Die teure Power Armor Edition von Fallout 76 enthält statt einer versprochenen Leinentasche ein Sammlerstück aus günstigerem Nylon. Bethesda entschuldigt sich und bietet 500 Atoms Spielwährung als Entschädigung an. Die Community enttäuscht das nur noch mehr.
Beim Aufruf der App der Comdirect-Bank erhielten Nutzer in den vergangenen Tagen eine Fehlermeldung aufgrund eines Zertifikatswechsels. Der Twitter-Account der Bank empfiehlt daraufhin Nutzern, diese einfach zu ignorieren.
Nach einem schweren Datenleck ist der Chatanbieter Knuddels noch einmal glimpflich davongekommen. Das Bußgeld nach der DSGVO fiel niedrig aus, weil das Unternehmen gut mit dem Datenschutzbeauftragten kooperierte.
Die von Facebook initiierte Abfragesprache GraphQL soll künftig von einem Kollaborationsprojekt unter dem Dach der Linux Foundation verwaltet werden, wie etwa auch Node.js. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von Airbnb, Github oder Twitter.
Nach Phishingbeschwerden deaktiviert der Domainregistrar Tierra.net die Domain Zoho.com. Erst nach einem Aufruf auf Twitter wurde sie wieder freigeschaltet.
Update Die EU-Kommission hat ihren Gesetzesentwurf zum Kampf gegen Terrorinhalte vorgelegt. Demnach muss jeder Inhalteanbieter im Netz rund um die Uhr erreichbar sein, um Terrorinhalte sofort zu löschen. Hohe Bußgelder drohen.
Update Das Datenleck beim Chatanbieter Knuddels ruft nun auch die Aufsichtsbehörden auf den Plan. Nach der Datenschutz-Grundverordnung sind hohe Bußgelder möglich.
Der US-Senat hatte Facebook, Twitter und Google zu einer Anhörung eingeladen. Doch von der Suchmaschinenfirma erschien: niemand. Das könnte ein Fehler gewesen sein.
/31Kommentare/Ein Bericht von Lisa Hegemann (Zeit Online)
Inzwischen gibt es mehrere widersprüchliche Urteile zur Löschung von Kommentaren bei Facebook. Anders als das OLG Karlsruhe sieht das OLG München die Nutzungsbedingungen nicht als maßgebliches Kriterium.
Gibt es in deutschen Kommunen einen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Facebook und Fremdenfeindlichkeit? Eine Studie sieht eine direkte Korrelation. Sogar Internetausfälle sollen sich auswirken.
Die großen IT-Konzerne haben mehr Transparenz bei politischer Werbung versprochen. Nach Facebook zeigt nun auch Google die Herkunft der Anzeigen. Der beste Kunde ist nicht gerade ein Freund des Silicon Valleys.
Ein neues Opensource-Tool zur Gesichtserkennung kann Personen automatisiert auf verschiedenen Plattformen aufspüren. Das von Mitarbeitern der Sicherheitsfirma Trustwave entwickelte Programm richtet sich zwar an Penetrationstester, bietet aber auch Potenzial für Missbrauch.
Update Das ging schnell: Nur wenige Monate nach ihrem Vorschlag für freiwillige Maßnahmen setzt die EU-Kommission im Kampf gegen Terrorpropaganda auf Gesetze. Das dürfte der Bundesregierung gefallen.
Die großen Social-Media-Portale haben erste Transparenzberichte nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz veröffentlicht. Google, Facebook und Twitter entfernen umstrittene Inhalte meist nach Hausregeln und lassen Fragen offen. Gesetzesgegner wittern ein Versagen des Rechtsstaats in der digitalen Welt.
Auf Wiedersehen, Facebook und Twitter! Internetnutzer in Großbritannien sollen einen Monat lang den Verzicht auf soziale Netzwerke ausprobieren. Unter anderem der staatliche Gesundheitsdienst wirbt für die Kampagne.
Eine von Google in Kooperation mit Microsoft, Twitter und Facebook ins Leben gerufene Open-Source-Initiative will sich der Portabilität von Nutzerdaten annehmen und dafür entsprechende Werkzeuge entwickeln. Hilfreich sei das auch mit Blick auf die DSGVO.
Nutzer können sich bei ihren Kommentaren in sozialen Medien nur beschränkt auf die grundrechtlich geschützte Meinungsfreiheit berufen. Facebooks Gemeinschaftsstandards können einem Gerichtsurteil zufolge dem Grenzen setzen.
Knapp ein halbes Jahr nach dem vollständigen Inkrafttreten des NetzDG gibt es die erste Klage. Doch es scheint reichlich unklar, ob zwei FDP-Abgeordnete überhaupt dazu berechtigt sind. Facebook und andere soziale Netzwerke halten sich zurück.
Update Die Pläne der EU-Kommission zum schnellen Löschen von Terrorinhalten im Netz gehen Deutschland und Frankreich nicht weit genug. Statt unverbindlicher Vorgaben fordern sie sanktionsbewehrte Pflichten.
Das Sammeln von Daten in Microsoft Office steht in der Kritik. Ein Sprecher des CCC fordert, dass bis auf das Bit aufgeschlüsselt wird, welche Daten der Hersteller erhebt und sieht im Fehlen einer Abschaltmöglichkeit eine Verletzung der DSGVO. Er zieht sogar Parallelen zu Spyware.
US-Präsident Donald Trump dürfte ein lohnendes Ziel für Spionageattacken sein. Doch mit der Sicherheit seiner Kommunikationsgeräte scheint er es nicht so genau zu nehmen.
"Delete. Ignore. Ignore. Delete." Die Dokumentation The Cleaners blickt in die Gedankenwelt von Facebooks Sittenwächtern, die täglich Tausende gemeldete Inhalte löschen oder freigeben - ein realer Social-Media-Horrorfilm ohne Aussicht auf ein Happy End.
Bei Github wurden Passwörter versehentlich im Klartext gespeichert. Kurze Zeit später meldete Twitter ein ähnliches Problem. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass dadurch Nutzer gefährdet wurden. Trotzdem gingen die Firmen damit transparent um - richtig so!
Die mehr als 330 Millionen Nutzer von Twitter sollen ihr Passwort ändern: Wegen eines internen Sicherheitsfehlers wurden Passwörter im Klartext angelegt, Mitarbeiter des sozialen Netzwerks oder Hacker könnten sie abgegriffen haben.
Geräte, die Windows im eingeschränkten S-Modus verwenden, können künftig einmalig auf ein vollwertiges Windows umstellen. Das ist wie beim ursprünglichen Windows 10 S weiterhin über den Store möglich, aber nicht rückgängig zu machen.
Kaspersky darf nicht mehr auf Twitter werben. Das Unternehmen verstoße gegen die Werberichtlinien und begünstige Spionage durch Russland. Firmenchef Eugene Kaspersky widerspricht.
Erstmals hat ein deutsches Gericht das soziale Netzwerk Facebook zur Wiederherstellung eines gelöschten Nutzerbeitrags verpflichtet. Mit dem NetzDG hat das aber nichts zu tun.
Auf Twitter hat sich ein Nutzer bei T-Mobile Österreich darüber beschwert, dass dort offenbar Kundenpasswörter im Klartext gespeichert werden. Wir fanden ein weiteres gravierendes Sicherheitsproblem bei der Telekom-Tochter durch öffentlich zugängliche Git-Repositories mit Datenbankpasswörtern.
Gut drei Monate nach dem vollständigen Inkrafttreten des NetzDG liegt der Bußgeldkatalog für soziale Netzwerke vor. Nun stehen auch die Strafen für kleinere Netzwerke fest.
Die Abläufe beim Kampf gegen Hass auf Facebookund Twitter funktionieren offenbar: Gerade mal 205 Beschwerden wegen mangelnder Löschungen sind beim Bundesamt für Justiz eingegangen - ein Bruchteil dessen, was befürchtet wurde.
Die EU-Kommission schlägt widersprüchliche Maßnahmen der Provider gegen illegale Inhalte im Netz vor. Die Pläne gehen teilweise deutlich weiter als das deutsche NetzDG. Der IT-Verband Bitkom ist empört.
Keine Werbung, keine durch Algorithmen sortierte Timeline - aber ein Mitgliedsbeitrag: Das ist die Idee hinter dem Facebook-Konkurrenten Vero. Mit einer kostenlosen Mitgliedschaft auf Lebenszeit für die erste Million Nutzer hat die Firma für überlastete Server gesorgt.
Viele Anhänger von US-Präsident Trump sind betroffen: Twitter hat viele Nutzerkonten gesperrt, bei denen es sich möglicherweise um Bots handelt - mit entsprechenden Auswirkungen auf die Anzahl der Follower.
Das Urteil eines New Yorker Gerichts könnte weitreichende Folgen für das Teilen von Inhalten im Netz haben. Die bisher übliche Praxis wird dadurch in Frage gestellt.
Die EU-Kommission kritisiert Twitter und Facebook wegen Defiziten beim Verbraucherschutz. Terroristische Inhalte will sie von den Providern möglicherweise innerhalb einer Stunde löschen lassen.
Zwölf Jahre hat es gedauert, nun kann Twitter feiern: Das Unternehmen kann erstmals einen Gewinn verbuchen. Die Anzahl der Nutzer ist in den vergangenen zwölf Monaten um 11 Millionen gestiegen - eigentlich nicht viel für eine Firma, die täglich weltweit in den Nachrichten vorkommt.
Sie sind keine Außenseiter, sondern haben Karriere bei Firmen wie Facebook und Google gemacht: Die Mitglieder eine Gruppe namens Center for Humane Technology warnen eindringlich vor Social Media - und haben erstaunlich praktische Tipps, wie wir uns vor Sucht schützen können.
Auf EU-Ebene gibt es seitens der Mitgliedsstaaten keine Forderungen nach einem Gesetz gegen Hetze und Hass-Beiträge im Internet. Der deutsche Vorstoß wird angesichts steigender freiwilliger Löschquoten kritisch gesehen.
Altes Geld schimpft über (relativ) neue Technologiefirmen: Starinvestor George Soros hat sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ausgiebig über Facebook geäußert. Auch vom Bitcoin hält der Milliardär herzlich wenig.
Update Einer EU-Studie zufolge werden in Deutschland 100 Prozent aller beanstandeten Beiträge in sozialen Netzwerken gelöscht. Und das nicht erst seit Inkrafttreten der Löschverpflichtung am 1. Januar 2018. Wozu also das NetzDG?
Die Zahl der von einer russischen Agentur geführten Konten auf Twitter ist gestiegen: Das soziale Netzwerk hat mehr als 1.000 weitere Profile entdeckt, die zur US-Präsidentschaftswahl 2016 mit Tweets die Stimmung in den USA beeinflusst haben sollen.
Ein soziales Netzwerk, das über die Frontkamera des iPhone X unsere Gesichtsregungen erkennt und entsprechende Inhalte anzeigt - was nach Zukunftsmusik klingt, haben vier Entwickler als Konzeptstudie auf einer Konferenz programmiert.
Der Twitter-Account des Spiegel-Chefredakteurs hat über mehrere Stunden ein Bild des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan verbreitet und sich für schlechte Nachrichten über die Türkei entschuldigt. Nach dem Hack soll der Account jetzt wieder unter Kontrolle sein.
Die Kritik am umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz reißt nicht ab. Bundesjustizminister Heiko Maas will sich dabei nicht festlegen, ob er - wie in einem verschwundenen Tweet - einen anderen Politiker "Idiot" nennen darf.
Twitter verbietet offene Drohungen. Das gilt aber nicht für alle Nutzer: Ein höchst umstrittener Tweet von US-Präsident Donald Trump wird nicht gelöscht. Der Kurznachrichtendienst begründet das mit dem öffentlichen Interesse an den Äußerungen von Politikern.
Update Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat schon in den ersten Tagen zu Kollateralschäden geführt. Justizminister Maas verteidigt sein Gesetz, obwohl inzwischen auch satirische Beiträge der Titanic gesperrt werden.
Mit Hilfe von Big Data will der Staat Kanada gemeinsam mit dem Unternehmen Advanced Symbolics die Suizidprävention verbessern. Dazu sollen rund 160.000 öffentlich zugängliche Profile in sozialen Medien ausgewertet werden.
Das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz zeigt schon Wirkung. Die AfD-Abgeordnete von Storch sieht sich nach der Löschung aggressiver Beiträge in sozialen Netzwerken als Zensuropfer.