco, HPE, Microsoft, SAP und Suse.
Die Version 10 von Java erscheint erstmals im neuen Sechs-Monats-Rhythmus. Entsprechend gering fällt die Zahl der Änderungen aus. Neu sind ein JIT-Compiler, eine API für den Garbage Collector sowie ein veränderter Umgang mit Root-Zertifikaten.
Update Gewinne und Umsätze in der Digitalwirtschaft sollen in der EU künftig auf neue Weise besteuert werden. Vor allem die geplante Umsatzsteuer stößt auf Kritik in der IT-Branche.
Die Macher des kleinen E-Paper-Displays Paperino erzählen, wie sie auf die Idee gekommen sind und wie sie mit nur 6.000 US-Dollar durch Crowdfunding die Produktion finanzieren konnten.
Das Startup Lytro, das sich der Lichtfeldfotografie verschrieben hat, soll angeblich von Google gekauft werden. Der Preis soll deutlich unter dem liegen, was die Investoren in das Unternehmen gesteckt haben. Womöglich geht es Google nur um die Patente des Unternehmens.
Größere Akkus bedeuten mehr Gewicht, aber auch mehr Reichweite. Für den Elektrogeländewagen Bollinger B1 wird nun eine Option mit 120 kWh entwickelt. Die Vorreservierungen für das klobige Elektroauto gehen in die Hunderttausende. Was es kosten wird, bleibt unklar.