• IT-Karriere:
  • Services:

Kritische Sicherheitslücken: Adobe veröffentlicht umfangreichen Patch für Flash

Mit dem Sicherheitsupdate für den Flash-Player lässt Adobe sich mehr Zeit, als Nutzer zum Deinstallieren der Software benötigen. Es werden mehr als 20 Schwachstellen gefixt.

Artikel veröffentlicht am ,
Adobe verspricht beim neuen Flash Player mehr Sicherheit und Performance.
Adobe verspricht beim neuen Flash Player mehr Sicherheit und Performance. (Bild: Adobe)

Mal wieder gibt es eine neue kritische Sicherheitslücke im Flash Player, eine entsprechende Mitteilung hat Adobe am 10.05. veröffentlicht. Details zu der Lücke gibt es bislang kaum - genauso wenig wie einen Patch. Das Update soll am 12.05 erscheinen und die Sicherheitslücke mit der Bezeichnung CVE-2016-4117 patchen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Bielefeld
  2. windream, Bochum

Von der Sicherheitslücke sind alle Versionen des Flash-Players mit der Version 21.0.0.226 und früher auf allen unterstützen Plattformen (Windows, Mac OS X, Linux und Chrome OS) betroffen. Worin genau das Leck besteht, wurde noch nicht mitgeteilt. Laut Adobe gibt es aber Berichte darüber, dass ein Exploit von Angreifern aktiv ausgenutzt wird.

Auch Adobe will Flash beerdigen

Selbst Adobe sieht mittlerweile ein, dass Flash keine Zukunftstechnologie ist. Die entsprechenden Browser-Plugins werden ab Ende des Jahres nicht mehr unterstützt. Auch Google will bei der Auslieferung von Werbung künftig auf Flash verzichten, ab Sommer sind keine Flash-Inhalte mehr erlaubt. Bei Facebook setzten nur noch Spiele auf die alte Technologie. Ein weiteres unsicheres Plugin - Java von Oracle - soll ebenfalls verschwinden.

Flash kann heute bedenkenlos deinstalliert werden. Die meisten Dienste lassen sich mittlerweile ohne das unsichere Plugin nutzen. Doch nicht alle Browser unterstützen alle Formen von HTML5-Streams. Nutzer ohne Flash müssen daher unter Umständen bereit sein, im Zweifelsfall mehrere Browser auszuprobieren.

Der Hersteller bedankt sich bei Genwei Jiang von der Sicherheitsfirma Fireeye für das Entdecken und Melden der Lücke.

Nachtrag vom 13. Mai 2016, 15:47 Uhr

Mittlerweile liegt der Patch auf Version 21.0.0.242 vor. Adobe patcht darin zahlreiche kritische Sicherheitslücken. Darunter befinden sich mehrere Type-Confusion-Schwachstellen, die eine Ausführung fremden Codes ermöglichen. Andere Fehler betreffen vor allem das Speichermanagement von Flash, so gibt es mehrere Heap-Buffer-Overflows, Use-After-Free- und Memory-Corruption-Fehler. Die niedrige CVE-Nummer einiger der Schwachstellen deutet darauf hin, dass Adobe schon seit längerem an einem Patch arbeitet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 106,68€ (Bestpreis!)
  2. 94,90€
  3. (u. a. Overwatch Legendary Edition für 18,99€, No Man's Sky für 20,99€, Star Wars Jedi...
  4. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Edifier R1280DB Lautsprecher 99,90€)

Junior-Consultant 15. Mai 2016

Deine Einschätzungen sind 5 - 10 Jahre alt... :-)

Labbm 14. Mai 2016

Seitdem Flash auch auf Android raus geflogen ist benutze und vermisse ich es gar nicht...

maverick1977 14. Mai 2016

Wann stirbt dieser Mist endlich?

ve2000 14. Mai 2016

Firefox läuft mit 50% CPU und bietet mir eine Ruckelorgie. Chrome um die 10% und...

My1 13. Mai 2016

es wurde weiter oben erwähnt dass ein PDF Portfolio nicht die gewöhnliche PDF ist.


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /