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Intel erweitert Unterstützung für Entwicklungsländer

Technische Ausbildung von 10 Millionen Lehrern bis Ende 2010. Intel will seine Bemühungen um mehr technisches Wissen vor allem in Entwicklungsländern ausweiten. Bereits seit dem Jahr 2000 wurden etwa 3 Millionen Lehrer in 35 Ländern im Einsatz von Computern instruiert. Nun kündigte das Unternehmen an, im Rahmen der eigenen "Intel Teach to the Future Initiative" 100.000 Rechner für Klassenzimmer in armen Ländern zu spenden, damit das Wissen auch eingesetzt und vermittelt werden kann.
/ Christian Klaß
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Die Rechnerspende soll zusätzlich zu den von Intel jährlich veranschlagten 100 Millionen US-Dollar für die Verbesserung der Ausbildung junger Menschen auf der ganzen Welt erfolgen. Über die nächsten fünf Jahre will Intel zudem insgesamt 10 Millionen Lehrer im Einsatz von Technik geschult haben. Bis Ende 2010 soll damit das Potenzial geschaffen werden, um rund einer Milliarde Schülern in Entwicklungsländern bessere Chancen dank mehr technischem Verständnis zu verschaffen.

"Alle Regierungen sehen sich mit der gleichen Herausforderung konfrontiert: ihren Bürgern die Möglichkeit zu verschaffen, im globalen Markt erfolgreich zu sein" , so Intel-Chairman Craig Barrett. "Der Erfolg ist dabei zunehmend mit der Qualität der Bildung verknüpft. Nur wenn Lehrern die Werkzeuge und das Training zur Verfügung stehen, können wir wirklich das Lehren und die Entwicklung von Fertigkeiten beeinflussen." Ziel ist es letztendlich, dadurch auch die wirtschaftlichen Bedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern.

Intels Leitspruch des Förderprogramms ist "Computer sind keine Magie, Lehrer schon" . Es geht dem Hersteller darum, Lehrern das Wissen zu vermitteln, wie, wann und wo technische Werkzeuge und Hilfsmittel in die Lehre eingebunden werden können. Konkret vermittelt werden dabei die Nutzung des Internets, Webseiten-Gestaltung und wie Studenten durch eigene Lernprojekte gefördert werden können. Intel arbeitet im Rahmen seines Förderprogramms mit Regierungen, der Industrie, lokalen Unternehmen, Organisationen und Individuen zusammen – auch Start-ups sollen unterstützt werden.


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