Abo
  • Services:

Landgericht Köln: Rechtsanwälte mahnen wegen Streaming ab

Eine ungewöhnliche Abmahnung haben Urmann + Collegen beim Landgericht Köln durchgesetzt. Es geht um einen Film, der über eine Streaming-Plattform genutzt wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Landgericht Köln
Landgericht Köln (Bild: Landgericht Köln)

Rechtsanwälte haben den Nutzer einer Streaming-Plattform abgemahnt. Das berichtet der Anwalt Karsten Gulden am 5. Dezember 2013. "Eine Abmahnung wegen Streaming? Bisher undenkbar. Aber U+C Rechtsanwälte belehren uns eines Besseren. Uns liegt nun die wohl erste Streaming-Abmahnung vor, die bald auch die Massen bewegen könnte", erklärte der Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Neuruppin
  2. infoteam Software AG, Bubenreuth,Dortmund

Urmann + Collegen haben Golem.de die Abmahnung bestätigt. Angaben dazu, wie die Abmahner an die Nutzerdaten kamen, wurden nicht gemacht.

Die Rechtsanwälte vertreten in dem Streit vor dem Landgericht Köln das Unternehmen The Archive AG. Es gehe um das Streaming des Pornofilms Amanda's Secrets über die Plattform Redtube.com, erklärte Gulden. Die IP-Adresse und eine Benutzerkennung seien in der Abmahnung aufgeführt. Gulden berichtet: "Auch wissen wir nicht, wie die Daten gesichert und erhoben wurden, da die Seite in den USA gehostet wird und dies auch aus der Abmahnung nicht hervorgeht."

In rechtlicher Hinsicht dürfte die Abmahnung angreifbar sein, da fraglich sein dürfte, ob durch das Streamen tatsächlich Urheberrechte verletzt würden, so Gulden.

Urmann + Collegen vertritt laut Süddeutsche Zeitung überwiegend Pornofilmproduzenten. Über den Plan der Kanzlei aus Regensburg, die Namen ihrer Gegner in Urheberrechtsprozessen öffentlich zu machen, wurde im Jahr 2012 viel berichtet. Das Landgericht Essen verbot den Anwälten jedoch mit einer einstweiligen Anordnung, den Namen und die Adresse einer Abgemahnten zu veröffentlichen. U+C wollte sich dem nicht beugen und auf diese Anordnung mit einer Klage beim Bayerischen Verwaltungsgericht reagieren. Seitdem gab es keine weiteren Informationen zu der Auseinandersetzung.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  4. 4,99€

Anna Setzer 02. Mär 2014

Sofort zum Anwalt! http://www.abgemahnt-rechtsanwalt.com/

Dr.Granitbeiss 10. Dez 2013

Jemand ??? Wer soll das sein ??? Du ??? Ich ??? Wir ??? Ihr ??? Mein Rottweiler ??? Ach...

Dr.Granitbeiss 10. Dez 2013

Mensch Junge, leg dich wieder hin---und nimm deine depperte E-Mail gleich mit ! Habe...

PitSchnass 08. Dez 2013

Oder wie legen die dort den § 44a UhrG aus? Wer hat das dort abgesegnet? Hier geht es um...

Dr.Granitbeiss 07. Dez 2013

Das ist das Ergebnis von unfähigen Gesetzgebern. Unfähige vertrottelte lobbygesteuerte...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S9 und S9 Plus - Test

Das Galaxy S9 und das Galaxy S9+ sind Samsungs neue Oberklasse-Smartphones. Golem.de hat sich im Test besonders die neuen Kameras angeschaut, die eine variable Blende haben.

Samsung Galaxy S9 und S9 Plus - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /