SpaceX: Das Starship ist fertig - als Prototyp

Dieses Raumschiff wird nicht zum Mond fliegen. Es ist nur ein Testmodell. Aber die Triebwerke sind echt und noch im Februar sollen die ersten Flugtests stattfinden.

Artikel veröffentlicht am ,
SpaceX testete schon früher Technologien mit einfachen Prototypen.
SpaceX testete schon früher Technologien mit einfachen Prototypen. (Bild: SpaceX)

Kurz vor Weihnachten zeigte SpaceX öffentlich Bilder vom Bau einer neuen Testrakete. Es soll der erste Prototyp für Start- und Landetests des neuen Starship sein, mit dem SpaceX plant, unter anderem um den Mond zu fliegen. Inzwischen ist der Prototyp fertig und soll der Planung nach im Februar die ersten Testflüge unternehmen.

Stellenmarkt
  1. Go-to-Market Experte "New Work Produkte" (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau, Sankt Gallen (Home-Office möglich)
  2. System Engineer (m/w/d) im Bereich Linux
    DIEHL Informatik GmbH, Nürnberg
Detailsuche

Der fertige Prototyp entspricht in seiner Funktion dem Grasshopper-Testmodell der Falcon-9-Rakete, mit denen die Landemanöver erprobt wurden. SpaceX unternahm damit 2012 erste Testflüge, die mit einer Flughöhe von etwa zwei Metern begannen und dann mehrere hundert Meter erreichten. Von der Falcon 9 übernahm SpaceX dabei nur eines der neun Triebwerke und einen verkürzten Treibstofftank. Mit einer echten Rakete hatte das Modell noch wenig zu tun. Erst später folgten mit F9R-Dev1 und F9R-Dev2 realitätsnähere Modelle.

Die Triebwerke sind echt, der Rest nur Show

Bei den drei Triebwerken am unteren Ende der Rakete handelt es sich um echte Raptor-Triebwerke aus der aktuellen Entwicklung. Allerdings sind einige Teile davon noch experimentell und sollen vor dem ersten Testflug im Februar ausgetauscht werden. Erstmals bei einer SpaceX-Rakete werden heiße Gase aus den Triebwerken benutzt, um die Methan- und Sauerstofftanks unter Druck zu setzen. Bisher nutzte SpaceX dafür Helium-Druckflaschen, deren Versagen für die beiden einzigen Verluste von Falcon-9-Raketen verantwortlich war.

Die Außenhaut und die Landeflossen des Prototypen dienen aber nur der Show. Die Außenhaut besteht komplett aus dünnem Stahl und misst 9 Meter im Durchmesser. Beim endgültigen Starship wird diese Außenhaut selbst auch die Wand des Tanks sein und von innen unter Druck gesetzt werden. Dann verschwinden auch die Falten aus der Wand. Beim aktuellen Modell wurde die Außenhaut dagegen nur grob zusammengeschweißt, um die richtige Form zu erzielen. Die echten Treibstofftanks für die kurzen Testflüge dürften sich im Inneren des unteren Teils der Rakete befinden.

Das alles soll sich in zukünftigen Prototypen ändern. Der nächste ist bereits im Bau. Er soll in der Form höher sein und spitzer zulaufen, vor allem aber wohl aus einem echten Treibstofftank bestehen. Dessen Fertigstellung ist laut Elon Musk aktuell für Juni geplant. Bis dahin muss sich der erste Prototyp bei seinen Testflügen bewähren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Oberleitungs-Lkw
Herr Gramkow will möglichst weit elektrisch fahren

Seit anderthalb Jahren fährt ein Lkw auf der A1 elektrisch an einer Oberleitung. Wir haben die Spedition besucht, die ihn einsetzt.
Ein Bericht von Werner Pluta

Oberleitungs-Lkw: Herr Gramkow will möglichst weit elektrisch fahren
Artikel
  1. Star Trek: Playmobil bringt 1 Meter langes Enterprise-Spielset
    Star Trek
    Playmobil bringt 1 Meter langes Enterprise-Spielset

    Star Treks klassische Enterprise NCC-1701 kommt mit den Hauptcharakteren, Phasern und Tribbles sowie einem Standfuß und einer Deckenhalterung.

  2. Wettbewerb: EU soll Untersuchung von Googles Werbegeschäft planen
    Wettbewerb
    EU soll Untersuchung von Googles Werbegeschäft planen

    Die EU-Kommission lässt Google keine Pause: Als Nächstes soll das Werbegeschäft genau auf Wettbewerbseinschränkungen untersucht werden.

  3. Akkutechnik und E-Mobilität: Natrium-Ionen-Akkus werden echte Lithium-Alternative
    Akkutechnik und E-Mobilität
    Natrium-Ionen-Akkus werden echte Lithium-Alternative

    Faradion und der Tesla-Zulieferer CATL produzieren erste Natrium-Ionen-Akkus mit der Energiedichte von LFP. Sie sind kälteresistenter, sicherer und lithiumfrei.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

SanderK 22. Jan 2019

Mit Stars&Stripes und es könnte hinkommen ^^

SanderK 22. Jan 2019

Wenn man von der Technik weg zur Mode geht, sieht ziemlich vieles ziemlich Gleich aus...

Wurzelgnom 14. Jan 2019

Die Mockup-Triebwerke am Starship-Hopper sind eine Mischung aus Entwicklungs- und...

DeathMD 12. Jan 2019

+1

oxybenzol 11. Jan 2019

Wenn dann "Life on Mars". Soweit ich mich erinnern kann, der einzige Song, der bei nem...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Orange Week bei Cyberport mit bis zu -70% • MSI Optix G32CQ4DE 335,99€ • XXL-Sale bei Alternate • Enermax ETS-F40-FS ARGB 32,99€ • Prime-Filme leihen für je 0,99€ • GP Anniversary Sale - Teil 4: Indie & Arcade • Saturn Weekend Deals • Ebay: 10% auf Gaming-Produkte [Werbung]
    •  /