Abo
  • IT-Karriere:

Android: Erzwungenes Update kann zu Störungen führen

Android-Programmierer Dan Morrill von Google mahnt die Nutzer, das aktuelle Update auf Android 4.4 alias Kitkat auf ihren Geräten nicht zu erzwingen. Das beliebte Löschen der Google-Framework-Daten könne zu ungeahnten Problemen führen - und bringe meist nicht viel.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein bekannter Update-Trick kann zu Störungen im Android-System führen.
Ein bekannter Update-Trick kann zu Störungen im Android-System führen. (Bild: Nestlé)

Der für Android zuständige Programmierer Dan Morrill von Google hat auf Reddit ungeduldige Nutzer des Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 davor gewarnt, das aktuelle Update auf Android 4.4 alias Kitkat zu erzwingen. Der weit verbreitete Trick, die Daten der Anwendung Google Services Framework zu löschen und dann nach einem Systemupdate zu suchen, bringe nur in Ausnahmefällen etwas und sorge eher für Störungen im System.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Unterföhring

Löscht der Nutzer diese Daten, wird das Smartphone oder Tablet von Googles Servern wie ein zurückgesetztes Gerät behandelt. Aufgrund dessen versprechen sich zahlreiche Nutzer, dass sie das Update früher bekommen. Einer der Nebeneffekte ist laut Morrill aber, dass die Zugangs-Token für den Google Cloud Messenger unbrauchbar gemacht werden. Zahlreiche Apps benötigen diesen Zugang, um korrekt zu funktionieren.

Die Reaktion von Apps auf die Löschung der Framework-Daten könne sehr unterschiedlich sein. Bei einigen wie dem Play Store müsse sich der Nutzer nur aus- und wieder einloggen. Bei anderen Apps wie Gmail erhält der Nutzer wohl für einige Zeit keine Benachrichtigungen mehr. Bei einigen Apps müsse der Nutzer erst alle Daten löschen, damit sie wieder korrekt funktionieren, so Morrill. Insgesamt werde "eine große Anzahl an Störungen" durch das Löschen des Service-Frameworks verursacht.

So läuft ein Android-Update ab

Generell bringe es auch nichts, ständig nach einem Update zu suchen. Die Verteilung von Android-Updates verlaufe nach einem bestimmten Muster: In den ersten 24 bis 48 Stunden erhalte nur ein Prozent der Nutzer die Aktualisierung, um sicherzugehen, dass die Software sicher funktioniere. Im Laufe der darauf folgenden Wochen bekommen schrittweise 25 Prozent, 50 Prozent und schließlich 100 Prozent das Update.

Fragt ein Nutzer nach einem möglichen Update und wird vom System zurückgewiesen, wird er laut Morrill vor dem Start der nächsten Verteilungswelle immer wieder abgelehnt. Die Ablehnung erfolgt, weil das Gerät noch nicht an der Reihe ist. Mit dem Beginn einer neuen Verteilungswelle hat jeder Nutzer wieder eine Chance auf das Update. Wird er dann aber wieder abgelehnt, muss er erneut warten.

Für ungeduldige Benutzer empfiehlt Dan Morrill, das Update über einen PC per ADB zu installieren. Die Factory Images von Android 4.4 stehen auf Googles Servern zum Download bereit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 44,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Assassin's Creed Odyssey für 24,99€, Monster Hunter World - EU Key für 30,49€)
  3. (u. a. Powerbanks ab 22,49€, 5-Port-Powerport für 26,39€)
  4. 53,99€ (Release am 27. August)

PitSchnass 23. Nov 2013

Keine Angst alles funktioniert nach wie vor hervorragend. Auch wenn es Probleme geben...

ploedman 22. Nov 2013

Das mit Benachrichtigungen kann ich bestätigen. Ich Update mein Xperia Z täglich mit CM10...

Kalasinben 21. Nov 2013

Das ist großartig - ganz herzlichen Glückwunsch dazu.


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  2. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt
  3. Bethesda TES Blades startet in den Early Access

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

    •  /