Abo
  • Services:
Anzeige
Android TV ist kompatibel zur Android-Schadsoftware Flocker.
Android TV ist kompatibel zur Android-Schadsoftware Flocker. (Bild: Google)

Flocker: Ransomware funktioniert unter Umständen auch mit Android TV

Android TV ist kompatibel zur Android-Schadsoftware Flocker.
Android TV ist kompatibel zur Android-Schadsoftware Flocker. (Bild: Google)

Trend Micro hat festgestellt, dass die Ransomware Flocker auch mit einigen Fernsehern kompatibel ist. Voraussetzung sind Android TV und ein Standort außerhalb einer Liste von Ländern, die der Angreifer nicht treffen will. Die Gefahr ist aber gering.

Der Hersteller von Antivirensoftware hat festgestellt, dass die Ransomware Flocker auch mit einigen Fernsehern kompatibel ist. Die Gefahr ist allerdings gering. Zum einen muss der Fernseher mit Android TV ausgestattet sein. Andere Betriebssysteme sind nicht betroffen. Zum anderen sind die typischen Angriffsvektoren für Nutzer von Fernsehern entweder ungewöhnlich oder gar nicht möglich.

Anzeige

Flocker verbreitet sich etwa über den Kurznachrichtendienst SMS, E-Mails oder infizierte Webseiten. Viele Nutzer dürften dies statt auf Fernsehern aus Komfortgründen überwiegend auf anderen Geräten abwickeln. Es empfiehlt sich aber etwas Umsicht, da ein Fernseher nicht automatisch gegen Schadsoftware geschützt ist. Sicherheitsprobleme sind in Fernsehern grundsätzlich nichts Neues. Sicherheitsupdates gibt es bei einigen Fernsehern unserer Erfahrung nach regelmäßig.

Geräte in bestimmten Ländern werden nicht angegriffen

Mit Flocker infiziert werden können nur Geräte, die sich außerhalb bestimmter Länder befinden. Flocker überprüft, ob sich das Gerät in Kasachstan, Aserbaidschan, Bulgarien, Georgien, Ungarn, der Ukraine, Russland, Armenien oder Weißrussland befindet. Ist das der Fall, wird Flocker gar nicht erst aktiv. In allen anderen Ländern wartet Flocker zunächst eine halbe Stunde ab und wird erst dann aktiv. So kann der Nutzer nicht unbedingt eine Verbindung mit dem Auslöser erkennen.

Anschließend versucht Flocker, beim Gerät höhere Rechte zu erlangen. Der Nutzer weiß aufgrund der Verzögerung gegebenenfalls nicht, woher die Rechteanfrage kommt. Gelingt es nicht, den Nutzer zu überzeugen, wird der Bildschirm mit einem angeblichen Systemupdate gesperrt. Die Ransomware verlangt vom Nutzer iTunes-Gutscheine im Wert von 200 US-Dollar. Ob dies regional angepasst wird, geht aus dem Artikel von Trend Micro nicht hervor.

Die Ransomware lässt sich laut Trend Micro vom Nutzer entfernen. Dazu muss über den ADB-Modus (Android Debug Bridge) ein PC verbunden werden. Vorausgesetzt, das Fernsehgerät erlaubt dies. Anschließend lassen sich Pakete und Prozesse entfernen und die Software deinstallieren. Alternativ sollte bei einer Infektion der Hersteller des Fernsehers kontaktiert werden.


eye home zur Startseite
Freiberufler 16. Jun 2016

-------------------------------------------------------------------------------- Klar...

Holla 16. Jun 2016

Also ich kann in dem Artikel nichts über Schwachstellen lesen. Nur dass die Verbreitung...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim
  2. SICK AG, Reute bei Freiburg im Breisgau
  3. Ratbacher GmbH, Karlsruhe
  4. Ratbacher GmbH, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€
  2. täglich neue Deals
  3. und bis zu 60€ Steam-Guthaben erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

  1. Re: Ähnliches auch damals bei LCDs mit LED-Backlight

    Apfelbrot | 01:01

  2. Re: Unity ist auch eine vergleichsweise gute Engine

    GenXRoad | 00:59

  3. Re: Marketing scheint bei Unity ein besonders...

    Mithrandir | 00:54

  4. Re: Realitätsflucht

    bombinho | 00:49

  5. und die Umlaute?

    jjfx | 00:44


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel