• IT-Karriere:
  • Services:

Raumfahrt: Stratolaunch stellt Raketenentwicklung ein

Einige Monate nach dem Tod des Gründers Paul Allen hat das Unternehmen Stratolaunch seine Geschäftsstrategie verändert: Es will sich auf Raketenstarts von seinem Riesenflugzeug aus konzentrieren und stellt die Entwicklung eigener Raketen ein. Damit einhergeht eine drastische Verringerung der Zahl der Mitarbeiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Fliegende Startrampe Stratolaunch Carrier: Erstflug soll 2019 stattfinden.
Fliegende Startrampe Stratolaunch Carrier: Erstflug soll 2019 stattfinden. (Bild: Stratolaunch)

Stratolaunch speckt ab: Das US-Unternehmen hat seine Raumfahrtpläne eingeschränkt. Die Entwicklung eines eigenen Raketentriebwerks und einer eigenen Rakete werden eingestellt. Außerdem will das Unternehmen seine Belegschaft verkleinern.

Stellenmarkt
  1. HxGN Safety & Infrastructure GmbH, Ismaning
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Anlass für die Änderung der Pläne ist der Tod des Gründers: Paul Allen war im Oktober vergangenen Jahres gestorben. Nach seinem Ausstieg aus dem von ihm mitgegründeten Softwarekonzern Microsoft hatte Allen 2011 Stratolaunch gegründet.

Das Unternehmen hat das größte Flugzeug der Welt gebaut: Der Stratolaunch Carrier hat eine Spannweite von 117 Metern und zwei 75 Meter lange Rümpfe. Das maximale Startgewicht beträgt knapp 590 Tonnen, davon sind etwa 250 Tonnen Nutzlast. Das Flugzeug soll Raketen bis in eine Höhe von etwa 9 km transportieren und dort ausklinken.

Das Flugzeug ist fertig und hat schon diverse Tests absolviert. Dann wollte Stratolaunch auch eigene Raketen entwickeln.

Dieses Projekt will das Unternehmen nicht weiterführen. "Stratolaunch beendet die Entwicklung seiner Familie von Trägerraketen und Raketenmotoren", heißt es in einer Mitteilung. Stratolaunch wolle sich auf das Flugzeug konzentrieren, das drei Pegasus-XL-Trägerraketen transportieren soll. Stratolaunch sei sehr stolz darauf, was bisher erreicht wurde und freue sich auf den Erstflug des Stratolaunch Carriers im Laufe dieses Jahres. Der erste Raketenstart ist für kommendes Jahr geplant.

Durch die Einstellung des Entwicklungsprogramms will Stratolaunch die Zahl der Mitarbeiter drastisch verringern: Das Unternehmen wolle 50 Angestellte entlassen, erfuhr das US-Onlinemagazin Geekwire von zwei Informanten, die das Unternehmen kennen, aber selbst dort nicht beschäftigt sind. Die Belegschaft soll auf 20 Mitarbeiter schrumpfen, die an dem Flugzeug arbeiten und den Flugtest vorbereiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. G903 Lightspeed für 109,99€, G513 für 109,99€ und G920 Driving Force für 187,99€)
  2. (u. a. Garmin Forerunner 45S Weiß für 139,95€ statt 166,33€ im Vergleich)
  3. (u. a. Apple iPhone 8 Plus 256 GB Grau oder Silber für je 549€ statt 660€ oder 679€ im...
  4. (u. a. mit TV- und Audio-Angeboten, z. B. Samsung UE82RU8009 für 1.699€)

Kay_Ahnung 22. Jan 2019

Nicht unbedingt, SpaceX hat auch nur mit 30 Mitarbeitern begonnen. 3 Jahre später waren...

tritratrulala 21. Jan 2019

Hab's nochmal recherchiert. Eine Pegasus XL bringt ca. 450 kg in den LEO, bei Kosten von...


Folgen Sie uns
       


Jedi Fallen Order - Fazit

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben.

Jedi Fallen Order - Fazit Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

    •  /