Abo
  • Services:

Adobe-Hack: Facebook warnt Nutzer vor Account-Klau

Wenn Accounts von Millionen Nutzern frei zugänglich im Netz landen, kann das auch etwas Gutes haben - jedenfalls dann, wenn andere Unternehmen sie sinnvoll auswerten. Das versucht jetzt Facebook für die Mitglieder des sozialen Netzwerks, die mit gleichen Daten bei Adobe registriert waren.

Artikel veröffentlicht am ,
Angriff auf Adobe
Angriff auf Adobe (Bild: Leonhard Foeger/Reuters)

Einige Mitglieder von Facebook erhalten derzeit beim Einloggen in das soziale Netzwerk einen Warnhinweis. Darin weist das Unternehmen darauf hin, dass die eignen Logindaten auch von anderen genutzt werden könnten. Dem US-Journalisten Brian Krebs zufolge basiert die Aktion auf dem Hack von Adobe, bei dem die Logindaten von mindestens 2,9 Millionen Nutzern entwendet wurden.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Facebook warnt nun die Nutzer, die sich sowohl bei dem Netzwerk als auch Adobe mit derselben Mailadresse und dem gleichen Passwort registriert hatten. Das ist möglich, weil besonders häufig von Adobe-Kunden verwendete Passwörter inzwischen entschlüsselt sind.

Ein Sprecher von Facebook sagte Krebs, das Unternehmen gehe regelmäßig mit solchen Aktionen gegen möglichen Account-Klau vor. Das geschehe immer dann, wenn Nutzerdaten frei zugänglich im Netz stünden. Wie viele Facebook-Nutzer derzeit die Warnung erhalten, wollte der Unternehmenssprecher aber nicht angeben.

Generell ist es eine schlechte Idee, für mehrere Onlinedienste das gleiche Passwort zu verwenden - wenn damit wichtige persönliche Daten, wie sie in der Regel bei Facebook gespeichert werden, geschützt werden sollen. Wegwerfpasswörter wie das immer wieder auftauchende 123456, das auch beim Adobe-Hack am häufigsten vorkam, sind für unwichtige Accounts zwar vertretbar. Aber ausgerechnet bei Facebook und dem Mailaccount, mit dem man seine Onlinezugänge verwaltet, sollten Anwender sich doch eine sicherere Kombination überlegen.

Die Untersuchung der Adobe-Accounts durch Sicherheitsforscher hat währenddessen auch große Fortschritte gemacht. So berichtet Sophos, die Daten würden als komprimiert 4 GByte große Datei inzwischen die Runde machen. Darin sollen nicht nur die früher berichteten 2,9 Millionen Accounts, sondern sogar 150 Millionen Einträge verzeichnet sein. Ob es sich bei jedem Datensatz aber auch um den aktiven Account eines Adobe-Nutzers handelt, ist noch nicht abschließend geklärt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 4,25€
  2. (-81%) 5,75€
  3. 25,99€
  4. (-70%) 8,99€

Shuro 13. Nov 2013

Auch hier steht nichts von Klartext, nur das diese in einem Verfahren verschlüsselt sind...

pumpkin0 12. Nov 2013

"Genau das selbe wie jeden Abend Pinky. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu...

strx 12. Nov 2013

Ich nehme mir hier die Freiheit zu sagen, das über 80% der Facebooknutzer gar nicht genau...


Folgen Sie uns
       


Die ersten 15 Minuten von Red Dead Online - Gameplay

Der Einstieg in Red Dead Online fühlt sich an wie ein Abstieg, zumindest für die, die in der Solokampagne von Red Dead Redemption 2 bereits weit gespielt haben.

Die ersten 15 Minuten von Red Dead Online - Gameplay Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

    •  /