Das US-Geheimgericht Fisc hat ein Dokument veröffentlicht, das den rechtlichen Status von Verbindungsdaten zu Telefongesprächen in den USA beschreibt. Diese sind demnach nicht Teil der Privatsphäre und dürfen ohne richterliche Anordnung an Behörden wie Geheimdienste übergeben werden.
Sogenannte Third-Party-Cookies soll es künftig nicht mehr geben. Google will den neuen Standard AdID durchsetzen, der angeblich einen besseren Schutz der Privatsphäre der Nutzer bringen soll.
Ein Flugverbot für Drohnen bei Veranstaltungen sei kafkaesk in einer Welt, in der die USA fast täglich mit bewaffneten Kampfdrohnen in autonome Staaten eindringen, um dort Menschen umzubringen, sagt der Vizechef der Piraten.
Vier Bänder mit Backups der Unternehmenskommunikation der Swisscom sind der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zugespielt worden. Darauf befinden sich Verträge, interne E-Mails und Kundendaten.
Die Polizeigewerkschaft fordert nach dem Quadrocopter-Zwischenfall bei der Wahlkampfkundgebung der Bundeskanzlerin am 15. September in Dresden ein Drohnen-Flugverbot.
Edward Snowden könnte den Sacharow-Preis vom Europäischen Parlament bekommen. Wie sein Anwalt erklärte, kann sich der IT-Experte in Moskau relativ frei bewegen.
Datenschutz in Deutschland hilft nicht weiter, weil das Internet keine Grenzen hat, sagt der IT-Recht-Experte Nikolaus Forgó. Doch ist ein globales Datenschutzabkommen realistisch und wie müsste es aussehen?
Es gehört zur Würde des Menschen, in Freiheit auch elektronisch kommunizieren zu können. Das hat der Präsident der Zeitungsverleger erklärt und eine Magna Carta der Telekommunikation gefordert, die globale Standards festlegt.
Er hat die NSA und die CIA geführt. Nun klärt General Michael Hayden die Welt über Gmail, den Terror und das Hauptproblem des Internets auf: die Anonymität.
Update Am eigenen Leib sollte Angela Merkel erfahren, wie es ist, von einer Drohne überwacht zu werden. Die Aktion der Piratenpartei endete mit einer Bruchlandung, einem konsternierten Verteidigungsminister und einer amüsierten Kanzlerin.
Da es kaum nachvollziehbar sei, was Apps auf dem Smartphone machen, sollten Nutzer nicht millionenfach ihre Fingerabdrücke dort ablegen, warnt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar. Kim Dotcom sieht die NSA hinter dem Plan.
Virenschutz und Firewall machen den elektronischen Personalausweis nicht sicher, sagen die Hacker vom Chaos Computer Club. Sicherheitssoftware nennen sie Snake-Oil, die moderne Schadsoftware oft nicht erkennt.
Netzteile und USB-Schnittstellen an fremden Rechnern erhöhen die Gefahr für Smartphone-Benutzer, sich mit Schadsoftware zu infizieren. Dagegen soll ein spezieller USB-Adapter helfen, der nur Strom, aber keine Daten durchlässt.
Update Kein gutes Omen für die Bundestagswahl: Die Piratenpartei hat den Sprung in den bayerischen Landtag nicht geschafft. Sie erreichte nur zwei Prozent der Stimmen.
Die NSA-Abteilung "Follow the money" sammelt offenbar Informationen zu Kreditkartentransaktionen und Banküberweisungen in einer Datenbank namens Tracfin. Sie soll 2011 bereits 180 Millionen Datensätze enthalten haben.
Router des US-Anbieters Cisco, die bei der Vernetzung von Unternehmens- und Behördenstandorten eingesetzt werden, enthalten Sicherheitslücken, über die sich auch verschlüsselte Daten ausspionieren lassen.
Nachdem ein Hacker beobachtet hat, dass auf Dropbox gespeicherte Dokumente von dem Onlinespeicherdienst geöffnet werden, folgt prompt eine Erklärung: Dropbox generiert eine Vorschau davon.
Kim Dotcom will für die gewaltsame Durchsuchung seiner Villa vor 18 Monaten mehrere Millionen. Ein Teil der Kosten, die die Anwälte geltend machen, wird mit Reparaturen im Haus und zerstörter IT-Ausrüstung begründet.
Update Laut einem Geheimpapier lieferte der Verfassungsschutz allein im vergangenen Jahr 864 Datensätze an die NSA. Zur Belohnung gab es Spionagesoftware.
In einem Bekennerschreiben wird behauptet, Vodafones Kundendaten hätten auf einem sehr schlecht gesicherten Server gelegen. Doch bei genauerer Prüfung erweist sich das Team_L4w als Satire.
Die Website eines US-Studenten will aus Tweets Ortsangaben, Arbeitsplatz und Wohnort ermitteln. Und das auch, wenn die Tweets keine GPS-Daten enthalten.
IDF Ein Programm, mit dem sich von Facebook bis zu Browser-Cookies alle relevanten Einstellungen zur Privatsphäre vornehmen lassen, ist auf dem Forschungsvortrag des Intel Developer Forum vorgestellt worden. Noch ist es ein Laborexperiment.
Dass die US-Regierung das Tor-Projekt mitfinanziert, ist kein Geheimnis. Nach den jüngsten Enthüllungen um die US-Geheimdienste wird jedoch darüber spekuliert, ob Tor grundsätzlich sicher ist.
Die Programmierer von Cyanogenmod (CM) haben die kürzlich vorgestellte Sicherheitsfunktion Cyanogenmod Account in die aktuellen Nightly Builds von CM10.2 integriert. Darüber lässt sich das Smartphone orten und zur Not aus der Ferne löschen.
Nach den jüngsten Enthüllungen fragen sich Kryptographen, welche Algorithmen von der NSA beeinflusst sein könnten. Zweifel bestehen auch bei elliptischen Kurven, die für Public-Key-Kryptographie eingesetzt werden.
Update Microsoft hat einen Patch für Office 2013 veröffentlicht, der bei vielen Nutzern Probleme macht. Nach der Installation lässt sich die Ordneransicht in Outlook 2013 nicht mehr anzeigen. Zudem lassen sich drei Sicherheitspatches für Office 2007 auf vielen Systemen vermeintlich nicht installieren.
Aufgrund einer erfolgreichen Klage der Electronic Frontier Foundation (EFF) musste die US-Regierung Dokumente veröffentlichen, die abermals einen massiven Datenmissbrauch durch die NSA belegen. Selbst das Foreign Intelligence Surveillance Court hat demnach das Vertrauen in den Geheimdienst verloren.
NSA oder CIA zahlen für den Zugriff auf Kunden- und Gesprächsdaten im Ausland, sagt der frühere hochrangige NSA-Mitarbeiter William Binney. Dies habe nichts mit Bekämpfung des Terrorismus zu tun.
Mark Zuckerberg und Marissa Mayer haben beim Techcrunch Disrupt über die Zusammenarbeit von Facebook und Yahoo mit der NSA gesprochen. "Offen gesagt meine ich, dass die Regierung die Sache vergeigt hat", sagte Zuckerberg.
Update Durch einen Angriff auf Vodafone-Server ist ein Unbefugter in den Besitz von zwei Millionen Kundendaten gelangt. Vodafone will alle betroffenen Kunden per Brief informieren. Ein Verdächtiger wurde bereits ermittelt, er soll den Angriff mit Insiderwissen begangen haben.
Ein Hacker, der für die Staatstrojaner-Hersteller tätig war, rät anderen, sich Gedanken über das eigene Handeln zu machen. Für einen Ausstieg sei es nie zu spät.
Das BSI verbreitet über Jahre eine komplett unsichere Software zur Verschlüsselung. Es ist aber nicht die einzige Panne bei staatlichen Verschlüsselungsprodukten.
Verschiedene Personen berichten dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von einer gravierenden Sicherheitslücke in der Verschlüsselung des von der Behörde bereitgestellten Programms GSTool. Statt Dank erhalten sie juristische Drohungen.
Der Sprecher des Bundesinnenministeriums belehrt den Bundesdatenschützer, dass Prism, Tempora und XKeyscore nicht in seinen Aufgabenbereich fallen würden. Doch Peter Schaar sieht das anders.
Mehrere Behörden und Unternehmen sollen Opfer eines Cyberangriffs aus Nordkorea geworden sein. Das Sicherheitsunternehmen Kaspersky hat den dafür verwendeten Trojaner namens Kimsuky untersucht.
Schlappe vor Gericht: Wegen der Datenerfassung aus offenen WLAN-Netzen muss Google eine Sammelklage in den USA hinnehmen. Für Datenschützer ein "wegweisendes Urteil".
Die Linux-Entwickler wehren sich dagegen, den Code für den Zufallsgenerator in Intels Ivy-Bridge-Chips zu entfernen. Er nutzt Nists SP800-90-Standard. Dort wird eine Hintertür der NSA vermutet.
Das National Institute of Standards and Technology (Nist) rät von der Nutzung des Zufallszahlenstandards Dual_EC_DRBG ab, nachdem aus den Dokumenten von Edward Snowden bekanntwurde, dass der Algorithmus eine mögliche Hintertür der NSA enthält. Der Standard soll nun neu überprüft werden.
Der Informatikprofessor Matthew Green ist von seiner Universität aufgefordert worden, einen Blogbeitrag über die NSA zu entfernen. Ursprung der Anfrage war wohl die Physikfakultät, die eng mit der NSA zusammenarbeitet.
Die deutschen Behörden vertrauen den US-Geheimdiensten offenbar doch nicht in Sachen Spionage. Ein Tiefflug über dem Frankfurter US-Konsulat sollte für Aufklärung sorgen.
Seagate kündigt eine Art Datenrettungsversicherung an. Wer einen über zwei bis vier Jahre laufenden Vertrag abschließt, dem hilft Seagate bei der Wiederherstellung seiner Daten, sollte die Festplatte in dieser Zeit kaputtgehen und ersetzt, falls nötig, auch die Platte.
Entgegen anderslautenden Beteuerungen horcht die NSA auch Wirtschaftsunternehmen gezielt aus. Dazu zählt auch der Dienstleister, der den gesamten internationalen Zahlungsverkehr verwaltet.
Die NSA soll auch in der Lage sein, verschlüsselte Verbindungen zu knacken. Ein Überblick über kryptographische Algorithmen und deren mögliche Probleme.
Der Verantwortliche für das Merkelphone kann Hintertüren in handelsüblichen Betriebssystemen nicht ausschließen. Daher wurde der L4-Mikrokern als Betriebssystem entwickelt.
Der US-Geheimdienst CIA hat jahrelang mit deutschen Geheimdiensten an einer geheimen Datenbank gearbeitet. Dort wurden Informationen zu mutmaßlichen islamistischen Terroristen gesammelt. Die dafür verantwortliche Anti-Terror-Einheit trug den Namen Projekt 6.
Die NSA hat laut einem Medienbericht Arbeitsgruppen für jedes große mobile Betriebssystem. Die Angreifer können Kontaktlisten, SMS, E-Mail und Aufenthaltsorte auslesen.
"Wir brauchen Verschlüsselungssoftware, die auch wirklich jeder versteht und anwenden kann", so der US-Bürgerrechtsaktivist Jacob Appelbaum bei der Demo Freiheit statt Angst. Eine starke Verschlüsselung sei der Anfang des Widerstands gegen die neue Tyrannei der heutigen Zeit.