Abo
  • Services:

Security: Mehrere Sicherheitslücken in Drupal entdeckt

Zwei Updates schließen mehrere Sicherheitslücken im populären CMS Drupal 6 und 7. Betroffen ist etwa der Pseudozufallszahlengenerator, der unter anderem von OpenID genutzt wird. Die Updates sollten unbedingt eingespielt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Drupal 6 und 7 haben zahlreiche Schwachstellen.
Drupal 6 und 7 haben zahlreiche Schwachstellen. (Bild: Drupal)

Schwachstellen, die Cross-Site-Scripting ermöglichen, eine fehlerhafte .htaccess-Konfiguration und der Einsatz eines schwachen Pseudozufallsgenerators: Die Liste der sicherheitsrelevanten Fehler in dem CMS Drupal in Versionen 6 und 7 ist lang. Inzwischen haben dessen Entwickler Updates bereitgestellt, die unbedingt eingespielt werden sollten.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Die gravierendste Schwachstelle dürfte die Verwendung des Pseudozufallsgenerators Mersenne-Twister sein, der vom Aufruf mt_rand() für die Generierung von zufälligen Passwörtern verwendet wird. Mit Brute-Force-Angriffen können wegen des nur 32 Bit langen Seeds die erstellten Zahlen ohne großen Rechenaufwand vorhergesagt werden. Mit dem Update werden Zufallszahlen zunächst mit OpenSSL-Bibliotheken oder /dev/random unter Linux- und Unix-Systemen über drupal_random_bytes() generiert und erst dann mit mt_rand() verarbeitet.

Löcherige Dateisperre

Drupal legt in seinen Verzeichnissen, in denen Dateien hochgeladen werden können, eine .htaccess-Datei ab, die das Ausführen von PHP-Skripten auf Apache-Webservern verhindern soll. In bestimmten Konfigurationen von Apache bleibt diese Sperre allerdings unwirksam. Deshalb haben die Entwickler die .htaccess-Datei erweitert, sie muss aber manuell angepasst werden.

Weitere Sicherheitslücken ermöglichen Cross-Site-Request-Forgery und Cross-Site-Scripting unter anderem in dem Formular-Validierungs-API und in den Modulen Image sowie Color und eine Open-Redirect-Schwachstelle im Modul Overlay.

Die Updates tragen die Versionsnummern 6.29 und 7.24 und sind von der Webseite des Projekts erhältlich.



Anzeige
Top-Angebote
  1. und 10€ Gutschein dazu erhalten
  2. 39,99€
  3. 64,99€
  4. 69,99€

Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /