Abo
  • Services:
Anzeige
Julian Assange droht in den USA wohl keine Anklage wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente.
Julian Assange droht in den USA wohl keine Anklage wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente. (Bild: Geoff Caddick/AFP/Getty Images)

Wikileaks-Prozess US-Justiz klagt Assange wahrscheinlich nicht an

Das US-Justizministerium will Wikileaks-Gründer Julian Assange offenbar nicht anklagen. Sonst müssten auch zahlreiche Journalisten rechtlich belangt werden, so die Befürchtung.

Anzeige

Laut einem Bericht des Sydney Morning Herald ist noch keine formelle Entscheidung gefallen, ob Wikileaks oder Julian Assange in den USA angeklagt werden. Eine Grand Jury befasse sich derzeit mit der Causa Wikileaks, berichtet die australische Zeitung. Jedoch gebe es nach Angaben von Vertretern der US-Regierung wenige Möglichkeiten, eine formelle Anklage gegen Julian Assange auf den Weg zu bringen. Offenbar fällt die Veröffentlichung der Dokumente, die Chelsea Manning kopiert hat, nach Ansicht hochrangiger Regierungsvertreter unter die Pressefreiheit. Manning wurde unter anderem wegen Spionage zu 35 Jahren Haft verurteilt.

Die US-Regierung kommt demnach zu dem Schluss, dass Assange zwar als geheim eingestufte Dokumente veröffentlicht habe, im Gegensatz zu den Whistleblowern Chelsea Manning oder Edward Snowden habe der Wikileaks-Gründer selbst jedoch keine Dokumente durchsickern lassen oder an Dritte weitergegeben. Sollte Assange für die bloße Veröffentlichung von Informationen rechtliche Konsequenzen zu befürchten haben, so müsste auch gegen zahlreiche Journalisten gerichtlich vorgegangen werden, die der Öffentlichkeit ähnliche Informationen zugänglich gemacht haben. Bei einer Anklage Assanges wären unter Umständen auch die New York Times, die Washington Post und der britische Guardian betroffen.

Unterstützer von Wikileaks befürchten hingegen, dass die USA ein Verfahren gegen Assange oder Wikileaks nicht offiziell ausschließen werden, auch wenn die Verhandlung vor der Grand Jury eingestellt wird. Die Verhandlung vor den Geschworenen geschieht unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Der australische Staatsbürger Julian Assange hält sich seit Juni 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London auf. Durch das von Ecuador gewährte Asyl will er damit einem Auslieferungsverfahren nach Schweden entgehen, wo er wegen der sexuellen Belästigung zweier Frauen befragt werden soll. Assange und seine Unterstützer befürchten eine weitere Auslieferung in die Vereinigten Staaten, sollte er sich den Vorwürfen in Schweden stellen. Schweden hat bereits versichert, es liege der schwedischen Regierung gegenwärtig kein Auslieferungsantrag gegen Assange vor.


eye home zur Startseite
jarod1701 28. Nov 2013

Da kann man offensichtlich auch ohne Anklage einziehen

Immanueltheorginal 27. Nov 2013

Die haben mit Snowden jetzt so viel zu tun das die keine Zeit mehr haben sich mit Assange...

ruamzuzler 27. Nov 2013

USA: "Werden Assange WAHRSCHEINLICH nicht anklagen" Schweden: "DERZEIT liegt kein...

klondigit 27. Nov 2013

ist Bewegung in die Sache gekommen. Welche Entscheidungen dabei tatsächlich getroffen...

StefanGrossmann 27. Nov 2013

Aber es werden doch nur Verbrecher versucht auszuliefern!!!11! *Ironiemakierzeichen*



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Medion AG, Essen
  2. Bundeskartellamt, Bonn
  3. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Berlin, Magdeburg, Hannover, Dresden
  4. Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ (Einführungsedition nur für begrenzte Zeit verfügbar!) - Immer wieder bestellbar...
  2. 319,99€ für Prime-Kunden

Folgen Sie uns
       


  1. Separate E-Mail-Adressen

    Komplexe Hilfe gegen E-Mail-Angriffe

  2. Luna Display

    iPad wird zum Funk-Zweitdisplay für den Mac

  3. Centriq 2400

    Qualcomm erläutert 48-Kern-ARM-Chip

  4. Ni No Kuni 2 Angespielt

    Scharmützel und Aufbau im Königreich Ding Dong Dell

  5. Elektroautos

    115 Schnellladestationen gegen Reichweitenangst gebaut

  6. Drohnenlieferungen

    In Island fliegen bald Pizza und Bier

  7. Playstation Now

    Sonys Streamingdienst für PS4 und Windows-PC gestartet

  8. Umweltbundesamt

    Software-Updates für Diesel reichen nicht

  9. Acer Nitro 5 Spin

    Auf dem Gaming-Convertible spielen und zeichnen

  10. Galaxy Note 8 im Hands on

    Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schifffahrt: Yara Birkeland wird der erste autonome E-Frachter
Schifffahrt
Yara Birkeland wird der erste autonome E-Frachter
  1. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  2. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße
  3. Yara Birkeland Autonomes Containerschiff soll elektrisch fahren

Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Vega 64 Strix ausprobiert Asus' Radeon macht fast alles besser
  2. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  3. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte

  1. Re: Wie viele Ladesäulen pro Standort

    amb0ss | 08:57

  2. Re: Warum?

    Dampfplauderer | 08:56

  3. Re: Stickoxide....

    Niaxa | 08:56

  4. Re: Liquid Metal???

    Kondratieff | 08:56

  5. Re: Nach Update immer noch über Grenzwert...

    Lapje | 08:55


  1. 09:00

  2. 08:32

  3. 08:10

  4. 07:45

  5. 07:41

  6. 07:30

  7. 07:15

  8. 17:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel