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Zwei Router von Netgear haben gravierende Sicherheitslücken.
Zwei Router von Netgear haben gravierende Sicherheitslücken. (Bild: Amazon/Netgear)

Sicherheitslücke: Netgear verwendet hartcodierte Schlüssel

Zwei Router von Netgear haben gravierende Sicherheitslücken.
Zwei Router von Netgear haben gravierende Sicherheitslücken. (Bild: Amazon/Netgear)

Ein Routermodell von Netgear weist eine gravierende Schwachstelle auf: Auf dem Gerät befinden sich ein hartcodierter Verschlüsselungskey und ein Zertifikat, die von Angreifern missbraucht werden können. Für das Update braucht Netgear mehr als sechs Monate.

Um die Sicherheit von Routern ist es insgesamt nicht gut bestellt, jetzt wurde erneut eine kritische Sicherheitslücke in Routern der Marke Netgear gefunden. Der Hersteller hatte die Geräte mit der Bezeichnung D6000 und D3600 mit einem hartcodierten RSA-Key und einem X.509-Zertifikat ausgestattet. Außerdem kann das Adminpasswort ausgelesen werden.

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Angreifer, die Kenntnis dieser Informationen haben, könnten diese ausnutzen, um Man-in-the-Middle-Angriffe zu starten und den verschlüsselten Traffic mitzulesen. Netgear selbst hat FAQ-Seiten bereitgestellt.

Weitere Sicherheitslücke ermöglicht Umgehung von Anmeldung

Ein Angreifer könnte außerdem eine weitere Sicherheitslücke ausnutzen, heißt es in dem Beitrag. Durch Aufruf der URL /cgi-bin/passrec.asp kann die Passwortwiederherstellungsseite aufgerufen und dort das Administratorpasswort ausgelesen werden.

Betroffen sind die Firmware-Versionen 1.0.0.47 und 1.0.049. Andere Versionen und weitere Modelle seien möglicherweise auch betroffen, heißt es in dem Post des Computer-Emergency-Response-Teams der Carnegie-Mellon-Universität. Die neue Firmware-Version entfernt die Funktion zur Wiederherstellung des Passworts nach Angaben von Netgear komplett.

Der Fehler wurde Netgear bereits am 10. Dezember 2015 gemeldet, das Update ist jedoch erst jetzt erschienen. Für die Sicherheitslücken wurden die CVE-Nummern CVE-2015-8288 und CVE-2015-8289 vergeben. Die Sicherheitslücke wurde von Mandar Jadhav von der Sicherheitsfirma Qualys gemeldet. Die beiden betroffenen Geräte sind nicht nur Router, sondern bieten ebenfalls Modemfunktionalität.


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