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Bitcoin-Börsen sollten stärker in die IT-Sicherheit investieren.
Bitcoin-Börsen sollten stärker in die IT-Sicherheit investieren. (Bild: Benoit Tessier/Reuters)

Blockchain-Technologie: Ein Drittel aller Bitcoin-Börsen wurde gehackt

Bitcoin-Börsen sollten stärker in die IT-Sicherheit investieren.
Bitcoin-Börsen sollten stärker in die IT-Sicherheit investieren. (Bild: Benoit Tessier/Reuters)

Wie sicher sind Bitcoin bei Online-Börsen? Nicht besonders, wenn man einer aktuellen Studie Glauben schenkt. Demnach wurden 33 Prozent der Bitcoin-Tauschstellen in den vergangenen Jahren gehackt.

Der Wissenschaftler Tyler Moore hat in einer empirischen Untersuchung festgestellt, dass im Zeitraum zwischen 2009 und 2015 rund ein Drittel aller Bitcoin-Börsen von meldepflichtigen Hacks betroffen war, die die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Untersuchung soll demnächst im Volltext veröffentlicht werden.

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Der letzte Hack einer Bitcoin-Börse liegt erst wenige Wochen zurück. Bei dem Einbruch in die Bitfinex-Tauschbörse wurden Bitcoin im Wert von 70 Millionen US-Dollar entwendet. Letztlich zahlten alle Kunden den Hack mit einer Verlustumlage von 36 Prozent. In der Vergangenheit gab es immer wieder Angriffe auf Bitcoin-Börsen, bei denen zum Teil erhebliche Beträge verloren gingen.

Moore ist sich nicht sicher, dass die Serie zum Teil spektakulärer Hacks bald enden wird: "Ich bin skeptisch, dass es eine Silver-Bullet geben wird, um das Problem zu lösen. Keine Technologie, weder Kryptowährung noch herkömmlicher Finanzmechanismus kann gegen Hacks komplett abgesichert werden", sagte Moore bei Reuters.

Fragwürdiger Vergleich mit Sicherheit traditioneller Banken

Reuters schreibt, dass herkömmliche Finanzinstitute im Vergleich dazu weniger Anfällig für Angriffe auf die IT-Infrastruktur seien. Von 6000 US-Banken hätten zwischen 2009 und 2015 nur 67 meldepflichtige Vorfälle gehabt. Die Zahlen stammen vom Privacy Rights Clearinghouse, dürften aber wenig aussagekräftig sein.

Zum einen ist davon auszugehen, dass viele Vorfälle in den vergangenen Jahren schlicht nicht entdeckt wurden. Zum anderen gibt es regelmäßig Probleme mit kopierten Kreditkarten oder unvollständig umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen. Im Unterschied zu Bitcoin sind aber die Versicherungen bei traditionellen Banken besser ausgebildet, Kunden haften in vielen Fällen nicht für den Missbrauch durch Kriminelle. In diesen Zahlen sind außerdem die großen Angriffe auf Banken innerhalb des Swift-Verbundes nicht repräsentiert.

Weil Bitcoin eine neue Technologie sei, würden auch viele der Börsen schließen. Das kann bei den Nutzern auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Im Untersuchungszeitraum seien dies 48 Prozent der Bitcoin-Börsen gewesen, nicht immer war ein hack Ursache der Schließung.


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SchmuseTigger 31. Aug 2016

Börsen sind zum spekulieren ob der Wert hoch oder runter geht. Empfehlen kann man da keine.

Nahkampfschaf 31. Aug 2016

ist allerdings, daß man beim Besitz bzw bezahlen mit Bitcoin keine der Börsen braucht...

negecy 31. Aug 2016

Dazu kommt, wie viele Banken durch wie viele Steuergelder gerettet werden mussten...

chris101 31. Aug 2016

Was bitteschoen hat das mit "Blockchain-Technologie" zu tun? Finanzdienstleister aller...

Muhaha 31. Aug 2016

Bitcoin != Bitcoin-Börse != Blockchain-Technologie Übrigens, man braucht für virtuelle...



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