Abo
  • Services:

Games: Amazon und Verizon testen Spielestreaming

Microsoft, Google, Sony und noch viele andere Unternehmen bieten Spielestreaming oder arbeiten daran, das Interesse der Kunden ist bislang begrenzt. Trotzdem liebäugeln offenbar auch Amazon und Verizon mit dem Geschäft - wohl auch in der Hoffnung, dass 5G den Durchbruch bringt.

Artikel veröffentlicht am ,
Bislang spielen die meisten Gamer lieber mit lokal ausgeführten Programmen.
Bislang spielen die meisten Gamer lieber mit lokal ausgeführten Programmen. (Bild: Daniel Leal-Olivas/AFP/Getty Images)

Medien in den USA berichten, dass sich sowohl Amazon als auch Verizon intensiv mit dem Streaming von Spielen beschäftigen. Interessant ist vor allem der Test des Telekommunikationskonzerns Verizon, der sich sonst mit Games wenig beschäftigt. Das Unternehmen hat laut einem Artikel von The Verge in aller Stille eine Reihe von Testern gesucht und gefunden, derzeit läuft offenbar eine Alphaphase.

Stellenmarkt
  1. E3/DC GmbH, Göttingen
  2. alanta health group GmbH, Hamburg

Die Teilnehmer haben von dem Unternehmen eine Nvidia Shield mit vorinstallierter Software zugeschickt bekommen. Im Menü sind Bilder von rund 135 Spielen zu sehen, darunter God of War, Red Dead Redemption 2 und Battlefield 5. Allerdings handelt es sich bei diesen ganz großen Blockbustern wohl nur um Platzhalter.

Welche Titel tatsächlich spielbar sind, ist nicht bekannt. Sehr viel Spaß scheint das aber in keinem Fall zu machen - vor allem, weil es noch keine Speicherfunktion gibt, so dass die Probanden nach einer Unterbrechung immer wieder ganz von vorne anfangen müssen. Verizon arbeitet mit einem Startup namens Utomik zusammen, das einen Teil der Streamingtechnologie zuliefert. Demnächst soll Verizon auch Streaming auf Mobilgeräten mit Android ausprobieren wollen, was natürlich gut ins Geschäftsmodell der Firma passen würde.

Überhaupt dürfte sich Verizon mit dem Test primär auf die Möglichkeiten vorbereiten wollen, die 5G in ein oder zwei Jahren bietet - dann könnte Spielestreaming tatsächlich dank hoher Übertragungsraten und niedriger Lags für den Massenmarkt interessant werden. Das passt zu einer Meldung von The Information, der zufolge Amazon ebenfalls Tests durchführt. Hier liegen weniger Informationen vor, aber das Wesentliche: Die Vorbereitungen und Gespräche mit Publishern würden zwar schon laufen, aber richtig loslegen solle Spielestreaming bei der Firma frühestens 2020.

Derzeit bieten unter anderem Sony (Playstation Now) und Nvidia bereits Spielestreaming für Kunden an. Electronic Arts, Google und Microsoft arbeiten an der Technologie, Microsoft will im Frühjahr einen offenbar größer angelegten Test starten. Unklar ist, ob und wie das sogenannte Project Xcloud gegebenenfalls mit der aktuellen oder einer neuen Xbox verzahnt wird.

Beim Spielestreaming werden die Games nicht lokal, sondern auf den Servern des jeweiligen Anbieters ausgeführt. Von dort gelangen sie als interaktiver Stream auf den Bildschirm, wo der Anwender seine Eingaben vornimmt, die dann wieder zurück zum Rechenzentrum geleitet werden. Die dabei unvermeidlichen Verzögerungen zu minimieren ist eine der großen Herausforderungen für die Anbieter.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,75€
  3. 8,49€

Glennmorangy 15. Jan 2019

Dieses Jahr launcht MS bereits die xCloud die auf allen möglichen technischen Endgeräten...

Glennmorangy 15. Jan 2019

Es wurden ja gerade erst frischen Zahlen veröffentlicht. Der PC Markt ist weiterhin super...

Wary 15. Jan 2019

Hab mehrere Tools zum Game-Streaming getestet und bin bei parsec hängen geblieben. Damit...

Shrimpy 14. Jan 2019

Ja, bei jedem der es nicht besser kennt, auch ein PC kann hochen inputlag haben. Hab es...

Hotohori 14. Jan 2019

Vor allem kann dann halt für das Game Streaming selbst etwas Latenz drauf gehen...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick

Tetris, Pokémon, Super Mario - wir fassen die Geschichte des Game Boy im Video zusammen.

Nintendo Game Boy - ein kurzer Rückblick Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

    •  /