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British Telecom: BT wehrt sich gegen Übernahme durch Deutsche Telekom

Ein Stillhalteabkommen zwischen der BT Group und der Deutschen Telekom läuft in Kürze aus. Die Telekom ist größter Aktionär und könnte den britischen Telekommunikationskonzern kaufen. Doch die Briten wollen nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
BT-Techniker bei der Arbeit
BT-Techniker bei der Arbeit (Bild: BT Group)

Der britische Telekommunikationskonzern BT soll sich gegen eine feindliche Übernahme durch seinen Großaktionär Deutsche Telekom wehren. Das berichtet Mail on Sunday unter Berufung auf Londoner Finanzkreise. BT habe die bekanntesten Übernahmeexperten zur Abwehr engagiert.

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Seit Ende 2018 arbeite BT mit den zwei Merger-Experten von Robey Warshaw und Goldman Sachs zusammen, heißt es. Eine dreijährige Stillhaltevereinbarung, nach der die Telekom keine weiteren Aktien der BT Group erwerben darf, läuft Ende Januar 2019 aus. Die BT-Aktie ist gegenwärtig im Kurs stark gefallen und das Britische Pfund steht weiterhin schwächer zum Euro.

Der Mobilfunkbetreiber EE (ehemals Everything Everywhere) gehört seit Januar 2016 zu BT, der vereinbarte Kaufpreis für EE betrug 12,5 Milliarden Pfund (16,7 Milliarden Euro). BT hatte zuvor Mobilfunkprodukte im Angebot, für die das Netz von EE genutzt wurde. Die Telekom hatte ihren Anteil an EE in die BT eingebracht und so 12 Prozent der Aktien an BT erhalten. Damit wurde die Telekom größter Einzelaktionär.

BT stand einer Übernahme durch die Telekom nicht immer ablehnend gegenüber. BT wollte im Januar 2016 laut Aufsichtsratschef Sir Mike Rake noch Joint Ventures mit der Telekom prüfen. Rake schloss auch eine Übernahme des Konzerns durch die Telekom nicht aus: "Wir leben in einer globalisierten Welt und Großbritannien ist eine der offensten Volkswirtschaften der Welt." Es gebe keine goldene Aktie, um eine Übernahme zu verhindern und es würden Entscheidungen im Sinne der Aktionäre getroffen.

In Deutschland erbringt BT vor allem Netzwerk-, Kommunikations- und IT-Dienstleistungen für große, zumeist international tätige Unternehmen.



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M.P. 12. Jan 2019

Porsche wollte Volkswagen mit Optionsscheinen übernehmen, die sie gegenüber den üblichen...

M.P. 12. Jan 2019

Ob aber die Isolationisten von der Insel EU-Muttergesellschaften nicht so viele...

bombinho 11. Jan 2019

Hoere ich zum ersten Mal. Zum Beispiel bei der Firstgroup ist die DB nicht als...

FrankM 10. Jan 2019

Also ich wusste nicht, was der Artikel mir nun sagen will. Auf anderen Webseiten steht es...


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