Open Source: Facebook will GraphQL an Linux Foundation übergeben
Die Linux Foundation startet mit Unterstützung vieler beteiligter Firmen die GraphQL-Foundation als ein weiteres ihrer Kollaborationsprojekte, wie das Industriekonsortium mitteilt(öffnet im neuen Fenster). Erklärtes Ziel ist es, gemeinsam die Open-Source-Entwicklung der vergleichsweise neuen Abfragesprache voranzutreiben und dieser eine neutrale Heimat zu geben. Die Linux Foundation betreibt eine Vielzahl dieser Art Kollaborationsprojekte, oft für einzelne Programmiersprachen oder auch Techniken wie zum Beispiel das sehr weit verbreitete Node.js.
GraphQL selbst ist bereits 2012 bei Facebook entstanden und dient als Abfragesprache sowie Technik zur mehr oder weniger direkten Datenmanipulation. Konkret liefert GraphQL eine API-Technik, die schneller und flexibler einsetzbar sein soll als das zum Beispiel bisher verwendete Konzept der Rest-API für Webtechniken. Der Vorteil von GraphQL besteht darin, dass Anwendungen darüber gezielt in einer Anfrage nach den von ihnen benötigten Daten fragen können.
Restriktionen etwa durch die Verfügbarkeit der Daten selbst oder auch technischer Art etwa an den API-Endpunkten sollen dadurch überwunden werden können. Hilfreich sei das Vorgehen vor allem für die Kommunikation von Apps auf mobilen Geräten mit ihrem Backend-Server, da hier theoretisch ein Optimum an Datenübertragung erreicht wird. Immerhin soll die Abfrage von zu viel oder zu wenig Daten mit GraphQL verhindert werden.
Überzeugen konnte das System laut der Ankündigung bisher unter anderem "Airbnb, Atlassian, Audi, CNBC, GitHub, Major League Soccer, Netflix, Shopify, The New York Times, Twitter, Pinterest und Yelp". Bei Facebook selbst würden mit dem System "Hunderte Milliarden API-Aufrufe" pro Tag erfolgreich abgewickelt. Noch befindet sich die GraphQL Foundation(öffnet im neuen Fenster) im Aufbau und die Linux Foundation lädt alle Interessierten dazu ein, sich an dem Projekt zu beteiligen.
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