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WLinux Enterprise: Start-up bringt RHEL-Klon auf Windows-Subsystem für Linux

Mit WLinux bietet ein Start-up bereits eine kommerzielle Distribution für das Windows-Subsystem für Linux an. Mit einem RHEL-Klon soll das Geschäft nun auch auf Enterprise-Kunden ausgeweitet werden. Das soll aber einiges kosten.

Artikel veröffentlicht am ,
Whitewater will kommerziellen Support für Linux-Pakete auf Windows anbieten.
Whitewater will kommerziellen Support für Linux-Pakete auf Windows anbieten. (Bild: Murray Foubister, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Das Windows-Subsystem für Linux (WSL) ermöglicht es, handelsübliche Linux-Distributionen ohne Virtualisierung auf Windows auszuführen. Was fehlt, ist hierbei der Linux-Kernel. Das Start-up Whitewater Foundry bietet dafür bereits seit einigen Monaten das kostenpflichtige WLinux an, das auf Debian basiert und auf Endnutzer zielt. Mit einer Adaption von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) will das Unternehmen nun auch Enterprise-Unterstützung für die WSL-Umgebung anbieten.

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WLinux Enterprise, so der Name der Distribution, soll eine zu RHEL kompatible Umgebung bieten. Ermöglicht wird dies laut Erklärung der Entwickler durch die Verwendung und spezielle Anpassung der Distribution Scientific Linux, die wiederum auf CentOS basiert, der Community-Variante von RHEL ohne direkten Support durch Red Hat.

Das Start-up Whitewater Foundry bietet interessierten Kunden an, sein WLinux Enterprise an intern genutzte Unternehmensrichtlinien anzupassen und die Distribution mit den in Windows 10 verfügbaren Werkzeugen zu verwalten. Auch können Repositories eingerichtet werden, die für die Nutzung von RHEL gedacht sind. Möglich ist darüber hinaus die Verwendung bestehender RHEL-Lizenzen.

Die Nutzung von WLinux Enterprise soll 100 US-Dollar im Jahr kosten, wobei mindestens 50 Lizenzen erworben werden müssen. Hinzu kommen eventuell noch Kosten für weitergehendes Consulting oder eben auch die RHEL-Lizenzen selbst, sofern dies gewollt ist. Das Unternehmen bietet seinen auf WSL angepassten Distributionen über den Windows-Store an. Die Endkunden-Variante kostet zurzeit rund 10 US-Dollar. Über den Store wird auch eine Demo der Enterprise-Variante verkauft beziehungsweise verteilt, die jedoch nicht für den produktiven Einsatz gedacht sein soll.



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Mixermachine 20. Dez 2018

Mh am Ende sollte sich aber trotzdem jemand mit Linux, das darauf läuft, auskennen. Ich...

darktux 20. Dez 2018

Warum nicht? Koennten die WSL doch auch unter GPL stellen (Bug #1 btw. https://github...

darktux 20. Dez 2018

Ist aber ein Enterprise Linux und auch offiziell vom Hersteller unterstuetzt im Gegensatz...

darktux 19. Dez 2018

Man denke z.B. an einen bestehenden Windows Server, der von einen erfahrenen, bereits im...

weberjn 19. Dez 2018

Wer übrigens nur eine Bash & friends unter Windows braucht, dem empfehl ich MSYS2. Ich...


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