Abo
  • Services:

n_space - Zentrum für Nonlineare Medien in Potsdam geplant

Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich digitaler Medienprodukte

Unter dem Titel "n_space" soll bis Ende 2003 unter Federführung der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" das Konzept für den Aufbau eines Innovationszentrums für Nonlineare Medien entwickelt werden. Fünf brandenburgische Hochschuleinrichtungen wollen mit dem Zentrum künftig ihre Forschungs-, Entwicklungs- und Lehrangebote im Bereich digitaler interaktiver Medien aufeinander abstimmen und bündeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt diese Initiative mit einer Anschubfinanzierung und stellt eine Förderung des Zentrums nach Abschluss der Konzeptphase in Aussicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Unter Federführung der in der Babelsberger Medienstadt angesiedelten Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF) sollen bis Ende 2003 die Möglichkeiten einer gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich digitaler Medienprodukte eruiert und in einem schlüssigen Konzept aufgezeigt werden. Das BMBF unterstützt die Planungsarbeiten im Rahmen des Förderprogramms "Exzellenz schaffen - Talente sichern" mit einer Fördersumme von 250.000 Euro und der Beistellung eines Coaching-Teams der Unternehmensberatung Roland Berger Strategie Consultants.

Stellenmarkt
  1. MTS Group, Landau, Rülzheim
  2. BWI GmbH, Nürnberg, München

Die Initiative der HFF, der Universität Potsdam (UP), des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik (HPI), der Fachhochschule Potsdam (FHP) und der Fachhochschule Brandenburg (FHB) baut auf dem Wunsch auf, die Kompetenzen im Bereich Nonlinearer Medien zu bündeln und einen neuen Master-Studiengang im fachübergreifenden Themenfeld unter dem Arbeitstitel "Merged Media" zu schaffen. Im gemeinsamen Innovationszentrum n_space will man die wichtigen Wissensbereiche für die Erforschung und Entwicklung zukunftsweisender interaktiver Medienapplikationen unter den Schwerpunkten Content, Design und Technology zusammenführen.

Unter Content werden von den Forschern alle inhaltlichen und programmatischen Überlegungen und Strategien zur Entwicklung interaktiver Medienformate und deren Applikationen zusammengefasst. Hier bringt die HFF ihre langjährigen Erfahrungen bei der Entwicklung von Medieninhalten ein und stellt Grundlagen für die Definition und Entwicklung von interaktiven Strukturen medialer Produkte zur Verfügung. Unter Design sind die Entwicklungen und Kompetenzen zur Gestaltung und Navigation in interaktiven zwei-, drei- und multidimensionalen Applikationen zusammengefasst.

Die beiden Fachhochschulen FHP und FHB wollen Kompetenzen aus dem Bereich Design einbringen und die Grundlagen für die Komposition und Navigation in interaktiven Medienapplikationen bieten. Unter Technology subsumieren sich die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vorrangig im Bereich der Softwareentwicklung, die als Basis für die technische Funktion von interaktiven Medienapplikationen eingesetzt werden sollen. Die UP und das HPI verfügen nach eigenen Angaben über die technische Kompetenz für diesen Bereich der Softwareentwicklung.

Gemeinsam entwickeln diese fünf Einrichtungen Pläne, "n_space" als eine Forschungseinrichtung zu schaffen, die zukunftsweisend wissenschaftliche, mediale, gestalterische und softwaretechnische Kompetenzen zusammenfasst. Interaktives Fernsehen, mobile Medien und digitaler Film sind hier ebenso Themen wie Medien-Web-Portale, Computerspiele und innovative Medienapplikationen. Im Zeichen der Digitalisierung der Medien, der daraus resultierenden Konvergenz medialer Prozesse und des Zusammenwachsens von Software-Entwicklung und Medien-Produktion soll ein Anziehungspunkt für international herausragende Wissenschaftler entstehen, von dem in enger Anbindung an die Software- und Medienindustrie neue international wirksame Entwicklungen angestoßen werden.

Der Initiator und Leiter des Projektes, Prof. Ulrich Weinberg, spezialisiert auf computergenerierte Bildwelten und an der HFF zuständig für Computeranimation, äußerte sich zuversichtlich über die derzeitigen Entwicklungen: "In Potsdam entsteht ein bisher einzigartiger Forschungsverbund aus ganz unterschiedlichen Disziplinen - hier ist ein großes Expertise-Potenzial vorhanden, das Gewinn bringend für die Medien-Industrie aktiviert werden kann."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 103,03€ für Prime-Mitglieder (aktuell günstigste M.2-SSD mit 512 GB)
  2. 139,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 172,73€)
  3. 69,90€ + 3,99€ Versand (Bestpreis!)
  4. (u. a. Gear S3 Frontier für 209€ und Galaxy S8+ für 469€ - Bestpreise!)

Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /