Abo
  • Services:
Anzeige
In diesem Sandkasten ist die Welt noch in Ordnung.
In diesem Sandkasten ist die Welt noch in Ordnung. (Bild: Anatolii Stepanov/AFP/Getty Images)

Sandscout: Angriff auf Apples Sandkasten

In diesem Sandkasten ist die Welt noch in Ordnung.
In diesem Sandkasten ist die Welt noch in Ordnung. (Bild: Anatolii Stepanov/AFP/Getty Images)

Im Sicherheitsvergleich mit Android schneidet iOS meist besser ab. In einem aktuellen Versuch gelang es Forschern aber, einen erfolgreichen Angriff auf die Sandboxing-Funktion von iOS-Apps durchzuführen.

Ein internationales Forscherteam hat unter Beteiligung von Forschern der TU Darmstadt nach eigenen Angaben einen erfolgreichen Angriff auf den Sandbox-Sicherheitsmechanismus von Apples mobilem Betriebssystem iOS durchgeführt. Mit dem Sandboxing soll etwa verhindert werden, das Apps ohne Berechtigung auf die Datenspeicher anderer Apps zugreifen können. Apple will die Lücken in der kommenden Version von iOS schließen.

Anzeige

Die Forscher wollten ein System entwickeln, das iOS automatisch auf mögliche Sicherheitsprobleme abcheckt. Dazu extrahierten sie zunächst die binär kodierten Sandbox-Profile der einzelnen Apps aus dem Betriebssystem. Diese würden dann in eine "für Menschen lesbare Form" umgewandelt. Damit sei dann ein Modell für jedes vorliegende Profil erstellt worden, dass dann mit automatischen Tests auf Sicherheitslücken hin überprüft worden sei.

Details zu den Angriffen sind bislang nicht bekannt

Wie genau diese Tests abgelaufen sind ist bislang unklar. Die Forscher schreiben jedoch, dass sie mehrere Angriffspunkte gefunden hätten. So sei es ihnen gelungen, die iOS-Datenschutzeinstellungen für Kontakte zu umgehen, Zugriff auf Nutzernamen und die Medienbibliothek zu erlangen oder einzelne Systemressourcen generell für den Zugriff zu sperren. Außerdem könnten die Berechtigungen von Apps ausgedehnt werden und vertrauliche Informationen von Apps, wie zum Beispiel Metadaten, ausgelesen werden. Um die Angriffe zu ermöglichen ist offenbar die Installation einer "bösartigen Drittanwender-App" erforderlich. Genauere Erkenntnisse sollen Ende Oktober auf der ACM Conference on Computer and Communications Security (CCS) in Wien präsentiert werden.

Die Forscher betonen, dass Apple schnell auf die Mitteilung der Erkenntnisse reagiert habe und plane, die gefundenen Lücken in der kommenden iOS-Version zu schließen. Trotzdem sind Sie der Meinung, "dass Apple sich von der Zusammenarbeit mit der akademischen Forschung zu sehr abschottet und keine Kooperationen anstrebt." Apple hatte auf der Blackhat erstmals ein Bugbounty-Programm vorgestellt, das jedoch zahlreichen Beschränkungen unterliegt. Auf seiner Webseite hat das Unternehmen bislang noch keine Details veröffentlicht.


eye home zur Startseite
Niaxa 25. Aug 2016

Ich nutze eher mein S7 Edge und auch da sind mir Hiobsbotschaften egal, solange an...

nr69 23. Aug 2016

...die jetzt die ausgelobte Kohle gewonnen?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SmartRay GmbH, Wolfratshausen
  2. OSRAM GmbH, Augsburg
  3. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. T-Systems International GmbH, Berlin, Bonn, Essen, Mülheim, Wolfsburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Game of Thrones, The Big Bang Theory)
  3. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  2. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  3. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  3. Malware Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

  1. Re: So wird das nichts!

    Deff-Zero | 20:29

  2. Re: Technische Details

    logged_in | 20:22

  3. Re: Hash des Bildes Schriftart auswählen

    logged_in | 20:16

  4. Bringt nix wenn der Backbone nicht mit wächst

    coolbit | 20:08

  5. Re: Was habt ihr erwartet?

    Allandor | 20:00


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel