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Adobe-Hack: Facebook warnt Nutzer vor Account-Klau

Wenn Accounts von Millionen Nutzern frei zugänglich im Netz landen, kann das auch etwas Gutes haben - jedenfalls dann, wenn andere Unternehmen sie sinnvoll auswerten. Das versucht jetzt Facebook für die Mitglieder des sozialen Netzwerks, die mit gleichen Daten bei Adobe registriert waren.

Artikel veröffentlicht am ,
Angriff auf Adobe
Angriff auf Adobe (Bild: Leonhard Foeger/Reuters)

Einige Mitglieder von Facebook erhalten derzeit beim Einloggen in das soziale Netzwerk einen Warnhinweis. Darin weist das Unternehmen darauf hin, dass die eignen Logindaten auch von anderen genutzt werden könnten. Dem US-Journalisten Brian Krebs zufolge basiert die Aktion auf dem Hack von Adobe, bei dem die Logindaten von mindestens 2,9 Millionen Nutzern entwendet wurden.

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Facebook warnt nun die Nutzer, die sich sowohl bei dem Netzwerk als auch Adobe mit derselben Mailadresse und dem gleichen Passwort registriert hatten. Das ist möglich, weil besonders häufig von Adobe-Kunden verwendete Passwörter inzwischen entschlüsselt sind.

Ein Sprecher von Facebook sagte Krebs, das Unternehmen gehe regelmäßig mit solchen Aktionen gegen möglichen Account-Klau vor. Das geschehe immer dann, wenn Nutzerdaten frei zugänglich im Netz stünden. Wie viele Facebook-Nutzer derzeit die Warnung erhalten, wollte der Unternehmenssprecher aber nicht angeben.

Generell ist es eine schlechte Idee, für mehrere Onlinedienste das gleiche Passwort zu verwenden - wenn damit wichtige persönliche Daten, wie sie in der Regel bei Facebook gespeichert werden, geschützt werden sollen. Wegwerfpasswörter wie das immer wieder auftauchende 123456, das auch beim Adobe-Hack am häufigsten vorkam, sind für unwichtige Accounts zwar vertretbar. Aber ausgerechnet bei Facebook und dem Mailaccount, mit dem man seine Onlinezugänge verwaltet, sollten Anwender sich doch eine sicherere Kombination überlegen.

Die Untersuchung der Adobe-Accounts durch Sicherheitsforscher hat währenddessen auch große Fortschritte gemacht. So berichtet Sophos, die Daten würden als komprimiert 4 GByte große Datei inzwischen die Runde machen. Darin sollen nicht nur die früher berichteten 2,9 Millionen Accounts, sondern sogar 150 Millionen Einträge verzeichnet sein. Ob es sich bei jedem Datensatz aber auch um den aktiven Account eines Adobe-Nutzers handelt, ist noch nicht abschließend geklärt.



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Shuro 13. Nov 2013

Auch hier steht nichts von Klartext, nur das diese in einem Verfahren verschlüsselt sind...

pumpkin0 12. Nov 2013

"Genau das selbe wie jeden Abend Pinky. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu...

strx 12. Nov 2013

Ich nehme mir hier die Freiheit zu sagen, das über 80% der Facebooknutzer gar nicht genau...


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