Abo
  • IT-Karriere:

Anonymisierung: IETF spricht mit dem Tor-Projekt

Das Anonymisierungsprotokoll des Tor-Projekts soll möglicherweise zu einer Standarderweiterung für HTTP werden. Zumindest ist die IETF auf das Tor-Projekt zugegangen, berichtet Technology Review.

Artikel veröffentlicht am ,
Anonymisierung: IETF spricht mit dem Tor-Projekt
(Bild: IETF)

Nach HTTP/2 soll auch die Anonymisierung zum Internetstandard werden. Dazu soll es Gespräche zwischen der IETF und den Machern des Tor-Projekts geben. Die IETF (Internet Engineering Task Force) will offenbar von deren Erfahrung bei der Umsetzung eines solchen Projekts profitieren. Möglicherweise sollen die von Tor genutzten Protokolle als Standard umgesetzt werden. Das berichtet die Webseite Technology Review.

Stellenmarkt
  1. SCALTEL AG, Waltenhofen Raum Kempten
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

Mit der Standardisierung soll es einfacher werden, die Anonymisierungsprotokolle umzusetzen, so dass sie standardmäßig von Webservern angeboten werden können. Grundlage für eine gut funktionierende Anonymisierung ist unter anderem eine möglichst hohe Anzahl an Servern im Netz - sogenannten Nodes -, um die Zurückverfolgung eines einzelnen Nutzers zu erschweren. Außerdem würde mit der Umsetzung des Protokolls keine spezielle Clientsoftware mehr nötig sein.

Mehr Privatsphäre durch kombinierte Werkzeuge

Jüngste Untersuchungen durch Sicherheitsexperten hatten ergeben, dass die Anonymität mit der Zeit abnimmt, da sich das Surfverhalten von Nutzern nach und nach aus den Anfragen herausfiltern lässt, sofern ein Angreifer genügend Nodes überwachen kann, etwa über einen Internet Exchange Point. Die Tor-Macher weisen auch explizit darauf hin, dass Tor nur in Kombination mit anderen Werkzeugen eine weitgehende Privatsphäre bieten kann, etwa mit Verschlüsselung und vorsichtigem Surfverhalten. In seiner gegenwärtigen Form ist das Surfen über das Tor-Netzwerk auch deutlich langsamer.

Die IETF hat im Zuge der Veröffentlichungen der Abhöraktivitäten durch die NSA und andere Geheimdienste grundsätzliche Überlegungen zur besseren Absicherung der Privatsphäre angekündigt. Die Arbeiten an HTTP/2 sollen forciert werden. Damit soll das Surfen künftig nur noch verschlüsselt erfolgen. HTTP/2 würde beispielsweise nur URLs unterstützen, die mit https:// starten. Außerdem wird diskutiert, ob später URLs mit http:// eine opportunistische Verschlüsselung hinzugefügt werden kann, die ohne Serverauthentifizierung erfolgt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 2,22€
  3. 2,99€

Flyns 03. Dez 2013

Gehen Sie weiter, hier gibts nichts zu sehen.


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
      Ocean Discovery X Prize
      Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

      Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
      Ein Bericht von Werner Pluta

      1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

        •  /