Abo
  • Services:

Raumfahrt: SpaceX baut Stellen ab

SpaceX will Geld sparen, um die vielen Projekte umsetzen zu können, die geplant sind - und reduziert seine Mitarbeiterzahl. Die Grundziele: globales Internet aus dem Weltraum und interplanetare Raumfahrzeuge.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Falcon Heavy ist nur eines von vielen Projekten bei SpaceX.
Die Falcon Heavy ist nur eines von vielen Projekten bei SpaceX. (Bild: SpaceX)

Der Raumfahrthersteller SpaceX wird sich von zehn Prozent seiner Mitarbeiterschaft trennen. Das Unternehmen wolle insgesamt schlanker werden. Unternehmensvorsitzender Gwynne Shotwell berichtet in einem Unternehmensschreiben: "Dies ist eine sehr schwierige, aber notwendige Entscheidung". Das Dokument liegt der US-Zeitung Los Angeles Times vor. Insgesamt sind etwa 600 Mitarbeiter aus einer Belegschaft von 6.000 Arbeitnehmern betroffen.

Stellenmarkt
  1. Universität Potsdam, Potsdam
  2. Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW), Magdeburg

SpaceX müsse sich weiter auf seine zwei Hauptzweige konzentrieren: das Bauen von interplanetaren Raumfahrzeugen und globales Internet aus dem Weltraum. "Jede dieser Entwicklungen, selbst einzeln versucht, hat andere Organisationen bereits in den Bankrott getrieben", schreibt Shotwell. Daher müsse das Unternehmen sich von einigen "talentierten und hart arbeitenden Mitgliedern des Teams" trennen.

SpaceX hat bisher einiges erreicht

Im Jahr 2018 konnte das Unternehmen, das unter der Führung von Elon Musk steht, 21 Satelliten in die Erdumlaufbahn befördern. Im Jahr 2017 waren es 18 gewesen. SpaceX verdient sein Geld etwa durch Nasa-Aufträge im Multimilliarden-US-Dollar-Bereich und transportiert Frachtgut zur internationalen Raumstation ISS. Das Geld investiert das Unternehmen in Projekte wie die selbstlandende Rakete Falcon 9, die Schwerlastrakete Falcon Heavy und die für menschliche Passagiere ausgelegte Raumfähre Crew Dragon, die Anfang 2019 getestet werden soll.

Zuletzt konnte SpaceX einen Prototypen des Starship vorstellen, das künftig auf dem Mond landen soll. Momentan handelt es sich dabei noch um eine Rakete mit Raptortriebwerken und Stahlverkleidung, die lediglich optisch dem finalen Modell näherkommt Das sieht ein wenig aus wie Fantasieraketen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. (-78%) 6,66€
  3. 18,49€
  4. 49,86€

honk 14. Jan 2019

Klingt absolut logisch die Begründung. Am besten reduziert man die Anzahl auf Null, was...

M.P. 14. Jan 2019

Vor den eigenen Beschäftigten fliegen - zumindest in Deutschland - die Leiharbeiter - das...

M.P. 14. Jan 2019

Ich nutze Satelliten-TV. Wetterbedingte Ausfälle gibt es vielleicht 3 ... 4 Mal pro Jahr...

M.P. 13. Jan 2019

Bei massiven Entlassungen ergeben sich aus dem Börsenrecht Pflichtmitteilungen. Die...

Manuzoli 12. Jan 2019

Danke für die Berichtetstattung. Die Anzahl der Satelliten stimmt auch nicht ganz. Das...


Folgen Sie uns
       


Raytracing in Metro Exodus im Test

Wir schauen uns Raytracing in Metro Exodus genauer an.

Raytracing in Metro Exodus im Test Video aufrufen
Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
    Überwachung
    Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

    Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
    Von Harald Büring

    1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
    2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
    3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

    Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
    Pauschallizenzen
    CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

    Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
    2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
    3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

      •  /