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Studium

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OLPC: Erste Bilder und Daten des Vorserienmodells

100-Dollar-Notebooks werden an Entwickler ausgeliefert. Das Bildungs-Notebook für Schüler in der Dritten Welt ist in einer ersten Version erstmals abgelichtet worden. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) hat zahlreiche Bilder des Modells "B1" veröffentlicht - und endlich die vollständigen Spezifikationen der Hardware vorgelegt.

OLPC: Erste Prototypen des 100-Dollar-Laptops sind fertig

Bildungs-Notebook für die Dritte Welt kurz vor Serienproduktion. Die Organisation "One Laptop per Child" (OLPC) meldet, dass die ersten Prototypen des als "100-Dollar-Laptop" bekannt gewordenen Geräts beim Notebook-Hersteller Quanta fertig gestellt werden. OLPC feiert dies als "Meilenstein" der Entwicklung, demnächst sollen 900 weitere Geräte für Test und zum Versand an Entwickler bereitstehen.

Zu alt und ungebildet? 23 Millionen Offliner in Deutschland

Gut zwei Drittel der Internetabstinenzler haben keine abgeschlossene Lehre. Zu alt oder zu wenig gelernt - daran sollen diejenigen zu erkennen sein, die immer noch nicht im Internet surfen. 78 Prozent der Offliner sind über 50 Jahre alt und lediglich sieben Prozent von ihnen haben Abitur oder ein abgeschlossenes Studium. 56 Prozent von ihnen sind Rentner oder Pensionäre.

Technische Informatik soll aus Mannheim verschwinden

Hochschulrat beschließt Schließung des ausgezeichneten Instituts. Wie der Universitätsrat der Mannheimer Hochschule beschlossen hat, soll der Zweig "Technische Informatik" geschlossen werden. Das Gremium folgte damit einem Vorschlag des Rektors der Universität, der eine "Profilbildung" anstrebt, die sich offenbar mehr auf Wirtschaft ausrichtet. Die Studenten laufen gegen die Entscheidung Sturm.

OLPC: Revolutionäres Sicherheitskonzept für Bildungs-Laptop

Abgeschottete Anwendungen mit Abfragen beim Benutzer. In einem Interview und einer Mailing-Liste hat der Software-Chef des für eine Bildungsoffensive in der Dritten Welt gedachten 100-Dollar-Laptops ein für bisherige Betriebssysteme revolutionäres Sicherheitskonzept angedeutet. So sollen die Rechner nicht einmal einen ständig aktualisierten Virenscanner benötigen, da sich die Software selbst heilen kann.

Kanada streitet ums Urheberrecht

Pro- und Kontra-Ausnahmen für den Bildungsbereich. Der Rat der Bildungsminister in Kanada (CMEC) schlägt vor, dass Bildungseinrichtungen alle öffentlich im Internet zugänglichen Werke kostenlos nutzen dürfen sollen. Eine solche Ausnahme solle im kanadischen Urheberrechtsgesetz verankert werden. Der Vorschlag findet die Zustimmung der konservativen Regierung. Der Internetforscher Michael Geist von der Universität Ottawa warnt im Toronto Star vor unerwünschten Nebenwirkungen.
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Ionenpumpe bläst Kühlluft durch Chips

Wissenschaftler erforschen neue Methode für On-Chip-Cooling. Das Konzept einer Luftkühlung direkt auf einem Chip geistert seit Jahren durch die Wissenschaft, jetzt konnte es an der Universität von Washington in den USA erstmals in einem Prototypen demonstriert werden. Auf einem Halbleiter bläst dabei eine mikromechanisch konstruierte Pumpe ionisierte Luft über den Chip, um ihn zu kühlen.

Systembiologie erhält weitere Fördermittel

Computermodelle zum besseren Verständnis des Lebens. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat der Systembiologie weitere Fördermittel versprochen. Als Querschnittstechnologie sei die Systembiologie entscheidend für die Innovationsfähigkeit verschiedener Branchen, heißt es in einer Ankündigung des Ministeriums.

Masterstudium "Visual Computing" startet in Saarbrücken

Interdisziplinäres Studium soll Wissen um digitale Bilder vermitteln. Die Universität des Saarlandes führt zum Wintersemester 2006/2007 den neuen, interdisziplinären Masterstudiengang "Visual Computing" ein. Die Studenten sollen lernen, digitale Bilder zu erstellen und zu analysieren.
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Mehr als 1/3 der EU-Bevölkerung hat keine PC-Kenntnisse

Große Unterschiede zwischen Altersgruppen vorhanden. 2005 hatten 37 Prozent der 16- bis 74-Jährigen in der EU keine Computergrundkenntnisse - bei Frauen liegt der Satz mit 39 Prozent etwas höher als bei Männern (34 Prozent). Es gibt allerdings erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern und den Altersgruppen sowie den verschiedenen Bildungsniveaus.

Mensa mobil - Speiseplan kommt aufs Handy

TU-Dresden informiert Studenten per Bluetooth. Diskotheken und Kinos haben Bluetooth-Marketing bereits im Einsatz, nun zählt auch die TU-Dresden auf die moderne Werbeform und bringt den Speiseplan aufs Handy. Über ein kleines Java-Programm können Studenten den Essensplan an der Servicestation in der Mensa kostenlos auf ihr Mobiltelefon laden.

Neuer Studiengang: Sicherheit in der Informationstechnik

Kein reines Spezial-Informatikstudium geplant. An der Ruhr-Universität Bochum kann man künftig einen Masterstudiengang "Sicherheit in der Informationstechnik" belegen. Der nach Angaben der Universität in Deutschland bislang einzige Studiengang dieser Art soll innerhalb von vier Semestern Ingenieurwissenschaften mit IT-Sicherheit und Kryptographie verbinden - ein reines Informatikstudium ist er nicht.

Deutsche Uni-Vorlesungen als Podcast

Uni Osnabrück erprobt neue Möglichkeiten des Medieneinsatzes. In den USA bieten manche Universitäten ganze Vorlesungszyklen als Podcast an - nun hat auch eine deutsche Uni einen ersten Schritt gewagt und bietet entsprechende Mitschnitte an, die teilweise mit synchronisierten Präsentationsfolien unterfüttert werden.

Digitale Spaltung: Mehr Medienkompetenz für Benachteiligte

Zweites Ministerium als Schirmherr für Stiftung Digitale Chancen. Die seit 2002 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie geführte Stiftung "Digitale Chancen" soll Menschen für die Möglichkeiten des Internets interessieren und sie beim Einstieg unterstützen. Nun sitzt auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit im Boot.

Intel erweitert Unterstützung für Entwicklungsländer

Technische Ausbildung von 10 Millionen Lehrern bis Ende 2010. Intel will seine Bemühungen um mehr technisches Wissen vor allem in Entwicklungsländern ausweiten. Bereits seit dem Jahr 2000 wurden etwa 3 Millionen Lehrer in 35 Ländern im Einsatz von Computern instruiert. Nun kündigte das Unternehmen an, im Rahmen der eigenen "Intel Teach to the Future Initiative" 100.000 Rechner für Klassenzimmer in armen Ländern zu spenden, damit das Wissen auch eingesetzt und vermittelt werden kann.

Stanford-Vorlesungen frei über iTunes verfügbar

Umfangreiches Angebot aus Wissenschaft, Politik und Kunst zum Download. Die US-Universität Stanford bietet herausragende Vorlesungen, Reden und sogar Kommentare von Sportveranstaltungen auf dem Campus über Apples iTunes kostenlos zum Download an. Die Universität beteiligt sich dabei an Apples "iTunes U"-Programm, das Colleges und Universitäten das Hosting von Tonmitschnitten aus dem Curriculum in einer optisch angepassten iTunes-Umgebung anbietet.

Freie Nutzung von IBM-Patenten in Gesundheit und Bildung

IBM will offene Standards im Gesundheits- und Bildungsbereich fördern. Mit einer neuen Initiative will IBM den Informationszugang und die Interoperabilität im Gesundheits- und Bildungsbereich verbessern. Dabei gewährt IBM einen lizenzfreien Zugang zu einem ausgewählten Portfolio an Patenten, die die Entwicklung und Implementierung offener Software-Standards für Web Services, elektronische Formulare und offene Dokumentenformate im Gesundheits- und Bildungsbereich beschleunigen sollen.

Informatik-Berufsausbildung verzahnt mit Studium

Berufsausbildung und Hochschulstudium miteinander verbunden. Ein Hochschulstudium mit einer Berufsausbildung zu verzahnen ist das wesentliche Merkmal eines dualen Studienangebots. Genau ein solches Angebot machen die Hochschule Bremen und die Universität Bremen sowie Bremer Wirtschaftsunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum Utbremen zum Ausbildungsjahr 2006.

T-Mobile führt Relax-Tarife für Studenten ein

Relax 50 und 100 mit Inklusivminuten zum halben Preis. T-Mobile startet mit "Relax Student" ein neues Tarifangebot für Studenten, Auszubildende, Zivil- und Wehrdienstleistende. Die Relax-Tarife 50 und 100, die 50 bzw. 100 Inklusivminuten enthalten, sollen dabei zu besonders günstigen Konditionen angeboten werden.

Ingenieurwissenschaften mit weniger Studienanfängerinnen

Elektrotechnik bleibt wenig attraktiv für Frauen. Im Rahmen des Deutschen Ingenieurtags 2005 hat das Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie Besorgnis erregende Studienanfänger-Rückgänge bei den Ingenieurwissenschaften vermeldet. Gestützt auf vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Jahr 2004 soll es wieder einen deutlichen Rückgang der Studienanfängerinnenzahlen in den Ingenieurwissenschaften gegeben haben.

Computerspiel soll bei Berufswahl helfen

Joblab für Ausbildungsberufe und Studium erschienen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt ein Computerplanspiel vorgestellt, das bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf oder Studienfach helfen soll. Die beiden neuen CDs "Joblab Studienwahl" und "Joblab Ausbildung" sollen über neue und vielfach wenig bekannte Berufe informieren.

Zu wenig Absolventen der Elektro- und Informationstechnik

VDE: Gute Berufsaussichten für Elektroingenieure. Trotz der guten Berufschancen stagniert die Zahl der Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik auch 2004/2005 bzw. ist leicht rückläufig. Nach Analysen des "Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik" (VDE) haben sich 17.136 Studierende im Wintersemester 2004/2005 in der Elektro- und Informationstechnik immatrikuliert.

Opera-Browser kostenlos für Unis und Fachhochschulen

Opera mit umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. Opera bietet Universitäten und Fachhochschulen ab sofort kostenlose Lizenzen für seinen Internet-Browser an. Damit will Opera seinen Marktanteil steigern und Studenten als künftige Kunden gewinnen. Den Lehreinrichtungen wird Opera als sicherer Browser angepriesen, um das Sicherheitsrisiko für die IT-Infrastruktur zu verringern.

Informatik soll zum Pflichtfach an Schulen werden

Gesellschaft für Informatik warnt vor digitaler Spaltung. Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) fordert in einem Memorandum, der "digitalen Spaltung in Deutschland entgegenzutreten und die Grundlagen für das Verständnis moderner digitaler Hilfsmittel bereits in der Schulausbildung zu legen". Konkret plädiert die GI für die Einführung eines Pflichtfachs "Informatik" an jeder Schule.

Urheberrechtsnovelle vernachlässigt Bildungsinteressen

Schulen ans Netz e.V. fordert Korrekturen. Das Bundesministerium der Justiz hat am 29. September 2004 den Referentenentwurf für den so genannten "zweiten Korb" der Urheberrechtsreform vorgelegt. Die vorgeschlagenen Regelungen, so Prof. Dr. Ulrich Sieber, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg, orientieren sich jedoch nicht an den Erfordernissen des Bildungsbereiches.

Technische Hochschulen: Bachelor nicht als Regelabschluss

TU 9 sieht Bachelor nur als Schnittstelle für Hochschulwechsel. Die in der Gruppe "TU 9" zusammen geschlossenen deutschen technischen Unversitäten Deutschlands wollen ihre Ausbildung auf den "Master" als Regelabschluss in den Ingenieurwissenschaften ausrichten. Der "Bachelor" als Regelabschluss, wie ihn die die Kultus-Minister-Konferenz (KMK) beschlossen hat, lehnen die Universitäten ab.

Informatik durchdringt das Alltagsleben der Gesellschaft

Selbst 5 Prozent der über 65-Jährigen nutzen das Internet. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind außer in Wirtschaft und Wissenschaft längst in jeden privaten Haushalt eingezogen und bestimmen unseren Alltag. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verbringen bereits Schüler ab zehn Jahren pro Woche zu Hause rund zwei Stunden vor dem PC. Selbst in der Altersklasse der über 65-Jährigen nutzen etwa 5 Prozent der Bürger den PC bzw. das Internet, sei es für Online-Käufe, Online-Banking oder das Suchen nach Informationen.

Macromedia bringt Studentenversion von Studio MX 2004

Studentenversion von Studio MX 2004 für nicht kommerziellen Einsatz. Ab dem 1. Oktober 2004 will Macromedia die Programmsammlung Studio MX 2004 zu einem reduzierten Preis von 99,- Euro an Lehrkräfte, Schüler und Studenten abgeben. Das Programmpaket besteht aus den Macromedia-Produkten Dreamweaver MX 2004, Fireworks MX 2004 und Flash MX 2004 sowie Freehand MX.

Bildung und Wissenschaft fordern faires Urheberrecht

Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" gegründet. Insgesamt 30 Organisationen aus Bildung und Wissenschaft forderten am heutigen 10. August 2004 in der "Göttinger Erklärung" den Gesetzgeber dazu auf, bei der jetzt anstehenden erweiterten Umsetzung der europäischen Urheberrechtsrichtlinie den "Spielraum des Urheberrechts für Bildung und Wissenschaft zu nutzen und nicht allein die Interessen der Rechteverwerter wahrzunehmen."

OSDL holt Universitäten ins Boot

Universitäten sollen neue Ideen für Linux einbringen. Die Open Source Development Labs (OSDL) öffnen sich auch für Bildungseinrichtungen. Im Rahmen eines neuen Programms will man an der Forschung im Bereich Linux interessierte Universitäten gewinnen.

Projekt Mobile University startet in Frankfurt

Ziel: "Förderung von mobilem Lernen und Lehren auf dem Campus". Im Rahmen des an der Universität Frankfurt gemeinsamen europäischen Pilotprojektes "Mobile University", an dem die Unternehmen Cisco Systems, IBM, Intel und T-Mobile beteiligt sind, soll mobiles Lernen und Lehren gefördert werden. Zum Beginn des Sommersemesters 2004 ist das Projekt nun offiziell gestartet - das bestehende Funknetzwerk auf dem Campus wurde ausgebaut und Studierende wie Uni-Mitarbeiter erhalten zu vergünstigten Konditionen WLAN-fähige IBM-Notebooks.

T-Online startet Angebot zur beruflichen Weiterbildung

LernenOnline mit Angeboten zu Computer, Sprachen und Soft-Skills. Wer auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen haben will, muss gut qualifiziert sein und es auch bleiben. T-Online bietet für diejenigen, die nicht im Rahmen von betrieblichen Weiterbildungen entsprechend qualifiziert werden, unter lernenonline.t-online.de ein Portal zur beruflichen Weiterbildung im Internet. LernenOnline bietet in den Rubriken Computer, Sprachen und Job eine Auswahl an kostenpflichtigen Kursen an.

Red Hat Enterprise Linux für Studenten ab 25,- Euro

Neue Bildungsoffensive startet zunächst in den USA. Red Hat bietet staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen neue Sonderkonditionen für seine Linux-Produkte an. Das neue "Academic-Programm" soll aber auch die Kosten für Schüler und Studenten senken. So können Ausbildungsstätten und Einzelpersonen Red Hat Enterprise Linux ab 25,- Euro im Jahr abonnieren.

Berliner Charité prüft Medizinstudenten online

Online-Prüfungen mit Hürden sollen Schummeln verhindern. Die seit Oktober 2003 gültige neue Ausbildungsordnung (AO) für Ärzte sieht unter anderem vermehrte Prüfungen der Studenten während der Ausbildung vor. Während bisher als Ausbildungsnachweis ("Schein") die Teilnahme des Studenten an einem Kurs oder Seminar meist genügte, ist nun eine bestandene Prüfung Voraussetzung dafür. Diesen erhöhten Anforderungen an das Prüfwesen begegnet die Berliner Charité, die in jedem Semester 5.300 Studenten durch zahlreiche Kurse und Seminare schleusen muss, nun erstmalig in Deutschland mit einer elektronischen Prüfung im Internet.

US-Studenten können neues Napster kostenlos nutzen

Kooperation zur Eindämmung von Piraterie auf dem Campus. Das wiederbelebte Napster und die amerikanische Penn State University haben eine Kooperation bekannt gegeben, durch die Studenten der Universität zukünftig die Möglichkeit haben, den Musik-Download-Dienst mit Einschränkungen kostenlos zu nutzen. Auf diese Weise will man das Problem in den Griff bekommen, dass vor allem auf dem Campus die Nutzung von Tauschbörsen weiterhin Hochkonjunktur hat.

Tipps zum Online-Recht für Schulen und Lehrer

BMBF-Initiative hilft Lehrern bei Rechtsfragen im Umgang mit neuen Medien. Die zunehmende Mediennutzung konfrontiert Schulen und Lehrer mit ungewohnten, juristischen Fragen. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Telekom AG ins Leben gerufenen Aktion "Schulen ans Netz" finden sich nun verständlich aufbereitete Mustervorlagen, Streitfälle und Gesetze unter www.lehrer-online.de/recht, womit sich rechtliche Fragen im Umgang mit den neuen Medien im Unterricht leichter klären lassen sollen.

Berliner Hochschulen verkaufen Wissen

Initiative der Berliner Hochschulen bietet multimediale Lehrgänge auf CD-ROM. Neun Universitäten und Fachhochschulen aus Berlin steigen aktiv in die Vermarktung von akademischem Wissen ein und haben dazu eine eigene Gesellschaft gegründet. Die Multimedia Hochschulservice Berlin GmbH (MHSG) bietet ab sofort multimediale Lehrgänge auf CD-ROM an.

BiTS arbeitet an Studienschwerpunkt für Spielevermarktung

Studienschwerpunkt für Entwicklung und Vermarktung von Computerspielen. Die private Hochschule BiTS (Business Information and Technology School) plant derzeit die Einführung eines Studienschwerpunktes für die Entwicklung und Vermarktung von Computerspielen. Auf dem am 14. Juni 2003 auf dem Iserlohner Campusgelände stattfindenden Infotag mit anschließendem Sommerfest können sich Interessierte das erste Mal über den "Interactive Entertainment" getauften Hauptstudiums-Schwerpunkt informieren.

EU-Kommission: Frauen in Informationsgesellschaft wichtig

Erhebliche Unterschiede bei der Wahl der Ausbildungsfächer. Die Europäische Kommission und die griechische Präsidentschaft der Europäischen Union haben gemeinsam hervorgehoben, wie wichtig es ist, dass sich Frauen aktiv an der Informationsgesellschaft und auch an deren Gestaltung beteiligen. Sie gaben diese Erklärung vor dem europäischen Kongress zu so genannten "Genderfragen" (von engl. gender=Geschlecht) im Zusammenhang mit der Informationsgesellschaft ab, an den sich am 5. und 6. Mai ein informelles Ministertreffen in Athen anschließt.

Polizei Fürth beschlagnahmt PCs wegen Tauschbörsen-Betrieb

IFPI erstattet Strafanzeige. Die deutsche Abteilung der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen einen Informatikstudenten aus dem Landkreis Fürth eingereicht. Der Grund: Er soll eine Musiktauschbörse betrieben haben, über die mehrere Millionen Musikdateien angeboten worden waren.

Erste Ergebnisse im Notebook-Projekt an der Uni Kassel

Technik fördert Kooperation und Interaktion unter den Studierenden. Die Teilnehmer des Projektes Notebook-University an der Universität Kassel haben eine Zwischenbilanz gezogen. Als eine von bundesweit 22 "Notebook-Universities" wird die Universität Kassel seit Sommer 2002 bis zum Jahresende 2003 mit rund einer Million Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seither wurde das Funknetz der Kasseler Universität systematisch ausgebaut und die Studierenden bei der Beschaffung von Notebooks unterstützt.

Test "Deutsch als Fremdsprache" erstmals am PC absolvierbar

Ausländische Studienbewerber weisen Sprachkenntnisse am Rechner nach. Den Sprachtest "Deutsch als Fremdsprache" (TestDaF) absolvieren ausländische Studienbewerber nun erstmals am PC. Der von der Forschergruppe um Professor Dr. Hans-Werner Six (FernUniversität in Hagen) für den Computer weiter entwickelte Test feiert im Seminar für Sprachlehrforschung der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl Prof. Dr. Karl-Richard Bausch) seine Premiere. Die Daten der Kandidaten werden anschließend im TestDaF-Institut in Hagen ausgewertet. Zeitgleich legen am 10.4. fast 1.700 Studienbewerber in 43 Ländern die Prüfung im konventionellen "Papier- und Bleistift-Format" ab.

n_space - Zentrum für Nonlineare Medien in Potsdam geplant

Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich digitaler Medienprodukte. Unter dem Titel "n_space" soll bis Ende 2003 unter Federführung der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" das Konzept für den Aufbau eines Innovationszentrums für Nonlineare Medien entwickelt werden. Fünf brandenburgische Hochschuleinrichtungen wollen mit dem Zentrum künftig ihre Forschungs-, Entwicklungs- und Lehrangebote im Bereich digitaler interaktiver Medien aufeinander abstimmen und bündeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt diese Initiative mit einer Anschubfinanzierung und stellt eine Förderung des Zentrums nach Abschluss der Konzeptphase in Aussicht.

Kostenlose Seminare: Startschuss für Bildungschance Internet

Initiative der Deutschen Telekom, Schulen ans Netz, Frauen ans Netz und TV TODAY. Die Initiative "Bildungschance Internet" bietet interessierten Eltern jetzt kostenlos drei Stunden Internet-Starthilfe. Von Mai bis Juni 2003 finden bundesweit an über 100 Standorten Internet-Seminare statt. Sie sollen Eltern den Weg ins World Wide Web weisen. Die Anmeldung läuft ab dem 25. März unter der kostenlosen Telekom-Hotline 0800 33 30054.

Sun EduSoft: Software-Sponsoring von Bildungsinstitutionen

Volumen von einer Milliarde US-Dollar. Sun hat sein Education-Software-(EduSoft-)Sponsoringprogramm für Bildungs- und Forschungsinstitutionen angekündigt, mit dem der Hard- und Softwarehersteller seine Softwareprodukte und einige Dienstleistungen kostenlos bzw. bis zu 60 Prozent verbilligt abgeben will. Für einen Pauschalpreis erhält man dabei Zugriff auf die wichtigsten Lizenzen von Sun.

Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

Software von Audible Magic ermöglicht Kontrolle von Dateien. Die Netzwerke von Universitäten sind seit Jahren einer der Hauptgründe für florierende Tauschbörsen - kostenlose Breitbandzugänge machen den Down- und Upload von Musik- und Filmdateien problemlos möglich. In den USA formiert sich nun Widerstand - mit einer Kontroll-Software will man möglichen Urheberrechtsverletzungen vorbeugen.