Digitale Spaltung: Mehr Medienkompetenz für Benachteiligte
Besonderes Interesse der Stiftung gilt den Teilen der deutschen Bevölkerung, die das Internet noch nicht bzw. nicht in vollem Umfang nutzen. "Ich begrüße das Bestreben, gemeinsame Ziele zu verwirklichen und freue mich, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Schirmherrschaft über die Stiftung digitale Chancen zu übernehmen" , so Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Mit vereinten Kräften werden wir daran arbeiten, die 'Digitale Spaltung' der Gesellschaft zu überwinden."
Die "Digitale Spaltung" oder auch " Digitale Kluft(öffnet im neuen Fenster) " (engl. "Digital Divide") beschreibt die ungleiche Verteilung von Informations- und Kommunikationstechniken in Teilen der Gesellschaft oder auch zwischen verschiedenen Nationen. Laut der Stiftung haben die soziale Umgebung und der Bildungsstand einen entscheidenden Einfluss auf die Fähigkeit, das Internet sinnvoll zu nutzen. Der kompetente Umgang mit dem PC und dem Internet sei mittlerweile zu einer der wichtigsten Einstiegsqualifikationen für den Berufsalltag geworden und entscheide über die Chancen in Bildung und Beruf.
Die Angebote der Stiftung an Betreuung, Projekten und Kursen richten sich laut Stiftung Digitale Chancen in gleichem Maße an Kinder und Jugendliche, Familien, Frauen und Senioren und damit an die gesellschaftlichen Gruppen, die auch im Zentrum der Arbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stehen.
Die Stiftung entwickelt Konzepte, um die Mitarbeitenden sozialer Einrichtungen für die Aufgabe der Medienkompetenzvermittlung für unterschiedliche Zielgruppen zu qualifizieren und veranstaltet bundesweit Trainingsworkshops zum Einsatz des Internets bei der Jobsuche online und in der Jugendarbeit. Die Stiftung Digitale Chancen wurde im Januar 2002 von AOL Deutschland und der Universität Bremen mit Sitz in Berlin gegründet.



