Sicherheitssoftware verbessert die Sicherheit und Zitronenfalter falten Zitronen. Tavis Ormandy hat in fast allen Produkten von Norton und Symantec Schwachstellen gefunden, die Speicherfehler im Windows-Kernel ohne Nutzerinteraktion ermöglichen.
Schon wieder fällt eine vorinstallierte Software von Lenovo durch Sicherheitslücken auf. Das Solution Center soll eigentlich eine komfortable Verwaltung des PCs ermöglichen, kann aber zur Ausführung fremden Codes missbraucht werden.
Die zunehmende Verschlüsselung von Kommunikation ist für Ermittlungsbehörden ein Problem. Doch statt Hintertüren zu fordern, will die Regierung eine eigene Behörde gegen das "going dark" gründen.
Der Airport-Router und Time-Capsule von Apple haben offenbar Probleme mit bestimmten DNS-Anfragen. Die Sicherheitslücke wurde jetzt geschlossen, möglicherweise konnten Angreifer das Netzwerk der Nutzer kompromittieren.
Sicherheitslücke bei der Bitcoin-Alternative Ethereum: Angreifer konnten 3,5 Millionen Einheiten der Ether stehlen. Eine ungewöhnliche Maßnahme soll aber verhindern, dass das Geld auch wirklich ausgezahlt wird.
Für gemeldete Sicherheitslücken in Android hat Google in den vergangenen zwölf Monaten mehr als eine halbe Million US-Dollar ausgezahlt. Nach einem Jahr werden die Konditionen dafür geändert.
Sicherheitslücken in AVM-Routern ermöglichen Angreifern, auf fremde Rechnung zu telefonieren. Vodafone reagiert mit einem Patch für verschiedene Kabelrouter. Doch nicht alle Modelle werden damit versorgt.
Trend Micro hat festgestellt, dass die Ransomware Flocker auch mit einigen Fernsehern kompatibel ist. Voraussetzung sind Android TV und ein Standort außerhalb einer Liste von Ländern, die der Angreifer nicht treffen will. Die Gefahr ist aber gering.
Alle Windows-Versionen seit 95 haben eine Sicherheitslücke, die die Manipulation des Datenverkehrs ermöglichen soll. Microsoft bezeichnet das Problem nicht als kritisch, der Entdecker sieht es anders - und will auf der Black Hat mehr verraten.
Ein Routermodell von Netgear weist eine gravierende Schwachstelle auf: Auf dem Gerät befinden sich ein hartcodierter Verschlüsselungskey und ein Zertifikat, die von Angreifern missbraucht werden können. Für das Update braucht Netgear mehr als sechs Monate.
Neue Regelungen der EU und der USA könnten die Nutzung freier Router-Firmware wie OpenWRT stark einschränken, fürchten Kritiker. Die Virtualisierung der Funktechnik und des Betriebssystems könnte dieses Problem aber lösen.
Wer seine Kommunikation schützen will oder an besonders schützenswerten Projekten arbeitet, setzt oft auf Tails. In der neuen Version sollen Mails sicherer abgeholt werden, der neue Torbrowser kommt ohne SHA1-Unterstützung.
Hacker konnten Nachrichten manipulieren und Nutzern gefälschte, bösartige Links unterschieben. Die Sicherheitslücke betrifft Facebooks Messenger-App und die Browserversion des Chats.
Der Computerhersteller Lenovo warnt vor einer Sicherheitslücke in einer Anwendung, die auf Windows-10-Rechnern vorinstalliert ist. Die Accelerator App soll den Start anderer vorinstallierter Lenovo-Anwendungen beschleunigen.
Fast alle Antiviren-Apps für Smartphones haben Fehler, stellt eine neue Studie fest. Eine App von Kaspersky soll sogar mit Malware infizierte Werbung heruntergeladen haben. Die meisten Hersteller haben die Lücken mittlerweile gepatcht.
Kopierte Nutzerdaten sind immer ein Ärgernis - besonders, wenn die persönlichen Informationen von Kindern betroffen sind. Der Hersteller Hipp hat seine Kunden jetzt über einen Einbruch in die eigenen Serversysteme des Mein Baby Clubs informiert.
Wer E-Zigaretten raucht, erspart seiner Lunge Teer, setzt aber die Gesundheit seines Rechners aufs Spiel - zumindest, wenn die E-Zigarette per USB aufgeladen wird.
Erneut sind bei einem deutschen Medium Nutzerdaten weggekommen: Ein Fehler im Blogsystem des Magazins der Süddeutschen Zeitung ermöglichte Angreifern, private Informationen zu kopieren.
Daran könnten sich Sicherheitsfirmen ein Beispiel nehmen: Das Schweizer Cert hat detailliert die Angriffsmethoden einer APT-Gruppe auf den Technikkonzern Ruag analysiert und gibt Unternehmen Tipps zum Schutz.
Wieder einmal sind Antivirenprodukte prominenter Hersteller von schweren Sicherheitslücken betroffen. Angreifer können Systeme mit Norton- und Symantec-Software zum Absturz bringen, bei Windows-Rechnern soll es besonders schlimm sein.
IMHO Mit "eigenen, abgelegenen Servern in den Bergen von Colorado" will John McAfee verschlüsselte Whatsapp-Nachrichten gehackt haben. Leider alles Unsinn. Übrig bleiben tote Links bei Medienhäusern und ein bisschen Fremdschämen.
Eine neue Version der Ransomware Jigsaw verschlüsselt Dateien mit der Endung .porno und hat auch einen Hintergrundbildschirm mit pornographischem Material. Wessen Rechner befallen ist, kann jetzt auch ohne Zahlung der geforderten Bitcoin seine Dateien retten.
Wer seine Bitcoin oder Ether bei dem Anbieter Gatecoin aufbewahrt, sollte seine Accounts checken - rund 15 Prozent der Einlagen wurden gestohlen. Auszahlungen sollen erst ab dem 28. Mai wieder möglich sein, es wird aber an Entschädigungsregeln gearbeitet.
Erlaubt oder nicht? Immer noch ist unklar, wie genau sich neue Regelungen zur Router-Firmware in den USA und der EU auswirken werden. Linksys hat jetzt eine Lösung präsentiert und ein klares Bekenntnis zur Open-Source-Community abgegeben.
Die Gruppe APT28, die auch mit dem Bundestags-Hack in Verbindung gebracht wird, soll die deutsche Regierungspartei CDU angegriffen haben. Ob die Phishing-Attacken zu einem Datenabfluss geführt haben, ist bislang noch unklar.
Update Mit dem Sicherheitsupdate für den Flash-Player lässt Adobe sich mehr Zeit, als Nutzer zum Deinstallieren der Software benötigen. Es werden mehr als 20 Schwachstellen gefixt.
Der Fehler in der Bildbearbeitung Imagemagick wird offenbar aktiv ausgenutzt. Die Sicherheitslücke wurde bereits kurz nach der Entdeckung publiziert, viele Serverbetreiber haben offenbar noch nicht gepatcht.
Auch Kinder können Bugs bei Instagram finden. Ein finnischer Junge hat für eine Fehlermeldung 10.000 US-Dollar von Facebook bekommen, mit denen er offenbar großzügig umgehen will.
Mit Bildern kann jetzt Code ausgeführt werden: Die Bildbearbeitungsbibliothek Imagemagick prüft Name, Inhalt und Typ von Bildern nur unzureichend - und macht die Software daher für Angriffe verwundbar. Die Sicherheitslücke soll bereits aktiv ausgenutzt werden, einen vollständigen Patch gibt es nicht.
Die jüngste Version von OpenSSL behebt eine kritische Sicherheitslücke: eine Neuauflage des sogenannten Padding-Oracle-Angriffs. Mehrere ältere Bugs ermöglichen außerdem zusammen eine Memory-Corrpution-Lücke.
Immer wieder gibt es Berichte über gehackte Geldautomaten. In einer ausführlichen Analyse macht Kaspersky eine ganze Reihe von Sicherheitsdefiziten dafür verantwortlich.
Die Nutzerdaten einer großen Minecraft-Community wurden kopiert, das Unternehmen dahinter hat sich entschieden, eher intransparent damit umzugehen. Angeblich seien die betroffenen Nutzer informiert - doch einige von ihnen widersprechen dem.
Nach Ashley Madison trifft es jetzt die umstrittene Dating-Webseite Beautifulpeople: Über eine Million persönliche Datensätze werden nach einem Hackerangriff angeboten. Der Dienst steht wegen Schönheitstests und Kündigungen bei Gewichtszunahme in der Kritik.
Wer heute Morgen Ärger mit seiner Spotify-Playlist hat, hat diese vermutlich nicht im Halbschlaf selbst geändert: Auf einem Pastebin sind mehrere Hundert Spotify-Accounts mit Passwort aufgetaucht. Von einem Hack will die Firma aber nichts wissen.
Googles Safe-Browsing API warnt derzeit vor Google.com, weil auf einer Unterseite Malware verteilt wurde. Der Suchmaschinenkonzern hält es jedoch mit Douglas Adams: "Don't Panic".
Auf die Entdeckung von zwei Sicherheitslücken in Quicktime für Windows reagiert Apple nicht mit Bugfixes - sondern mit dem Ende der Software. Nutzern bleibt nur die Deinstallation. Das Statement zur Einstellung kommt nicht von Apple, sondern von den Entdeckern der Sicherheitslücken.
IMHO Die Entdecker der Badlock-Sicherheitslücke wollten Spannung aufbauen - und machen den gleichen Fehler wie viele IT-Security-Firmen. Die Inszenierung von Sicherheitslücken nervt zunehmend.
Um Updates leichter einspielen zu können, will Oracle Zweige des Linux-Kernel pflegen, die ausschließlich Patches für Sicherheitslücken enthalten. Was gut klingt, ist aber eine kontroverse Idee, da die Auswirkungen von Kernel-Fehlern schwer zu beurteilen sind.
Wegen einer "technischen Panne" seien am Wochenende "kurzzeitig" die Daten von Abonnement-Kunden öffentlich zugänglich gewesen, schreibt der Dumont-Verlag. Das Wort "Hacker" gebraucht der Medienkonzern nicht mehr.
Wenn der frische Kernel gleich nach dem Start das System zum Absturz bringt, werden Admins nervös. Denn oft beginnt nun die langwierige Suche nach dem Bug. Ein Erfahrungsbericht.
Tesla hat eins. GM hat eins. Und jetzt sogar das Pentagon. Doch nicht für alle Unternehmen sind offene Bug-Bounty-Programme die richtige Wahl, wie Kymberlee Price von der Sicherheitsplattform Bugcrowd im Gespräch mit Golem.de sagt.
Eine gefährliche Sicherheitslücke in Java 7 Update 97 und Java 8 Update 73/74 hat Oracle veranlasst, außerplanmäßig ein Sicherheitsupdate zu veröffentlichen. Server sind nicht betroffen.
Ein Sicherheitsforscher der Heidelberger Firma ERNW hat eine Remote-Code-Execution-Lücke auf einer Palo-Alto-Appliance gefunden. Verantwortlich dafür war ein fehlender Längencheck bei der Eingabe des Benutzernamens.
Mit einem einfachen Trick gelingt es, die Verifizierung der Telefonnummer bei neuen Accounts von Uber und ähnlichen Services zu umgehen - und sich etwa Freifahrten zu erschleichen. Beim Uber-Konkurrenten Lyft ist damit sogar die Übernahme bestehender Accounts möglich.
Eine zwei Jahre alte Sicherheitslücke in Oracles Java-Umgebung ist offenbar nur unzureichend gepatcht worden. Die Lücke lässt sich potenziell auf Millionen von Geräten mit Java noch immer ausnutzen, ein funktionierendes Update ist nicht in Sicht.
Es kommt nicht überraschend: Adobe veröffentlicht wieder ein Notfall-Update für den Flash-Player. Wer ihn nicht bereits deinstalliert hat, sollte das Update installieren. Auch die Digital Editions und der Adobe Reader werden versorgt.
Wie schnell patchen Serverbetreiber die Drown-Sicherheitslücke? Offenbar zu langsam, sagen mehrere Sicherheitsfirmen. Bei Heartbleed lief es deutlich besser.
RSA 2016 Douglas Adams hätte sich gefreut: Bei der RSA 2016 kann man sich mit einem Handtuch Zutritt verschaffen. Es ist nicht die einzige Sicherheitslücke bei der diesjährigen Konferenz.
Bislang haben Hackerangriffe in Deutschland noch nicht zu Ausfällen bei der Wasserversorgung geführt. Anders als die Sicherheitsbehörden sehen die Versorger dafür auch keine große Gefahr.