Chromium: Google schützt Browser-Passwörter besser
Mit einer neuen Chromium-Version für Windows hat Google etwas mehr Sicherheit in die Anzeige gespeicherter Login-Daten eingebaut. Wer die aus Bequemlichkeit im Programm gespeicherten Zugangspasswörter und Login-Daten sehen will, muss sein Systemkennwort eingeben, bevor die Liste angezeigt wird. Diese Funktion war bislang nur unter Mac OS X aktiv.
Bisher kann jeder, der Zugriff auf den Benutzeraccount des PCs hat, mit der Befehlszeile "chrome://settings/passwords" die Zugangsdaten fein säuberlich sortiert aufrufen und sogar durchsuchen. Googles Browser Chrome legt Zugangsdaten verschlüsselt auf dem Rechner ab.
Bislang argumentierte Google, dass ein Kennwortschutz für diese Liste den Anwendern Sicherheit nur vorgaukeln würde und gefährliches Verhalten geradezu provozieren könnte. Der Rechner sollte immer gesperrt sein, wenn der Besitzer gerade nicht davorsitze. Dabei wurde nicht berücksichtigt, dass das im Alltag nicht immer vorausgesetzt werden kann und sich gelegentlich auch Anwender einen Zugang teilen.
Ob Googles neuer Kurs auch in die normalen Chrome-Releases Eingang finden wird, lässt sich der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) nicht entnehmen.
Bei Mozilla Firefox kann ein Master-Passwort für die vom Browser gespeicherten Kennwörter eingegeben werden, so dass der Blick darauf nur für denjenigen freigegeben wird, der dieses Passwort kennt.
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