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FTTC: Die geheimnisvolle Vectoringnachfrage der Telekom

Die Deutsche Telekom bietet Vectoring für fast eine Viertelmillion Haushalte. Auch bei dieser neuen Welle des Netzausbaus werden keine genauen Angaben dazu gemacht, wie die Kunden dies buchen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Glasfaserausbau bleibt Streitthema
Der Glasfaserausbau bleibt Streitthema (Bild: Pixabay)

Rund 226.000 Haushalte in 264 Kommunen können ab diesem Montag Vectoring nutzen. Das gab die Deutsche Telekom am 17. Dezember 2018 bekannt. Die maximale Datenrate beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei sind Iserlohn mit 8.900, Tegernsee mit 5.700, Bielefeld mit 5.600, Gröditz mit 5.300 und Rülzheim mit 5.200 Haushalten.

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Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, sagte: "Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen Tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss. In Bielefeld, Dresden oder Nürnberg und genauso wie in Bismark, Niederorschel und Schkölen." Am 7. Januar 2019 folge die nächste große Inbetriebnahme-Welle.

Klare Angaben zur Nachfrage beim Vectoring und Super Vectoring macht die Telekom nicht. Golem.de wollte wissen, wie viele Kunden die Telekom in den beiden Bereichen hat. Auf Nachfrage erfuhren wir lediglich, dass der größte Netzbetreiber Deutschlands rund 25,8 Millionen Haushalte mit einem "Tarif 100 MBit/s oder mehr" versorgt habe. Doch versorgt ist nicht gleich vermarktet.

"Die Zahl der glasfaserbasierten Kundenanschlüsse lag mit 11,6 Millionen Ende September um 30 Prozent über dem Vorjahreswert", hieß es im aktuellen Quartalsbericht des Unternehmens. Für die Telekom ist bekannterweise alles "glasfaserbasiert", von FTTC (Fiber To The Curb) bis FTTH (Fiber To The Building). Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte zur Verteilung bei der Vermarktung: "Über 50 Prozent sind Verträge mit bis zu 50 MBit/s, über 40 Prozent Verträge mit bis zu 100 MBit/s." Der Rest teile sich auf.

Die Take-up-Rate von Vectoring in Deutschland, also die tatsächlichen Buchungen von Vectoringanschlüssen durch Endkunden, ist laut Angaben von vor einem Jahr etwas niedriger als bei Glasfaser. Die Telekom habe 10 Millionen Vectoring-Zugänge errichtet und 2,5 Millionen Kunden auf dieser Infrastruktur gewonnen, sagte Telekom-Chef Tim Höttges am 6. Dezember 2017 auf der Jahrestagung des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas). Damit lag die Take-up-Rate bei einem Viertel.



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Faksimile 20. Dez 2018

Das sehe ich ein wenig anders. Siehe unten. Die Bundesregierung evtl. nicht, ich habe...

RipClaw 20. Dez 2018

Das stimmt so nicht ganz. In dem Artikel steht auch das die Telekom auch FTTH mit in die...

solary 19. Dez 2018

Ich habe hier zuhause auch Deutschland Lan VDSL-100 +Feste ip, Entstörung innerhalb...

Faksimile 18. Dez 2018

Wir => Nahbereich. 50 m weiter => Ausbaugebiet. Das ist nun mal leider so.

Faksimile 18. Dez 2018

Das mag stimmen. Aber die Glasfaser an sich, in abhängigkeit von der verwendeten...


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