Vor einem Regal mit Science-Fiction-Literatur ist der angebliche Betreiber der Handelsplattform Silk Road festgenommen worden. Sein Anwalt wies vor dem Haftrichter die Anschuldigungen zurück: Sie lauten auf Verschwörung zu Drogenhandel, Computerhacking und Geldwäsche sowie Anstiftung zum Mord.
In Apples Mobilbetriebssystem iOS 7 ist eigentlich eine Diebstahlsicherung eingebaut. Doch durch eine falsche Priorisierung hilft diese nicht. Der Wipe-Befehl wird erst nach dem Empfang von E-Mails ausgeführt und erlaubt Angreifern mit Timing und viel Zeit, das Gerät komplett zu übernehmen.
Wenn US-Geheimdienste eine Sicherheitslücke in Verschlüsslungssoftware nur mit gigantischen Supercomputern ausnutzen können, haben sie nach Ansicht des Ex-NSA-Chefs Michael Hayden auch das Recht, diese Lücke nicht zu patchen.
Das Sendmail-Unternehmen wird von einem Sicherheitsanbieter übernommen. Die auf der freien Mail-Software aufbauenden Dienste beider Firmen sollen sich ergänzen und weitergeführt werden, ebenso wie die Open-Source-Software selbst.
Sollte Canonical die Mir-Entwicklung weiter mit dem Fokus auf Ubuntu for Phones voranbringen, wird XMir immer problematisch bleiben, meint der Kernel-Entwickler Matthew Garrett. Das Unternehmen könnte XMir aber auch gleich einstellen.
Aus Protest gegen die Schließung von Pirate Bay hat das Hackerkollektiv Anonymous vor drei Jahren zahlreiche Websites attackiert. Deswegen müssen sich nun 13 mutmaßliche Mitglieder vor Gericht verantworten.
Apple hat die Entwicklung seines Betriebssystems Mac OS X 10.9 alias Mavericks abgeschlossen. Entwickler können das Gold-Master der Software bereits herunterladen.
Agilebits hat Version 4.0 der Passwortverwaltung 1Password für Mac OS X veröffentlicht. Die neue Version kann nicht nur mehrere Datenbanken verwalten, sondern besitzt auch eine neue Oberfläche und bietet eine WLAN-Synchronisation mit der iOS-Variante an.
Die HTML-Arbeitsgruppe des W3C kann die Integration von DRM-Systemen in HTML weiter vorantreiben, entschied W3C-Direktor Tim Berners-Lee. Damit wird es in Zukunft voraussichtlich möglich sein, Inhalte im Web zu veröffentlichen, die sich nicht kopieren lassen.
Angreifer haben Daten von rund 2,9 Millionen Adobe-Kunden entwendet, darunter auch verschlüsselte Passwörter und Kreditkartendaten. Auch Quellcode für Adobe-Software wurde erbeutet.
Jetzt veröffentlichte Gerichtsakten belegen, dass die US-Regierung die Herausgabe der privaten SSL-Schlüssel des Dienstes Lavabit verlangt hat, den auch Edward Snowden nutzte. Das hätte die Sicherheit aller 400.000 Nutzer gefährdet. Lavabit-Gründer Ladar Levison wehrte sich lange und trickreich.
Der mutmaßliche Betreiber der Handelsplattform Silk Road ist verhaftet worden. Die Seite, die nur über Tor erreichbar war, diente vor allem dazu, Drogen mit Hilfe von Bitcoins zu verkaufen.
Zertifikate und Verschlüsslung sollten für jeden komfortabel nutzbar sein. Weil der Staat nicht handelt, will die Gesellschaft für Informatik jetzt praktisch aktiv werden.
Ein stärkeres Argument pro Steam Box als ein plattformexklusives Half-Life 3 gäbe es nicht - was zu Spekulationen führt. Jetzt hat Valve den Spielenamen in Europa markenrechtlich geschützt. Es gibt aber noch weitere Hinweise auf die Entwicklung.
Update Eine Rede des Whistleblowers Edward Snowden ist im Europäischen Parlament verlesen worden. Bei der Anhörung ging es um den NSA-Skandal, den er die größte menschenrechtliche Herausforderung unserer Zeit nannte. Snowden kam zudem ins Finale für den EU-Menschenrechtspreis.
Mit Gate präsentiert LG eine Softwarelösung, mit der geschäftliche Inhalte auf privaten Smartphones verschlüsselt und verwaltet werden können. Damit fördert auch LG den Trend, das eigene Smartphone im Geschäftsalltag zu verwenden.
Wii-Spiele auf dem Tablet der Wii U: Das ermöglicht ein rund 700 MByte großes Update für die Konsole von Nintendo. Auch sonst gibt es zahlreiche funktionale Neuerungen, aber keine Verbesserungen bei der Systemgeschwindigkeit.
Future Tense, die neue Firma von John McAfee, plant mit D-Central ein Gerät für anonyme und dezentrale Kommunikation. Ein Prototyp soll in rund sechs Monaten vorliegen.
Die NSA-Sammelwut für Verbindungsdaten ist bekannt. Doch nicht nur Beziehungen zwischen Ausländern werden damit analysiert. Das zeigen neue Enthüllungen Edward Snowdens.
Deutschland gehört zu den Ländern, die die meisten Anfragen zu Nutzerdaten an Microsoft stellen. Der Konzern versichert aber, keine Inhaltsdaten an die Ermittler weitergegeben zu haben. Von Notfällen abgesehen.
In einem Vortrag hat die Standardisierungsbehörde Nist angedeutet, substanzielle Änderungen am Verschlüsselungsalgorithmus Keccak vorzunehmen. Keccak soll zum neuen Sicherheitsstandard SHA-3 werden.
Samsung wird Android 4.3 für drei Galaxy-Smartphones vermutlich nicht mehr im Oktober 2013 veröffentlichen. Das Erscheinen der aktuellen Android-Version könnte sich für viele Samsung-Kunden sogar auf Dezember 2013 verschieben. Zumindest für das Galaxy S4 gibt es noch Hoffnung auf ein Update im Oktober 2013.
Nach dem NSA-Skandal decken sich deutsche Politiker mit abhörsicheren Smartphones ein. Davon profitiert Blackberry, denn mit dem Konkurrenzmodell der Telekom und von Samsung können Nutzer noch nicht sicher telefonieren.
Das größte Rechenzentrum der NSA soll kürzlich in aller Stille in Betrieb gegangen sein. Eine große Eröffnungsfeier ist von dem Geheimdienst in diesen Zeiten auch nicht zu erwarten.
Wochenlang ist das Landesportal von Sachsen-Anhalt nur eingeschränkt verfügbar gewesen. Eine DoS-Attacke eines 18-Jährigen soll die Ursache gewesen sein, wie jetzt bekanntwird. In der Landesverwaltung gibt es Beschwerden über verschwundene E-Mails.
Noch immer ist unklar, welche Parteien die künftige Regierung bilden. Was in Sachen Netzpolitik zu tun ist, haben Verbände und Organisationen inzwischen formuliert.
Googles Browser wird künftig Nutzer bei Zertifikaten mit kurzen Schlüsseln und anderen Problemen warnen. Auch eine neue Technologie namens Certificate Transparency, die betrügerische Zertifizierungsstellen identifiziert, soll bald genutzt werden.
Über den Amazon Marketplace bietet der deutsche Händler Gigasoftware Windows-7-Recovery-DVDs von Dell an. Nach eigenen Angaben hat er schon über 1.000 dieser Versionen verkauft, alle hätten sich aktivieren lassen. Ob es sich um vermutliche Fälschungen wie bei PCFritz.de handelt, wird von Microsoft geprüft.
Apple hat ein Update für iOS 7 veröffentlicht. IOS 7.0.2 schließt die Sicherheitslücke, die unberechtigten Nutzern den Zugriff auf gespeicherte Fotos vom Sperrbildschirm aus ermöglichte.
Laut einer Umfrage kaufen rund 60 Prozent seit dem NSA-Skandal ungern bei kleineren und unbekannten Onlinehändlern ein. Zwölf Prozent versuchen sogar, Einkäufe im Netz zu vermeiden.
Jan Krissler hatte wenig Mühe, den Fingerabdruckscanner im iPhone 5S zu überwinden. Im Interview erklärt er, warum Passwörter meist besser sichern als Biometrie.
Die Beschäftigten von Fastmail legen zusammen und kaufen den E-Mail-Provider von Opera. In der neuen Strategie des Browserherstellers Opera habe das profitable Unternehmen keinen Platz mehr.
Die Govnet-Box basiert "ausschließlich auf Eigenentwicklungen - ohne jegliche Hintertüren zu den Spähprogrammen in- und ausländischer Geheimdienste", verspricht Peter Söll von NCP Engineering aus Nürnberg.
Brasiliens Präsidentin Rousseff hat deutliche Worte gegen die Schnüffelaktionen der NSA gefunden. Das Land wolle seine Anstrengungen zum Schutz der Privatsphäre verdoppeln.
Die Linux-Distribution Tails erhält in Version 0.20.1 zahlreiche Fehlerkorrekturen, die teils kritische Sicherheitslücken schließen. Tails nutzt Tor zur Anonymisierung.
Mit Hilfe einer manipulierten WLAN-Router-Firmware haben Kriminelle die Zugangsdaten von Privatpersonen und Unternehmen ausspioniert, darunter eine Anwaltskanzlei sowie eine Bäckereikette. Das Botnetz ist mittlerweile offline, es könnte aber noch weitere geben.
IP-Adressen eine Woche lang zu speichern, hält das Oberlandesgericht Frankfurt für angemessen. Es hat erneut die Klage eines Telekom-Kunden abgewiesen, der eine sofortige Löschung verlangt hatte. Die Telekom brauche die Zeit, um Missbrauchsmeldungen nachzugehen, erklärten die Richter.
Dem Chaos Computer Club ist es gelungen, ohne einen echten Finger den Fingerabdrucksensor des iPhone 5S und damit Touch ID zu überlisten. Apples neues Smartphone kann mit einer einfachen Kopie eines Fingerabdrucks entsperrt werden.
Die Piraten müssen ihre bundes- und landespolitischen Ambitionen vorerst begraben. Ein Comeback ist nicht ausgeschlossen, aber nach Ansicht von Parteiforschern "sehr, sehr schwer".
Da Huawei in den USA Schwierigkeiten hat, Aufträge für den Netzwerkausbau zu bekommen, will der chinesische Konzern seine Belegschaft in Europa fast verdoppeln.
Der umstrittene Zufallsgenerator Dual_EC_DRBG wurde von der BSafe-Bibliothek als Standardeinstellung genutzt. Jetzt warnt deren Hersteller RSA Security davor.
Nach NSA und NSU sei belegt, dass der Verfassungsschutz überflüssig, gefährlich und unkontrollierbar sei. Seine Auflösung öffne keine Sicherheitslücken, sondern schließe sie.
Der Wechsel zu Microsoft wird für Stephen Elop persönlich ein ganz besonderes Vergnügen, denn er erhält 18,8 Millionen Euro. Den Großteil zahlt Microsoft dem Rückkehrer.
Der britische Geheimdienst GCHQ soll den halbstaatlichen belgischen Telekommunikationsanbieter Belgacom gehackt haben. Das gehe aus Unterlagen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden hervor, berichtet der Spiegel.
Mit iOS 7 hat Apple nicht nur viele Sicherheitslücken geschlossen, sondern auch gleich eine neue eingebaut. Ausgerechnet der Sperrbildschirm ist davon wieder betroffen. Der Angreifer muss allerdings schnell reagieren und erhält trotzdem keinen Vollzugriff.
Die Regierung will dem Parlament in einer wichtigen Frage zum NSA-Skandal keine Auskunft geben. Die Begründung: Das gefährde das Staatswohl. Die Grünen prüfen juristische Schritte.
Zwei junge Hacker haben Paypal gezeigt, wie man einen Webserver richtig konfiguriert. Die Sicherheitslücke war groß, die Firma reagierte trotzdem träge.