Mobile Security: App verhindert Smartphone-Unfälle

Eine neue Android-App des japanischen Netzbetreibers Docomo erkennt, wenn bei der Smartphone-Nutzung gelaufen wird. Das Display wird dann mit einem Warnhinweis blockiert, der erst verschwindet, wenn der Nutzer stehen bleibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Docomos neue App blockiert das Smartphone-Display, wenn der Nutzer gleichzeitig läuft.
Docomos neue App blockiert das Smartphone-Display, wenn der Nutzer gleichzeitig läuft. (Bild: Docomo)

Um künftig Unfälle durch von Smartphones abgelenkte Japaner zu verhindern, hat der Netzbetreiber Docomo eine neue Android-App vorgestellt. Diese erkennt, wenn der Nutzer sein Smartphone angeschaltet hat und gleichzeitig läuft. Dann erscheint der Schriftzug "Es ist gefährlich, während des Laufens das Smartphone zu benutzen" auf dem Bildschirm und das Smartphone kann nicht mehr verwendet werden.

  • Der Warnhinweis verschwindet erst, wenn der Nutzer stehen bleibt. (Bild: Docomo)
  • Durch die Display-Blockade sollen Unfälle im Straßenverkehr verhindert werden. (Bild: Docomo)
  • Der japanische Netzbetreiber Docomo versucht bereits seit längerem, durch Zeitungsanzeigen auf die Gefahr von gleichzeitiger Smartphone-Nutzung und Spaziergängen hinzuweisen. (Bild: Docomo)
  • Auch in Bahnhöfen wird auf das Thema hingewiesen. (Bild: Docomo)
Der Warnhinweis verschwindet erst, wenn der Nutzer stehen bleibt. (Bild: Docomo)

Warnhinweis verschwindet erst, wenn der Nutzer stehen bleibt

Stellenmarkt
  1. IT Service Manager Infrastruktur (m/w/d)
    Hays AG, Villingen-Schwenningen
  2. IT Auditor (m/w/d)
    Dr. August Oetker KG, Bielefeld
Detailsuche

"Eine Laufbewegung wurde erkannt. Lasst uns aufhören, während des Laufens das Smartphone zu benutzen", lautet der Warntext weiter. Erst wenn der Nutzer stehen bleibt, verschwindet der Schriftzug. Alternativ kann auch zehn Sekunden lang ein Schließen-Button oder fünf Sekunden lang der Einschaltknopf gedrückt werden. In den Einstellungen der App können drei verschiedene Empfindlichkeitsstufen für die Erkennung von Gehbewegungen eingestellt werden.

So soll wohl verhindert werden, dass das Smartphone beispielsweise während einer Zugfahrt blockiert wird. Docomo äußert sich nicht dazu, wie die App Laufbewegungen erkennt - am naheliegendsten ist die Nutzung der im Smartphone eingebauten Sensoren.

Docomo bietet die App kostenlos in Googles Play Store zum Download an, in Deutschland kann sie jedoch nicht heruntergeladen werden. Die App kann auch einfach wieder deinstalliert werden - eine gewisse Selbstdisziplin ist also nötig.

Mit Plakaten gegen unaufmerksame Smartphone-Nutzer

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. Februar 2022, virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In Japan scheinen auf Smartphones starrende Fußgänger ein größeres Problem zu sein. Docomo engagiert sich bereits seit längerem in der Unfallverhütung durch die mobile Ablenkung. Mit großformatigen Plakaten in Bahnstationen und Anzeigen versucht der Anbieter, auf die Gefahr durch unachtsame Fußgänger hinzuweisen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 07. Dez 2013

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Von RENNEN war hier nicht die Rede ! Flüchten kann...

TrudleR 07. Dez 2013

War nur ein kleiner Trollbeitrag. :)

hw75 06. Dez 2013

Zu witzig, wie hier allen Ernstes über eine App diskutiert wird, die gedacht ist für...

Emoticons 06. Dez 2013

Ich denke keiner will von seinem Smartphone zurechtgewiesen werden. Es wird schon Gründe...

lisgoem8 06. Dez 2013

Klar ist das doch etwas seltsam, wenn die Leute beim laufen immer darauf schauen. Ist...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. Lieferando-Beschäftigte: Aus Zeitnot rote Ampeln überfahren
    Lieferando-Beschäftigte
    Aus Zeitnot rote Ampeln überfahren

    Bei Protesten vor der Konzernzentrale von Lieferando forderten die Rider 15 Euro pro Stunde und weniger Arbeitshetze.

  3. Raumfahrt: China schleppt defekten Satelliten ab
    Raumfahrt
    China schleppt defekten Satelliten ab

    Ein nicht funktionsfähiger Satellit wurde mit Hilfe eines weiteren Satelliten dorthin verbracht, wo er keine Gefahr darstellt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /