Abo
  • Services:

Computersicherheit: Neue Schadsoftware hinterlässt keine Datenspuren

Eine neue Schadsoftware ist entdeckt worden, die keine Datenspuren auf dem befallenen Rechner hinterlässt. Das trojanische Pferd nistet sich direkt im Arbeitsspeicher ein. Die Schadsoftware wird über eine prominente Webseite verteilt und nutzt eine Sicherheitslücke im Internet Explorer.

Artikel veröffentlicht am ,
Schadsoftware nistet sich direkt im Arbeitsspeicher ein.
Schadsoftware nistet sich direkt im Arbeitsspeicher ein. (Bild: Diego Tuson/AFP/Getty Images)

Mit einer Abwandlung des trojanischen Pferds APT.9002 alias Hydraq ist eine Schadsoftware im Umlauf, die sich nicht mehr auf die Festplatte schreibt, sondern sich lediglich im Arbeitsspeicher einnistet, wie die Sicherheitsexperten von Fireeye berichten. Nach einem Rechnerneustart ist die Schadsoftware also weg, aber es gibt dann auch keine Spuren eines Befalls.

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, Verschiedene Standorte
  2. Cassini Consulting, Verschiedene Standorte

Für die Einschleusung der Schadsoftware wird eine bislang nicht bekannte und auch nicht beseitigte Sicherheitslücke im Internet Explorer verwendet. Wird eine entsprechend präparierte Webseite mit Microsofts Browser besucht, nistet sich die Schadsoftware im Arbeitsspeicher ein. Laut Fireeye wird der Schädling über eine Webseite verbreitet, die Themen wie IT-Sicherheits-Policys behandelt und vermutlich bei den Besuchern dadurch automatisch eher als vertrauenswürdig eingestuft ist. Details dazu nennen die Sicherheitsexperten nicht.

Attacke ist schwerer bemerkbar

Die Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass sich die Macher der Schadsoftware sicher sind, dass ihre Opfer die betreffende Webseite immer wieder besuchen. So hätten die Unbefugten im Grunde dauerhaft Zugriff auf das betreffende System. Dabei ist die Gefahr, dass die Opfer die Infektion bemerken, noch geringer, als wenn sich die Schadsoftware auf die Festplatte schreibt. Zudem müssten die Angreifer schnell agieren, wenn ein Opfer mit der Schadsoftware infiziert wurde.

Die Angreifer können über einen Command and Control Server auf die befallenen Rechner zugreifen und diese unter ihre Kontrolle bringen, jedenfalls solange der betreffende Rechner nicht abgeschaltet oder neu gestartet wird.

Bislang hat Microsoft noch nicht auf die Sicherheitslücke im Internet Explorer reagiert. Das Unternehmen soll aber derzeit daran arbeiten, das Sicherheitsloch eingehender zu untersuchen. Erst in der vergangenen Woche hatte Microsoft davor gewarnt, dass derzeit ein Sicherheitsloch unter anderem in Windows und Office gezielt ausgenutzt wird. Ein Patch wird dafür derzeit erst für Dezember 2013 erwartet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

ives.laaf 12. Nov 2013

nunja: IT-Sicherheits-Policy macht's nicht besser - das hat nix mit IT zu tun ;) und das...

Moe479 12. Nov 2013

ein command and control / backdoor zugriff kann so ziehmlich jeden erdenklichen schaden...

Potrimpo 12. Nov 2013

Naja, Windows 7 hat lt. Netmarketshare 46,42%, W8 7,53% u. W8.1 1,72%, also 55,67% und...

Natchil 11. Nov 2013

Können wir diesen armen Leuten denn nicht einfach Geld spenden, damit die endlich unsere...

DJ_Ben 11. Nov 2013

Golem.de SCNR ;)


Folgen Sie uns
       


Tolino Shine 3 - Hands on

Der Shine 3 ist der neue E-Book-Reader der Tolino-Allianz. Das neue Modell bietet einen kapazitiven Touchscreen und erhält die Möglichkeit, die Farbtemperatur des Displaylichts zu verändern. Der Shine 3 ist für 120 Euro verfügbar.

Tolino Shine 3 - Hands on Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

    •  /