Update Auf den Standard-WLAN-Router von Vodafone könne wegen eines Softwarefehlers eine fremde Firmware hochgeladen werden, behauptet eine IT-Firma. Vodafone bestreitet das und verweist auf die schützende Signaturprüfung.
Eine Sicherheitslücke im Zusammenspiel von CGI und der Variable HTTP_PROXY ermöglicht es Angreifern bis heute, HTTP-Anfragen von Webanwendungen umzuleiten. Dabei ist die Lücke uralt: Bereits 2001 implementierten einige Softwareprojekte Gegenmaßnahmen.
Geräte des Netzwerkausrüsters Juniper akzeptieren Zertifikate für IPSEC-Verbindungen lediglich anhand des Ausstellernamens. Eine Prüfung der Signatur findet schlicht nicht statt.
Wasserwerke lahmlegen, fremde Wohnungen überhitzen oder einen Blackout auslösen: Wer weiß, wo er suchen muss, kann all dies über das Internet tun, wie Recherchen von Golem.de und Internetwache.org ergeben haben. Und viele Betreiber wichtiger Anlagen haben keine Ahnung von der Gefahr.
/51Kommentare/Eine Analyse von Sebastian Neef und Tim Philipp Schäfers
Ein Fehler in der Druckerverwaltung von Windows ermöglicht es, Schadcode im Netzwerk zu verteilen und mit Systemberechtigung auszuführen. Diese und andere Lücken hat Microsoft heute gepatcht.
Erneut ist ein Router vom Typ Ubee von schweren Sicherheitsproblemen betroffen. Angreifer können Admin-Zugang erlangen und beliebige Kommandos auf dem Gerät ausführen. Das Gerät wird unter anderem von Unitymedia eingesetzt.
Die Verantwortlichen des Mobile World Congress Shanghai warnen ihre Besucher, dass es einen Datenbank-Einbruch gab. Besonders kritisch ist das für diejenigen, die für ein Visum ein Einladungsschreiben brauchten. Außerdem haben Angreifer die Passwörter zahlreicher Industrievertreter im Klartext.
Mit einem neuen Mechanismus sollen kritische Sicherheitslücken in Android schneller geschlossen werden. Dazu probiert Google am Juli-Patchday ein neues Verfahren aus. Das aktuelle Update ist das bislang umfangreichste.
Der Cybersecurity-Markt konsolidiert sich weiter. Avast hat den Antivirenhersteller AVG gekauft. Die Unternehmen wollen gemeinsam besonders in den Bereichen Smartphones und Internet der Dinge wachsen.
Kurz vor Inkrafttreten der Routerfreiheit zeigt sich erneut, wie wichtig die freie Auswahl von Routern ist: Unitymedia warnt erneut vor einer Sicherheitslücke in den Standardroutern von UPC.
Was tut man, wenn ein Hacker Sicherheitslücken in einer Funksteckdose findet, und diese in einer Amazon-Bewertung offenlegt? Bloß nicht reparieren, lieber den Botschafter drangsalieren. So macht es derzeit eine chinesische Internet-of-Things-Firma.
Lenovo warnt vor einem Fehler im Bios-Code aktueller Modelle. Die Schwachstelle wurde von einem Sicherheitsforscher unkoordiniert veröffentlicht, gepatcht ist sie bislang noch nicht.
Sicherheitssoftware verbessert die Sicherheit und Zitronenfalter falten Zitronen. Tavis Ormandy hat in fast allen Produkten von Norton und Symantec Schwachstellen gefunden, die Speicherfehler im Windows-Kernel ohne Nutzerinteraktion ermöglichen.
Schon wieder fällt eine vorinstallierte Software von Lenovo durch Sicherheitslücken auf. Das Solution Center soll eigentlich eine komfortable Verwaltung des PCs ermöglichen, kann aber zur Ausführung fremden Codes missbraucht werden.
Die zunehmende Verschlüsselung von Kommunikation ist für Ermittlungsbehörden ein Problem. Doch statt Hintertüren zu fordern, will die Regierung eine eigene Behörde gegen das "going dark" gründen.
Der Airport-Router und Time-Capsule von Apple haben offenbar Probleme mit bestimmten DNS-Anfragen. Die Sicherheitslücke wurde jetzt geschlossen, möglicherweise konnten Angreifer das Netzwerk der Nutzer kompromittieren.
Sicherheitslücke bei der Bitcoin-Alternative Ethereum: Angreifer konnten 3,5 Millionen Einheiten der Ether stehlen. Eine ungewöhnliche Maßnahme soll aber verhindern, dass das Geld auch wirklich ausgezahlt wird.
Für gemeldete Sicherheitslücken in Android hat Google in den vergangenen zwölf Monaten mehr als eine halbe Million US-Dollar ausgezahlt. Nach einem Jahr werden die Konditionen dafür geändert.
Sicherheitslücken in AVM-Routern ermöglichen Angreifern, auf fremde Rechnung zu telefonieren. Vodafone reagiert mit einem Patch für verschiedene Kabelrouter. Doch nicht alle Modelle werden damit versorgt.
Trend Micro hat festgestellt, dass die Ransomware Flocker auch mit einigen Fernsehern kompatibel ist. Voraussetzung sind Android TV und ein Standort außerhalb einer Liste von Ländern, die der Angreifer nicht treffen will. Die Gefahr ist aber gering.
Alle Windows-Versionen seit 95 haben eine Sicherheitslücke, die die Manipulation des Datenverkehrs ermöglichen soll. Microsoft bezeichnet das Problem nicht als kritisch, der Entdecker sieht es anders - und will auf der Black Hat mehr verraten.
Ein Routermodell von Netgear weist eine gravierende Schwachstelle auf: Auf dem Gerät befinden sich ein hartcodierter Verschlüsselungskey und ein Zertifikat, die von Angreifern missbraucht werden können. Für das Update braucht Netgear mehr als sechs Monate.
Neue Regelungen der EU und der USA könnten die Nutzung freier Router-Firmware wie OpenWRT stark einschränken, fürchten Kritiker. Die Virtualisierung der Funktechnik und des Betriebssystems könnte dieses Problem aber lösen.
Wer seine Kommunikation schützen will oder an besonders schützenswerten Projekten arbeitet, setzt oft auf Tails. In der neuen Version sollen Mails sicherer abgeholt werden, der neue Torbrowser kommt ohne SHA1-Unterstützung.
Hacker konnten Nachrichten manipulieren und Nutzern gefälschte, bösartige Links unterschieben. Die Sicherheitslücke betrifft Facebooks Messenger-App und die Browserversion des Chats.
Der Computerhersteller Lenovo warnt vor einer Sicherheitslücke in einer Anwendung, die auf Windows-10-Rechnern vorinstalliert ist. Die Accelerator App soll den Start anderer vorinstallierter Lenovo-Anwendungen beschleunigen.
Fast alle Antiviren-Apps für Smartphones haben Fehler, stellt eine neue Studie fest. Eine App von Kaspersky soll sogar mit Malware infizierte Werbung heruntergeladen haben. Die meisten Hersteller haben die Lücken mittlerweile gepatcht.
Kopierte Nutzerdaten sind immer ein Ärgernis - besonders, wenn die persönlichen Informationen von Kindern betroffen sind. Der Hersteller Hipp hat seine Kunden jetzt über einen Einbruch in die eigenen Serversysteme des Mein Baby Clubs informiert.
Wer E-Zigaretten raucht, erspart seiner Lunge Teer, setzt aber die Gesundheit seines Rechners aufs Spiel - zumindest, wenn die E-Zigarette per USB aufgeladen wird.
Erneut sind bei einem deutschen Medium Nutzerdaten weggekommen: Ein Fehler im Blogsystem des Magazins der Süddeutschen Zeitung ermöglichte Angreifern, private Informationen zu kopieren.
Daran könnten sich Sicherheitsfirmen ein Beispiel nehmen: Das Schweizer Cert hat detailliert die Angriffsmethoden einer APT-Gruppe auf den Technikkonzern Ruag analysiert und gibt Unternehmen Tipps zum Schutz.
Wieder einmal sind Antivirenprodukte prominenter Hersteller von schweren Sicherheitslücken betroffen. Angreifer können Systeme mit Norton- und Symantec-Software zum Absturz bringen, bei Windows-Rechnern soll es besonders schlimm sein.
IMHO Mit "eigenen, abgelegenen Servern in den Bergen von Colorado" will John McAfee verschlüsselte Whatsapp-Nachrichten gehackt haben. Leider alles Unsinn. Übrig bleiben tote Links bei Medienhäusern und ein bisschen Fremdschämen.
Eine neue Version der Ransomware Jigsaw verschlüsselt Dateien mit der Endung .porno und hat auch einen Hintergrundbildschirm mit pornographischem Material. Wessen Rechner befallen ist, kann jetzt auch ohne Zahlung der geforderten Bitcoin seine Dateien retten.
Wer seine Bitcoin oder Ether bei dem Anbieter Gatecoin aufbewahrt, sollte seine Accounts checken - rund 15 Prozent der Einlagen wurden gestohlen. Auszahlungen sollen erst ab dem 28. Mai wieder möglich sein, es wird aber an Entschädigungsregeln gearbeitet.
Erlaubt oder nicht? Immer noch ist unklar, wie genau sich neue Regelungen zur Router-Firmware in den USA und der EU auswirken werden. Linksys hat jetzt eine Lösung präsentiert und ein klares Bekenntnis zur Open-Source-Community abgegeben.
Die Gruppe APT28, die auch mit dem Bundestags-Hack in Verbindung gebracht wird, soll die deutsche Regierungspartei CDU angegriffen haben. Ob die Phishing-Attacken zu einem Datenabfluss geführt haben, ist bislang noch unklar.
Update Mit dem Sicherheitsupdate für den Flash-Player lässt Adobe sich mehr Zeit, als Nutzer zum Deinstallieren der Software benötigen. Es werden mehr als 20 Schwachstellen gefixt.
Der Fehler in der Bildbearbeitung Imagemagick wird offenbar aktiv ausgenutzt. Die Sicherheitslücke wurde bereits kurz nach der Entdeckung publiziert, viele Serverbetreiber haben offenbar noch nicht gepatcht.
Auch Kinder können Bugs bei Instagram finden. Ein finnischer Junge hat für eine Fehlermeldung 10.000 US-Dollar von Facebook bekommen, mit denen er offenbar großzügig umgehen will.
Mit Bildern kann jetzt Code ausgeführt werden: Die Bildbearbeitungsbibliothek Imagemagick prüft Name, Inhalt und Typ von Bildern nur unzureichend - und macht die Software daher für Angriffe verwundbar. Die Sicherheitslücke soll bereits aktiv ausgenutzt werden, einen vollständigen Patch gibt es nicht.
Die jüngste Version von OpenSSL behebt eine kritische Sicherheitslücke: eine Neuauflage des sogenannten Padding-Oracle-Angriffs. Mehrere ältere Bugs ermöglichen außerdem zusammen eine Memory-Corrpution-Lücke.
Immer wieder gibt es Berichte über gehackte Geldautomaten. In einer ausführlichen Analyse macht Kaspersky eine ganze Reihe von Sicherheitsdefiziten dafür verantwortlich.
Die Nutzerdaten einer großen Minecraft-Community wurden kopiert, das Unternehmen dahinter hat sich entschieden, eher intransparent damit umzugehen. Angeblich seien die betroffenen Nutzer informiert - doch einige von ihnen widersprechen dem.
Nach Ashley Madison trifft es jetzt die umstrittene Dating-Webseite Beautifulpeople: Über eine Million persönliche Datensätze werden nach einem Hackerangriff angeboten. Der Dienst steht wegen Schönheitstests und Kündigungen bei Gewichtszunahme in der Kritik.
Wer heute Morgen Ärger mit seiner Spotify-Playlist hat, hat diese vermutlich nicht im Halbschlaf selbst geändert: Auf einem Pastebin sind mehrere Hundert Spotify-Accounts mit Passwort aufgetaucht. Von einem Hack will die Firma aber nichts wissen.
Googles Safe-Browsing API warnt derzeit vor Google.com, weil auf einer Unterseite Malware verteilt wurde. Der Suchmaschinenkonzern hält es jedoch mit Douglas Adams: "Don't Panic".
Auf die Entdeckung von zwei Sicherheitslücken in Quicktime für Windows reagiert Apple nicht mit Bugfixes - sondern mit dem Ende der Software. Nutzern bleibt nur die Deinstallation. Das Statement zur Einstellung kommt nicht von Apple, sondern von den Entdeckern der Sicherheitslücken.
IMHO Die Entdecker der Badlock-Sicherheitslücke wollten Spannung aufbauen - und machen den gleichen Fehler wie viele IT-Security-Firmen. Die Inszenierung von Sicherheitslücken nervt zunehmend.