Abo
  • Services:
Anzeige
Wer den MWC Shanghai besucht hat, sollte seine Zugänge überprüfen.
Wer den MWC Shanghai besucht hat, sollte seine Zugänge überprüfen. (Bild: GSM Association/Screenshot: Golem.de)

Mobile World Congress: Shanghai-Ableger verliert Reisepassdaten und Passwörter

Wer den MWC Shanghai besucht hat, sollte seine Zugänge überprüfen.
Wer den MWC Shanghai besucht hat, sollte seine Zugänge überprüfen. (Bild: GSM Association/Screenshot: Golem.de)

Die Verantwortlichen des Mobile World Congress Shanghai warnen ihre Besucher, dass es einen Datenbank-Einbruch gab. Besonders kritisch ist das für diejenigen, die für ein Visum ein Einladungsschreiben brauchten. Außerdem haben Angreifer die Passwörter zahlreicher Industrievertreter im Klartext.

Der Shanghai-Ableger des Mobile World Congress warnt derzeit vor den Folgen eines vergangenen Einbruchs. Unbekannten ist es gelungen, in die für die Messe notwendige Teilnehmerdatenbank einzudringen, die bei einem nicht weiter genannten Partner untergebracht wurde. Die Daten dürften dabei von hohem Wert sein, sind doch zahlreiche, mitunter hochrangige Industrievertreter mit Namen, Firmenzugehörigkeit, der E-Mail-Adresse und dem genutzten Passwort im Klartext in der Datenbank abgelegt worden. Die Datenbank soll jetzt zwar abgesichert worden sein, doch die gestohlenen Passwörter der Industrievertreter lassen sich so nicht wieder zurückholen.

Anzeige

Für die Untersuchung haben die MWC-Organisatoren, die GSMA, nun Zugriff auf die Systeme. Dass die Interessenvereinigung der Mobilfunkvertreter auf ein mangelhaft abgesichertes Registrierungssystem setzt, wirft ein schlechtes Licht auf die Organisatoren. Die GSMA versichert aber, dass die Daten des MWC in Barcelona sicher seien. Offenbar sind dies getrennte Systeme.

Reisepassdaten befanden sich in der Datenbank

Kritisch ist zudem, dass in der Datenbank auch Daten von Reisepässen der Anwender zu finden sind, also zahlreiche Identifizierungsmerkmale, die ein Angreifer in der Regel nicht so leicht bekommen kann. Das macht diese Datensätze besonders wertvoll, weswegen Passdaten einem besonderen Schutz unterliegen. Hierzulande müssen beispielsweise Kopien eigentlich vernichtet werden, wenn sie ihren Zweck erfüllt haben. Die durch die GSMA verlorenen Reisepassdaten betreffen zwar nur Besucher, die für ein Visum ein offizielles Einladungsschreiben brauchten, doch aufgrund der recht strikten Visumsvoraussetzungen in der Volksrepublik China dürfte das einen großen Teil der ausländischen Besucher betreffen. Zahlen nennt die GSMA nicht.

Die GSMA empfiehlt, das genutzte Passwort ab sofort nicht mehr zu benutzen. Das gilt auch für andere Zugänge wie etwa dem für den MWC in Barcelona, falls der Nutzer aus Bequemlichkeit für beide Veranstaltungen dieselben Zugangsdaten nutzt. Wer Sorgen wegen seines Reisepasses hat, solle sich an seine jeweilige Botschaft wenden, so die GSMA.

Der MWC Shanghai verzeichnete dieses Jahr mehr als 53.000 Besucher, rund die Hälfte der Besucher des MWC Barcelona. Zudem verstärkt die GSMA ihre Bemühungen. Im September 2017 wird die CTIA mit der GSMA kooperieren und erstmals einen Mobile World Congress in San Francisco veranstalten.


eye home zur Startseite
.LeChuck. 09. Jul 2016

Diese weitergehende Assoziation wollte ich z.B. dir überlassen. *gg* Das deligieren der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  3. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, München
  4. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern bei Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€ und Watch_Dogs 2 Deluxe Edition 29,99€)
  2. (heute u. a. mit Sony TVs, Radios und Lautsprechern, 4K-Blu-rays und Sennheiser Kopfhörern)
  3. 499,99€ - Aktuell nicht bestellbar. Gelegentlich bezüglich Verfügbarkeit auf der Bestellseite...

Folgen Sie uns
       


  1. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  2. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  3. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  4. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  5. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  6. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  7. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  8. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  9. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion

  10. Entlassungen

    HPE wird wohl die Mitarbeiterzahl dezimieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

  1. As usual

    tralalala | 17:23

  2. Re: Gab es irgendjemanden

    Chatlog | 17:22

  3. Re: Wozu?

    elcaron | 17:21

  4. Re: Lumia 950 hat schon 1709...

    JouMxyzptlk | 17:20

  5. Re: Und bei DSL?

    Ovaron | 17:20


  1. 17:25

  2. 16:55

  3. 16:39

  4. 16:12

  5. 15:30

  6. 15:06

  7. 14:00

  8. 13:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel