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Soziale Netzwerke: Twitter sperrt Tausende verdächtige Accounts

Viele Anhänger von US-Präsident Trump sind betroffen: Twitter hat viele Nutzerkonten gesperrt, bei denen es sich möglicherweise um Bots handelt – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Anzahl der Follower.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Twitter-Logo am Firmenhauptquartier in San Francisco. (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images))
Twitter-Logo am Firmenhauptquartier in San Francisco. Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hat am 21. Februar 2018 Tausende von Accounts gesperrt. Nun soll geprüft werden, ob die betroffenen Konten von Social Bots gesteuert sein könnten. Das berichteten US-Medien wie Digital Trends(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf das Unternehmen.

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Die genaue Zahl der gesperrten Accounts gab Twitter nicht bekannt, bestätigte aber, dass derzeit vermehrt verdächtige Aktivitäten geprüft würden. Dazu gehören auch das automatisierte Veröffentlichen von Tweets durch Social Bots. Mehrere Nutzerkonten seien im Zuge dessen gesperrt und die Kontoinhaber aufgefordert worden, ihre Telefonnummern anzugeben.

"Wenn ein Konto gesperrt wird und der Nutzer aufgefordert wird, eine Telefonnummer anzugeben, wird das Konto aus den Follower-Zählungen entfernt, bis eine Telefonnummer angegeben wird. Das ist Teil unserer fortlaufenden, umfassenden Bemühungen, Twitter für alle sicherer und gesünder zu machen" , sagte eine Sprecherin der Firma.

Anhänger von US-Präsident Donald Trump fühlen sich offensichtlich besonders von der Maßnahme gegängelt und beklagten sich bei Twitter, dass ihre Follower-Zahlen gesunken seien. "Trump-Leute und Konservative haben generell das Gefühl, dass in den sozialen Medien mit zweierlei Maß gemessen wird und fühlen sich durch diese Aktion bestätigt" , zitierte die Washington Post(öffnet im neuen Fenster) Mike Cernovich, einen rechtsgerichteten Blogger und Verschwörungstheoretiker. Cernovich verteidigt auf seiner Website Danger & Play regelmäßig die Positionen von Trump.

Twitter stand zuletzt im Zuge der Russlandermittlungen von Sonderermittler Robert Mueller wegen seiner Sicherheitsstandards in der Kritik.


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