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Der Twitter-Account des Spiegel-Chefs wurde gehackt.
Der Twitter-Account des Spiegel-Chefs wurde gehackt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Türkei: Twitter-Account des Spiegel-Chefs gehackt

Der Twitter-Account des Spiegel-Chefs wurde gehackt.
Der Twitter-Account des Spiegel-Chefs wurde gehackt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Der Twitter-Account des Spiegel-Chefredakteurs hat über mehrere Stunden ein Bild des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan verbreitet und sich für schlechte Nachrichten über die Türkei entschuldigt. Nach dem Hack soll der Account jetzt wieder unter Kontrolle sein.

Der Twitter-Kanal von Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ist in der Nacht auf Sonntag gehackt worden. Dies meldete der Spiegel per Twitter. Bis etwa 1 Uhr erschien auf Brinkbäumers Account als angehefteter Tweet eine Türkei-Flagge und ein Bild des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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Dazu war etwa zwei Stunden lang ein türkischsprachiger Schriftzug mit einer deutschen Übersetzung in Klammern zu sehen: "Aufgrund der schlechten Nachrichten, die wir bisher über die Türkei und Recep Tayyip Erdogan berichtet und veröffentlicht haben, möchten wir uns entschuldigen." Der Account-Name @brinkbaeumer wurde außerdem umbenannt in @brinkbaeumerTR.

Der Account ist wieder "unter Kontrolle"

Kurze Zeit später war der geänderte Account nicht mehr zu erreichen. Der Spiegel schrieb auf dem Twitter-Kanal des Magazins um 00.53 Uhr zunächst: "Der Account unseres Chefredakteurs Klaus Brinkbäumer wurde gehackt, der neueste Tweet über Erdogan sowie das Titelbild sind nicht von ihm. Wir kümmern uns." Eine halbe Stunde später hieß es: "Wir haben den Account bereinigt und wieder unter Kontrolle. Danke für die vielen Hinweise und gute Nacht."

Brinkbäumers Account ist von Twitter verifiziert, sichtbar an dem blauen Haken hinter dem Namen. Offenbar setzt Twitter für verifizierte Accounts nicht voraus, dass Zwei-Faktor-Authentifizierung verwendet wird. Lange unterstützte das Unternehmen dafür nur die als veraltet geltende Variante über SMS, seit einigen Wochen können Twitter-Nutzer aber auch die sicherere Variante über App-Tokens wie Google Authenticator nutzen. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema haben wir in einem Hintergrundartikel erklärt.


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logged_in 15. Jan 2018

Genau. Oder Google-Konten, die z.B. per U2F geschützt sind, es erlauben, diese Daten im...

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SelfEsteem 15. Jan 2018

Das Ding heisst uebrigens Ortsmarke / Spitzmarke (https://de.wikipedia.org/wiki...

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Spaghetticode 15. Jan 2018

Im Prinzip sind Fingerabdrücke schon von Anfang an öffentlich. Deswegen muss man...

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der_wahre_hannes 15. Jan 2018

Deshalb könnte Twitter bei verifizierten Accounts auch auf eine 2FA bestehen. Tun sie...

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Trollversteher 15. Jan 2018

Dafür gibt es bereits einen Begriff, und der nennt sich "social hacking". Warum also...

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