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Sicherheitslücke: Lenovo warnt schon wieder vor vorinstallierter Software

Schon wieder fällt eine vorinstallierte Software von Lenovo durch Sicherheitslücken auf. Das Solution Center soll eigentlich eine komfortable Verwaltung des PCs ermöglichen, kann aber zur Ausführung fremden Codes missbraucht werden.
/ Hauke Gierow
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Bei Lenovo muss bei der Sicherheit nachgebessert werden - wieder einmal. (Bild: Guang Niu/Getty Images)
Bei Lenovo muss bei der Sicherheit nachgebessert werden - wieder einmal. Bild: Guang Niu/Getty Images

Lenovo kommt mit dem Patchen seiner Software kaum hinterher. Aktuell warnt(öffnet im neuen Fenster) der chinesische Hersteller vor einer Sicherheitslücke im vorinstallierten Solution Center. Das Tool ermöglicht die Überwachung des Systems, von Netzwerkverbindungen und der installierten Sicherheitssoftware wie Firewall oder Virenscanner. Erst vor einigen Wochen hatte Lenovo seinen Kunden geraten, eine vorinstallierte Software zu deinstallieren, die den Start anderer vorinstallierter Software beschleunigen sollte.

Die Sicherheitslücken wurden mit der Version 3.3.00.3 behoben, alle vorherigen Versionen sollen betroffen sein. Lenovo schreibt, dass Nutzer ohne Administratorrechte durch Ausnutzen der Sicherheitslücke Code mit Localsystem-Rechten ausführen (privilege escalation) oder eine willkürliche Beendigung von Prozessen herbeiführen können. Die Lücken wurden mit den Bezeichnungen CVE-2016-5249 und CVE-2016-5248 versehen.

Nicht die erste Sicherheitslücke in Lenovo-Software

Das Update kann über das Solution-Center selbst eingespielt oder direkt von Lenovo heruntergeladen werden. Lenovo bedankt sich für das Melden der Sicherheitslücke bei Martin Rahkmanov von den Trustwave Spider Labs.

Anfang des Monats hatte die Sicherheitsfirma Duo Security einen Bericht über Sicherheitslücken in vorinstallierten Programmen veröffentlicht. Die Forscher hatten vor allem bemängelt, dass die Apps kein HTTPS einsetzen, wenn nach Updates gesucht wird. Lenovo forderte die Nutzer nach dem Bericht auf, die verwundbare Accelerator-App ersatzlos zu deinstallieren. Besonders wichtig war sie wohl nicht.


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