Vier Tarifmodelle: ING packt Prime-Abo und Disney+ in kostenpflichtige Girokonten
Die Bank ING bietet in weiteren Ländern vier kostenpflichtige Girokonten an, bei denen teilweise Abos anderer Anbieter mit integriert werden. Die Bankkonten sollen den Kunden dadurch einen Mehrwert liefern, indem entsprechende Abos nicht mehr einzeln abgeschlossen werden müssen.
Zuletzt wurden diese Änderungen in den Niederlanden(öffnet im neuen Fenster) umgesetzt, während die vier Kontenmodelle zuvor schon länger in Belgien(öffnet im neuen Fenster), Polen(öffnet im neuen Fenster) und Rumänien(öffnet im neuen Fenster) auf dem Markt waren. In diesen drei Ländern soll das Interesse der Kunden groß gewesen sein, heißt es von ING. Die Bank will dieses Konzept auch in Deutschland, Spanien, Italien, Australien und der Türkei einführen, nennt dafür allerdings noch keine Termine.
Auf Nachfrage von Golem zu den Details für Deutschland machte die Bank bisher keine Angaben. Allgemein heißt es vom Anbieter lediglich, dass die in den Kontomodellen enthaltenen Funktionen "marktbezogen angepasst" würden. Die Funktionen sollen danach ausgewählt werden, was ING-Kunden "vor Ort am meisten schätzen".
Bleibt das kostenlose Girokonto der ING bestehen?
Es ist unklar, ob ING in Deutschland weiterhin ein kostenloses Girokonto anbieten wird, sofern auf dem Konto ein Geldeingang von mindestens 1.000 Euro im Monat verzeichnet wird. Zudem gibt es das Girokonto gratis, wenn der Kontoinhaber jünger als 28 Jahre ist.
ING-Konto mit Prime-Abo oder Disney+
In den Niederlanden können ING-Kunden ein Kontomodell wählen, bei dem entweder Amazons Prime-Abo oder Disneys Streamingabo Disney+ Standard enthalten ist. In Belgien ist Amazons Prime-Abo hingegen in drei Kontomodellen enthalten. Wie die ING-Kontomodelle für Deutschland gestaltet sein werden, lässt sich derzeit nicht abschätzen.
In den Niederlanden kostet ein ING-Konto mindestens 4 Euro monatlich, das teuerste Modell schlägt mit 44,99 Euro pro Monat zu Buche. In Belgien liegen die Monatspreise zwischen 2,20 Euro und 39,90 Euro, nachdem die Kontokosten in Belgien vor einem Monat erhöht wurden.
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 16.06.2026 veröffentlicht. Da das Thema für unsere Leserschaft weiterhin von hohem Interesse ist, spielen wir den Beitrag an dieser Stelle erneut aus. Die alte Kommentarspalte befindet sich hier.
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