Abo
  • Services:

Masterstudium "Visual Computing" startet in Saarbrücken

Interdisziplinäres Studium soll Wissen um digitale Bilder vermitteln

Die Universität des Saarlandes führt zum Wintersemester 2006/2007 den neuen, interdisziplinären Masterstudiengang "Visual Computing" ein. Die Studenten sollen lernen, digitale Bilder zu erstellen und zu analysieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Kenntnisse im Bereich "Visual Computing" seien in vielen Branchen gefragt, begründet die Universität die Einführung des interdisziplinären Studienganges. Beispielsweise werden in der Medizintechnik Verfahren erforscht, um Ultraschall-Bilder und Kernspintomografie-Aufnahmen in hoher Qualität zu rekonstruieren. In der Automobilindustrie werden Fahrerassistenzsysteme entwickelt, die zum Beispiel warnen, wenn ein Kind vor das Auto rennt und in der Robotik sind digitale Bewegungsanalysen notwendig, um bessere Steuerungssysteme zu entwerfen, beschreibt die Universität die künftigen Arbeitsgebiete der Visual-Computing-Studenten. Dazu gehört auch das Thema Bildkompression, z.B. im Multimedia-Bereich und auch für die Spiele- und Filmindustrie soll ausgebildet werden.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Interessierte am Masterstudiengang "Visual Computing" müssen einen Bachelor-Abschluss in der Informatik, Mathematik, Physik, Elektrotechnik oder anderen verwandten Fächern mitbringen. Das englischsprachige Studium ist auf vier Semester ausgelegt, Bewerbungen sind bis 15. September 2006 möglich.

An der Ausrichtung des neuen Studienganges sind die Fachbereiche Informatik, Mathematik und Mechatronik der Universität des Saarlandes sowie die Medizintechnik des Fraunhofer Instituts für Biomedizinische Technik in St. Ingbert und das Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik beteiligt. Dahinter stehen namhafte Professoren wie Hans-Peter Seidel (Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik, Leibniz-Preisträger 2003) und Philipp Slusallek, Professor für Computergrafik, der mit seinem Team für die Entwicklung von Echtzeit-Ray-Tracing-Verfahren mit dem europäischen IST-Preis 2005 ausgezeichnet wurde. Joachim Weickert, Professor für Mathematische Bildverarbeitung, erhielt mit seiner Gruppe im Jahr 2004 den Longuet-Higgins-Award, die höchste europäische Auszeichnung im Computer-Vision-Bereich, für das weltweit genaueste Verfahren zur Bewegungsanalyse, und Günter Rolf Fuhr, Direktor des Fraunhofer Instituts für Biomedizinische Technik, wurde 2002 mit dem Philip-Morris-Preis ausgezeichnet.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

kigotix 28. Jul 2006

Superior Flash Templates Collection of superior flash templates from Kigotix.com www...

Marc van Woerkom 26. Jul 2006

Ich konnte an der Computer Graphik Vorlesung von Prof. Slusallek per ULI (http://www.uli...

JimmyQ 26. Jul 2006

Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber es scheint das Du nicht so die Ahnung von...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019)

Wir haben uns Dells neues XPS 13 auf der CES 2019 angesehen.

Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


    Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
    Schwerlastverkehr
    Oberleitung - aber richtig!

    Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
    Ein IMHO von Sebastian Grüner

    1. Elektromobilität Toyota und Panasonic wollen Akkus für Elektroautos bauen
    2. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
    3. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab

    Urheberrecht: Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt
    Urheberrecht
    Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt

    Eigentlich sollte der umstrittene Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform die Rechteinhaber gegenüber Plattformen wie Youtube stärken. Doch nun warnen TV-Sender und Medien vor Nachteilen durch das Gesetz. Software-Entwickler sollen keine zusätzlichen Rechte bekommen.
    Von Friedhelm Greis

    1. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Länder bremsen Urheberrechtsreform aus
    2. EuGH-Gutachten Deutsches Leistungsschutzrecht soll unzulässig sein
    3. Leistungsschutzrecht So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen

      •  /