E-Post: Rechnungen scannen und per Mausklick bezahlen
Die Deutsche Post hat ihren angekündigten E-Post-Dienst gestartet, der gescannte Rechnungen erkennen und das Bezahlen mit einigen Mausklicks im Onlinebanking ermöglichen soll. Das gab das Unternehmen am 3. Dezember 2013 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Private Nutzer der E-Post können mit dem Ion-Aircopy-Scanner Dokumente, Rechnungen und Belege digitalisieren, dann im E-Postsafe ablegen und elektronisch weiterverarbeiten.
Die E-Post analysiert eingescannte Dokumente per OCR und soll erkennen, ob es sich um Rechnungen handelt. Dann werden Empfänger, Kontoverbindung und Rechnungsbetrag übernommen. "Mit wenigen Klicks kann der Nutzer die Rechnung dann per E-Post-Zahlung begleichen. Das lästige Ausfüllen von Überweisungsträgern und Onlinebanking-Formularen entfällt ebenso wie das fehleranfällige Abtippen langer Iban-Nummern", erklärte das Unternehmen. Das kostenlose Speichervolumen im E-Post-Safe ist auf 5 GByte begrenzt.
Der Scanner ist über den Onlinemarktplatz von DHL "Meinpaket.de" für 99 Euro erhältlich. E-Post-Kunden erhalten das Gerät zum Preis von 59 Euro.
Der E-Postbrief ist ein rechtsverbindliches elektronisches Produkt der Post, das mit der De-Mail konkurriert. Für den E-Postbrief seien rund eine Million Nutzer registriert, erklärte der Logistikkonzern im April 2013. 95 Prozent der Sendungen drucke die Post aber im Kundenauftrag aus und sende sie per Brief zu. In diesem Jahr wolle die Post rund 100 Millionen Euro Umsatz in dem Bereich erwirtschaften. De-Mails kosten je nach Datengröße zwischen 33 und 49 Cent; der E-Postbrief ist mit 55 Cent teurer.
Auf der Cebit hatte die Post einen erweiterten E-Postbrief vorgestellt, der End-to-End-Verschlüsselung leisten soll.
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