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Gegen Huawei: Wichtige Freigabe für Telekom zur Sprint-Übernahme erteilt

Wie erwartet, hat die Deutsche Telekom die Freigabe des Komitees für Auslandsinvestitionen (CFIUS) und von drei Ministerien zum Kauf von Sprint erhalten. Zuvor hat der Konzern sich darauf eingelassen, das Verhältnis zu Huawei neu zu bewerten.

Artikel veröffentlicht am ,
Technikchef Neville Ray von T-Mobile US
Technikchef Neville Ray von T-Mobile US (Bild: T-Mobile US)

T-Mobile US hat die Zustimmung von US-amerikanischen Behörden für die geplante Übernahme von Sprint erhalten. Damit sind die beiden Konkurrenten dem Abschluss der 26-Milliarden-US-Dollar-Übernahme nähergekommen. Die Konzerne gaben bekannt, dass das Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) in den USA ihnen am Montag mitgeteilt habe, dass die Vereinigung des dritt- und des viertgrößten Mobilfunkbetreibers nach mehrmonatigen Verhandlungen mit Unternehmensvertretern freigegeben wurde.

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Darüber hinaus bestätigte das Team Telecom, zu dem die Ministerien für Justiz, Heimatschutz und Verteidigung gehören, es gäbe keine Einwände gegen die Fusion, erklärten die Netzbetreiber.

Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden der Federal Communications Commission (FCC) und des Justizministeriums genehmigt werden. Führungskräfte von T-Mobile US erwarten laut Informationen des Wall Street Journal, dass dies in der ersten Hälfte des nächsten Jahres abgeschlossen wird.

Neuer Kurs der Telekom zu Huawei auf Druck der USA?

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, dass die Mutterkonzerne, die Deutsche Telekom und die japanische Softbank Group, diese Freigabe unter Druck erhielten. Auflage war offenbar, die Verwendung von Ausrüstung von Huawei Technologies einzuschränken.

Die Telekom erklärte Golem.de: "Die Deutsche Telekom nimmt die globale Diskussion über die Sicherheit von Netzelementen chinesischer Hersteller sehr ernst. Bereits heute verfolgen wir eine Multi-Vendor-Strategie für die verwendeten Netzwerkelemente (Hersteller vor allem Ericsson, Nokia, Cisco, Huawei). Dennoch bewerten wir derzeit unsere Beschaffungsstrategie neu." Gleichzeitig wurde betont, sich zu Huawei nicht an Spekulationen zu beteiligen. Kurz zuvor hatte die Telekom noch entschieden die Zusammenarbeit mit Huawei gelobt und betont, dass bei allen Überprüfungen keine Sicherheitsprobleme aufgetaucht seien.

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht keine konkreten Beweise für den Spionageverdacht gegen den chinesischen Telekommunikationsausrüster und sprach sich gegen einen Bann des Unternehmens etwa beim anstehenden Aufbau der neuen 5G-Mobilfunknetze aus. "Für so gravierende Entscheidungen wie einen Bann braucht man Belege", sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm, diese lägen seiner Behörde nicht vor.

Die Softbank Group als Mutterkonzern von Sprint plane, die 4G-Netzwerkausrüstung von Huawei durch Hardware von Nokia und Ericsson zu ersetzen, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei am Donnerstag, ohne Quellen zu nennen.

Wie alle großen US-amerikanischen Mobilfunkbetreiber verwenden T-Mobile und Sprint keine Huawei-Ausrüstung, aber ihre Muttergesellschaften setzen die Technik ein. In den USA ist der Marktführer Huawei vom Markt für Netzwerke ausgeschlossen. Ein Gesetz, das US-Netzbetreibern verbietet, Ausrüstung in China zu kaufen, existiert nicht. Es gibt nach Informationen von Golem.de jedoch Drohungen, dass der Betreiber nachteilige Konsequenzen wie das Ausbleiben staatlicher Aufträge zu befürchten hat oder dass es imageschädigend für das Geschäft mit Privatkunden sein könnte. Nur kleinere regionale US-Netzbetreiber sind von dem Bann nicht erfasst.



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pool 19. Dez 2018

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gast22 18. Dez 2018

naja, die pösr Staaten machen so etwas ja auch nicht. Wird uns immer nur eingetrichtert.

gast22 18. Dez 2018

warum sollte ein Konzern mit staatlicher Beteiligung auch viel Geld für das eigene Volk...

Anonymer Nutzer 18. Dez 2018

...Huawei und Telekom haben doch schon ne weile gemeinsam an 5G gewerkelt. Kann mir nur...


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